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Amblyosyllis ovei Oves Amblyosyllis

Amblyosyllis ovei wird umgangssprachlich oft als Oves Amblyosyllis bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Leslie Harris, USA

Amblyosyllis ovei, Hans Creek, West Beef Island, British Virgin Islands 2000


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Leslie Harris, USA Leslie Harris, Natural History Museum of Los Angeles. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
15701 
AphiaID:
1339737 
Wissenschaftlich:
Amblyosyllis ovei 
Umgangssprachlich:
Oves Amblyosyllis 
Englisch:
Ove's Amblyosyllis, Syllid Worm 
Kategorie:
Würmer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Annelida (Stamm) > Polychaeta (Klasse) > Phyllodocida (Ordnung) > Syllidae (Familie) > Amblyosyllis (Gattung) > ovei (Art) 
Erstbestimmung:
Aguado, Capa, Lago-Barcia et al., 2019 
Vorkommen:
Belize, Florida, Golf von Mexiko, Karibik, Mexiko (Ostpazifik), USA 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 10 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Gezeitenzone, Mangrovenzonen, Meerwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
bis zu 0,55cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Detritus (totes organisches Material), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-10 20:12:35 

Haltungsinformationen

Amblyosyllis ovei Aguado, Capa, Lago-Barcia et al., 2019

Familienmerkmale der Syllidae sind die an der Körperspitze sitzenden zwei Augenpaare, drei Antennen und die gepaarten Palpen. Amblyosyllis-Würmer haben außerdem kurze abgeflachte Körper mit 10-16 Segmenten.

Amblyosyllis werden aufgrund ihrer meist geringen Größe von nur wenigen Millimetern oft übersehen. Sie kommen weltweit hauptsächlich in Küstengebieten vor. Bei Borstenwurmexperten sind sie vor allem wegen ihrer bemerkenswerten Schönheit bekannt, da einige Arten leuchtend bunte Muster, sowie lange und gewundene Anhänge haben.

Amblyosyllis ist eine monophyletische Gattung, die aufgrund ihrer eindeutigen Merkmale leicht zu identifizieren ist. Die Arten und ihre genauen Verbreitungsgebiete sind jedoch in den meisten Fällen nicht genau bekannt.

Amblyosyllis sind deutlich an ihren "trapezförmigen Segmenten", der starken Segmentierung und den langen, am Ende eingerollten Anhänge an jedem Segment recht einfach zu erkennen.

Amblyosyllis wurden ab der Gezeitenzone bis 200m Tiefe auf einer Vielzahl von Substraten und in Verbindung mit verschiedenen Organismen gefunden (felsige Ufer, grober Sand, Algen, Seescheiden, Moostierchen, Schwämme, Mollusken usw.). Über die Ernährung der meisten Arten ist nur sehr wenig bekannt. Es wurde jedoch beobachtet, dass einige sich von Schwämmen ernähren.

Typuslokalität zur Beschreibung von Amblyosyllis ovei sind die Florida Keys, Summerland Key, Florida (USA, Gulf of Mexico). Habitat: IGezeitenzone (1–10 m); Caulerpa (Florida) sowie grober Sand und Mangrovenwurzeln (Belize).

Etymologie: Diese Art ist Fredrik Pleijels Stiefsohn Ove Cedman Löfgren gewidmet.

Beschreibung Amblyosyllis ovei: Holotyp unvollständig, mit 11 Segmenten; Länge 2,63 mm, Breite 0,55 mm. Färbungsmuster mit 6–8 symmetrisch angeordneten dunklen Flecken pro Segment. Nuchallappen lang; bei Exemplaren aus Florida reichen sie bis zum Ende des zweiten Chaetigers, bei Exemplaren aus Belize sind sie etwas kürzer. Nuchallappen dunkel gefärbt; besonders ausgeprägt bei Exemplaren aus Florida. Dorsale Cirren pseudoartikuliert. Ventrale Cirren so lang wie die Parapodienloben, spindelförmig, im Inneren mit dunklem, rötlichem, körnigem Material. Parapodien mit mehreren langen, zweizähnigen Borste; etwa 10–25 Stück an den Parapodien der Körpermitte. Distaler Zahn in der Form ähnlich dem proximalen Zahn oder etwas größer.

Weiterführende Links

  1. Journals.plos.org (en). Abgerufen am 10.09.2026.
  2. sealifebase (en) (Archive.org). Abgerufen am 28.04.2023.

Bilder

Allgemein


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