Anzeige
Fauna Marin GmbH aquarioom.com Aqua Medic Fauna Marin GmbH Osci Motion

Bryx randalli Gepunktete Seenadel

Bryx randalli wird umgangssprachlich oft als Gepunktete Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Drs. James Van Tassell & D. Ross Robertson


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Drs. James Van Tassell & D. Ross Robertson

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
15899 
AphiaID:
276235 
Wissenschaftlich:
Bryx randalli 
Umgangssprachlich:
Gepunktete Seenadel 
Englisch:
Ocellated Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Bryx (Gattung) > randalli (Art) 
Erstbestimmung:
(Herald, ), 1965 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Barbados, Belize, Britische Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guatemala, Karibik, Kleine Antillen, Martinique, Montserrat, Niederländische Antillen, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Sint Eustatius und Saba, Trinidad und Tobago, West-Atlantik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0.3 - 30 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Felsenriffe, Korallenriffe, Mangrovenzonen 
Größe:
bis zu 9,3cm 
Temperatur:
27.4°C - 28.3°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Krustentierlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-09-02 15:06:12 

Haltungsinformationen

Bryx randalli ist graubraun; gesprenkelt; mit weißlichen Flecken, oft in senkrechten Reihen, die Balken bilden, besonders am Schwanz.
Die Körperrückseite ist gelblich-grau, die Schnauze oben gelb-grün, unten rötlich.
Die beiden Wangen sind oliv-braun, mit schrägen gelben Linien, alle Flossen sind transparent.

Etymologie: Die Seenadel wurde zu Ehren des Ichthyologen Dr. John Ernest "Jack" Randall (22. 05 1924 – 26. 04 2020) benannt.

Synonym: Syngnathus randalli Herald, 1965

Haltungserfahrungen liegen nicht vor.

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!