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Haltungserfahrungen zu Pseudanthias pulcherrimus

Hier werden Haltungsinformationen und -erfahrungen von Benutzern gesammelt. Benutzer hinterlassen hier ihre Erfahrungen mit der Haltung und Pflege von Pseudanthias pulcherrimus in ihren Aquarien damit andere Benutzer die Möglichkeit bekommen gemachte Fehler zu vermeiden und die Haltungsbedingungen selbst zu verbessern.

Bitte helfen Sie mit, die Pflege und Haltung von Pseudanthias pulcherrimus zu verbessern in dem auch Sie Ihre Haltungserfahrung hier veröffentlichen. Ihre Angaben sollten dabei fundiert und verständlich formuliert sein.

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Haltungserfahrungen unserer Benutzer

am 20.05.05#1
Central Indian Ocean; 11 cm; uncommon
Yet to be formally described, although named as Anthias pulcherrimus in 1986; very closely related and similar to P.randalli from western Pacific; my specimen was thriving in a small tank with other smaller fishes, but was hard to maintain for a long period
am 06.01.10#2
Halte jetzt seit ca. 3 Monaten 1 Bock und 4 Weibchen dieser Art. Also noch keine wirkliche Langzeiterfahrung, werde das aber von Zeit zu Zeit hier ergänzen.
Die Tiere kamen im schlechten Zustand zu mir, zwar nicht ganz so abgemagert wie die weiblichen Tiere auf den anderen Fotos, aber schon mit deutlich eingefallenen Bäuchen.
Trotzdem war die Eingewöhnung (UV und Ozon) kein Problem und die Tiere gingen schnell an Frostfutter (rotes Plankton, Artemia, kleine Mysis)
Man sollte gerade am Anfang mehrmals täglich füttern, da die Tiere einen schnellen Stoffwechsel haben und die Bäuche sonst sehr schnell wieder dünn werden.
Heute sind sie so verfressen, dass sie sogar Flocken aus der Hand oder von der Wasseroberfläche holen. Gefressen wird jetzt jedes Futter das angeboten wird.
Cyclop Eeze, Artemia, Krill, Bosmiden, Flockenfutter und zuletzt nun auch Granulat (aber nur von Fauna Marin mit kleiner Körnung).
Die Ernährung macht also soweit keine Probleme mehr und es kann durchaus mal ein Fastentag eingeführt werden, wenn sonst mehrmals täglich gefüttert wird.
Vom Sozialverhalten untereinander und zu anderen Beckenbewohnern sind die Tiere im Moment absolut friedlich.
Am Abend beginnt das große Balzen und der Bock umschwimmt die Weibchen dann mit angelegter Rückenflosse aber weit abgespreizten Brustflossen ruckartig. Dabei erscheint noch ein Streifen auf den Flanken.
Das die Tiere aus größeren Tiefen stammen,macht sich auch teilweise im Becken bemerkbar.
Am Aktivsten sind die Tiere in den Blaulichtphasen, sonst halten sich, besonders die Weibchen, auch in der Nähe des Riffs bzw. unter Überhängen auf, wo sie sich auch mal mit den Brustflossen festhalten.
Probleme mit der Wassertemperatur kann ich keine sehen, da es bei mir nie unter 25 Grad geht.



am 13.02.10#3
Kleines update.........

Leider ist mir der Bock aus dem Becken gesprungen.
Am Abend hatte das größte Weibchen schon dessen Rolle übernommen und heftig angefangen die kleineren Weiber anzubalzen.
Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis es auch die Färbung ändert.

Gefressen wird übrigens noch immer alles und sie kommen mittlerweile sehr gut mit 2-3 Fütterungen am Tag aus.

Es gab aber auch einen kleinen Unfall mit Bio-Calcium im Becken wodurch die KH auf über 16 schoss und das behagte ihnen als Einzige nicht besonders.
Danach lagen sie mehrere Tage versteckt und einer hatte sich ein Glotzauge eingefangen, welches aber wieder abgeheilt ist.
Mittlerweile ist aber wieder Normalität eingekehrt.

Bin immer noch begeistert von den Fischen und werde in meinem neuen Becken sicherlich die Gruppe aufstocken.


am 07.04.10#4
Wieder ein paar Neuigkeiten von mir.
Den restlichen 4 Fischen geht es gut aber das Verhalten hat sich geändert.
Seit der Bock rausgesprungen ist, hat sich das stärkste Weibchen als Boss aufgespielt und unterdrückt die anderen 3 Weibchen stärker.
Die kleineren Weibchen sind jetzt fast nur noch beim Fressen zu sehen.
Wenn sie mal rauskommen, werden sie extrem angebalzt.
Das ranghöchste Weibchen hat noch nicht die tolle Färbung des Bocks bekommen.
Es sieht eher wie ein stärker gefärbtes Weibchen aus.
Beim Fressen sind aber Alle mit die Ersten an der Front.
am 20.09.10#5
So langsam geht das erste Jahr zu Ende.
Die Tiere werden nur noch 2x täglich gefüttert und sehen trotzdem gut genährt aus.
Bisher konnte ich keine Krankheiten oder ähnliches beobachten. Scheinen recht hart im Nehmen zu sein und machen immer noch Spass.
Habe letzte Woche ein totgeglaubtes Weibchen im Ablaufschacht gefunden. Lebte da bestimmt 7 Wochen lang. ;-)
am 19.10.23#6
Moin allerseits, da in letzter Zeit wieder häufiger Tiere im Handel waren, haben wir auch mal zugegriffen und eine Gruppe von 6 kleineren Tieren mitgenommen. Diese waren anfänglich sehr hager, haben dann aber schnell zugelegt und fühlten sich pudelwohl in unserem Becken. Ein Männchen war schon beim Kauf erkennbar, und ein zweites war wohl auch dabei, konnte sich aber ohne viel Stress einordnen und mitschwimmen. Wir füttern durch Homeoffice i. d. R. 3x täglich kleinere Mengen, so dass die Tiere bald in Bestform und eine große Freude waren ... auch sehr verträglich mit allen anderen Bewohnern.

ABER ... nach den ersten Monaten kam es wiederholt zu der Glubschaugenbildung bei ansonsten kerngesund aussehenden Fischen, wie sie hier auch schon beschrieben wurde, und wie man sie für diese Art bei etwas Web-Recherche öfter in Berichten zu dieser Art finden kann. Wir füttern vitaminisiert (LipoGarlic), abwechslungsreich Lebend- und Frostfutter, waschen / spülen alles Futter gründlich, und die Wasserwerte haben wir über einen monatlichen ICP-Test unter Kontrolle - dennoch gelang es uns nicht, die betroffenen Tiere zu retten. Bisher gab es deswegen 3 Verluste, und ein Tier hat aktuell leider schon wieder diese Symptome ... und es betrifft nur die Fahnenbarsche, nicht aber die anderen Fische. Auch Versuche einer Behandlung mit Carely hatten keinen Erfolg, und wenn wir das betroffene Tier im Technikbecken separat ins Algenrefugium gesetzt hatte, brachte das keine Heilung, obwohl es dort eigentlich Ruhe, genug Lebendfutter sowie Ruheplätze hat zur Erholung.

Insofern sind es insgesamt wirklich tolle Fische, aber durchaus empfindlich gegen bestimmte Erkrankungen offenbar - wir sind uns deshalb noch unsicher, ob wir den Schwarm noch mal "auffüllen", oder aber diese Art erst mal aufgeben - schauen wir mal, wie es mit dem aktuell kranken Tier ausgeht, und sehen dann weiter.

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