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Cladopsammia manuelensis Kelchkoralle

Cladopsammia manuelensis wird umgangssprachlich oft als Kelchkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber ZooKeys

Foto: Haiti, Karibik


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers ZooKeys

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11172 
AphiaID:
286959 
Wissenschaftlich:
Cladopsammia manuelensis 
Umgangssprachlich:
Kelchkoralle 
Englisch:
Cup Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Cladopsammia (Gattung) > manuelensis (Art) 
Erstbestimmung:
(Chevalier, ), 1966 
Vorkommen:
Haiti, Kanada, USA 
Meerestiefe:
55 - 420 Meter 
Größe:
bis zu 1,5cm 
Temperatur:
13,4°C - 19,8°C 
Futter:
Azooxanthellat, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krustentiere, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-29 20:56:08 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Cladopsammia manuelensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Cladopsammia manuelensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Cladopsammia manuelensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Chevalier, 1966)

Literturfundstelle:
Kramer, P, M Atis, S Schill, SM Williams, E Freid, G Moore, JC Martinez,Sanchez, F Benjamin, LS Cyprien, JR Alexis, R Grizzle, K Ward, K Marks, D Grenda (2016) Baseline Ecological Inventory for Three Bays National Park, Haiti.
The Nature Conservancy: Report to the Inter-American Development Bank.Pp.1180
Editors: Rumya Sundaram and Stacey Williams

Cladopsammia manuelensis ist eine kleine Steinkoralle, die bisher nur aus den etwas kühleren Gewässern aus Kanada und den USA bekannt war.

Die in der Literatur zu findenden Wassertemperaturen beziehen sich daher auch auf die Fundorte in den USA und Kanada.
Cladopsammia manuelensis ist sicherlich keine besonders bekannte und im Fokus stehende Steinkoralle, was ganz sicher auch an ihrer Tiefenverbreitung bis 420 Meter liegen wird.

2016 wurde die kleine Kelchkoralle in den tropisch warmen Gewässern um Haiti in der Karibik entdeckt.
In solchen Fällen stellen sich einige interessante Fragen:
Wo war Cladopsammia manuelensis wohl zuerst heimisch, in Kanada/USA oder in der Karibik?
Wenn die Koralle in Kanada/USA heimisch ist, wie gelangte sie in die Karibik oder vielleicht sogar umgekehrt?
Kann oder muss Cladopsammia manuelensis als invasive Art klassifiziert werden?
Gibt es weitere, bisher nicht bekannte Vorkommensorte?

Die Meeresbiologie ist und bleibt ein absolut interessantes Thema!

Synonym:
Rhizopsammia manuelensis Chevalier, 1966

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Dendrophylliidae (Family) > Cladopsammia (Genus) > Cladopsammia manuelensis (Species)

Bilder

Allgemein


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