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Oikopleura sp.01 Larvacea, Pelagische Seescheide

Oikopleura sp.01 wird umgangssprachlich oft als Larvacea, Pelagische Seescheide bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Alexander Semenov, Russland

Oikopleura sp. in the house, 2019


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Alexander Semenov, Russland Alexander Semenov, Russland Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13148 
AphiaID:
103367 
Wissenschaftlich:
Oikopleura sp.01 
Umgangssprachlich:
Larvacea, Pelagische Seescheide 
Englisch:
Ascidian 
Kategorie:
Seescheiden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Appendicularia (Klasse) > Copelata (Ordnung) > Oikopleuridae (Familie) > Oikopleura (Gattung) > sp.01 (Art) 
Erstbestimmung:
Mertens, 1830 
Vorkommen:
Alaska, Arktik (Nordpolarmeer), Färöer-Inseln, Grönland (Kalaallit Nunaat), Island, Karasee, Nord-Atlantik, Nord-Ost-Atlantik, Nord-Pazifik, Pazifischer Ozean, Spitzbergen (Svalbard), Tschuktschensee, Weißes Meer 
Meerestiefe:
Meter 
Futter:
Bakterien, Phytoplankton (Pflanzliches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Oikopleura albicans
  • Oikopleura caudaornata
  • Oikopleura cophocerca
  • Oikopleura cornutogastra
  • Oikopleura dioica
  • Oikopleura fusiformis
  • Oikopleura gaussica
  • Oikopleura gorskyi
  • Oikopleura gracilis
  • Oikopleura inflata
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-07-11 20:17:52 

Haltungsinformationen

Oikopleura Lohmann, 1896

Oikopleura ist eine Gattung der Tunicata (Seescheiden) in der Klasse Appendicularia. Die Klasse der Appendicularia umfasst kleine Arten planktonisch lebender Manteltiere. Sie driften wie Salpen durch die Meere, leben aber immer solitär.

Appendicularien sind sehr klein, meist zwischen 2-10 mm. Sie haben als einzige Manteltiere zeitlebens einen Schwanz, der im Winkel von etwa 90° an dem eigentlichen Körper sitzt. Man bezeichnet sie deshalb umgangssprachlich auch als geschwänzte Manteltiere.

Sie bilden ein Schleimhaus aus. Dieses Haus verfügt über ein grobmaschiges Netz, um große Teilchen abzuhalten, und ein feines Netz, das die kleinen Teilchen sammelt, bis hin zum Nanoplankton, das (pelagische) Bakterien enthält.

Verlassene Schleimhäuser sinken in die Tiefe und sammeln während ihres Abstiegs organische Partikel. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Meeresschnee Oikopleura kommen zahlreich vor. Sie sind sehr aktiver Filtrierer. Ihre Fülle ist bei konservierten Proben (die normalerweise analysiert werden) weniger offensichtlich, da der gelatineartige Körper während des Konservierungsprozesses sich auflöst und dabei kaum Spuren hinterlässt.

Arten von Oikopleura haben die kleinsten Genome im Tierreich, nur etwa 75 MB.

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (de). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


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