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Polyphyllia novaehiberniae Jokers boomerang Koralle, Maulwurfkoralle,Großpolypige Steinkoralle

Polyphyllia novaehiberniae wird umgangssprachlich oft als Jokers boomerang Koralle, Maulwurfkoralle,Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien

Polyphyllia novaehiberniae. Vanuatu. Surface detail. Each tentacle corresponds to a septal lobe. Photograph: Charlie Veron.


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien . Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1626 
AphiaID:
289231 
Wissenschaftlich:
Polyphyllia novaehiberniae 
Umgangssprachlich:
Jokers boomerang Koralle, Maulwurfkoralle,Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Joker's Boomerang Coral, Mole Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Fungiidae (Familie) > Polyphyllia (Gattung) > novaehiberniae (Art) 
Erstbestimmung:
(Lesson, ), 1831 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Indonesien, Kiribati, Kleine Sundainseln, Marshallinseln, Mikronesien, Nauru, Neukaledonien, Niue, Palau, Papua-Neuguinea, Salomon-Inseln, Salomonen, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Wallis und Futuna, West-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 40 Meter 
Habitate:
Geschützte Riffe, Lagunen, Meerwasser, Riffhänge 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht, Zusätzliche Fütterung sinnvoll oder nötig 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-10 12:44:30 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Polyphyllia novaehiberniae sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Polyphyllia novaehiberniae interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Polyphyllia novaehiberniae bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Polyphyllia novaehiberniae (Lesson, 1831)

Der Artname "novaehiberniae" ist lateinischen Ursprungs und bedeutet „aus Neuirland“. Die Insel gehört heute zum Inselstaat Papua-Neuguinea.

Merkmale Polyphyllia novaehiberniae: Die Kolonien leben frei und sind unregelmäßig geformt; sie weisen eine Axialfurche auf, die jedoch undeutlich werden kann. Die Skelettwand ist dünn. Die Septokosten strahlen fächerförmig von einem zentralen Koralliten aus oder verlaufen senkrecht zum Kolonierand, wo sie markante Trennlinien bilden (siehe Schwarz-Weiß-Foto des Skeletts). Die Primärsepten sind blütenblattartig geformt und bilden regelmäßige Reihen, die in die verschmolzenen Septen niedrigerer Ordnungen eingebettet sind. Die Tentakel sind tagsüber ausgestreckt, wodurch die Kolonien ein haariges Aussehen erhalten.

Farbe: Braun.

Ähnliche Arten: Sehr charakteristisch, wenngleich oberflächlich Zoopilus echinatus ähnelnd.

Lebensraum: Geschützte Riffhänge und Lagunen.

Häufigkeit: Bisweilen häufig, bedingt durch Massenvermehrung mittels Autotomie.

Polyphyllia-Arten sind eher selten, auch im Fachhandel. Wenn überhaupt, dann fast nur zungenformartige Tiere. Sie sind einfach zu halten, da wenig empfindlich.Sie benötigen eine mittlere nicht zu helle Beleuchtung, eine kräftige, aber niemals direkte Strömung. Die Koralle verfügt über Symbiosealgen, fängt aber auch Plankton.Deshalb kann man sie auch füttern.

Polyphyllia novaehiberniae lebt frei und hat eine unregelmäßige Form, mit einer axialen Furche, die auch nicht so deutlich zu erkennen sein kann. Die Tentakel werden tagsüber lang ausgestreckt, wodurch Kolonien ein haariges Aussehen erhalten. Die Farbe ist braun.

Lebensraum: Geschützte Riffhänge und Lagunen.

Verwechslungsmöglichkeit besteht mit Zoopilus echinatus.

Die Gattung beinhaltet gemäß WoRMS folgende Arten, wobei davpn nur zwei anerkannt/gesichert sind;
Species Polyphyllia novaehiberniae (Lesson, 1831)
Species Polyphyllia talpina (Lamarck, 1801)
Species Polyphyllia coadunata Blainville, 1830 (unaccepted > nomen nudum)
Species Polyphyllia cristata Blainville, 1830 (unaccepted > nomen nudum)
Species Polyphyllia echinata Blainville, 1830 (unaccepted > nomen nudum)

Synonyme:
Lithactinia galeriformis (Dana, 1846) (synonymy)
Lithactinia novaehiberniae Lesson, 1831 (original combination, basionym)
Lithactinia pileiformis (Dana, 1846) (synonymy)
Polyphyllia galeriformis Dana, 1846 (junior synonym)
Polyphyllia pileiformis Dana, 1846 (junior synonym)
Polyphyllia substellata Blainville, 1830 (junior synonym)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 22.01.21#1
Die Haltung der Koralle kann als leicht bezeichnet werden. Eine Fütterung der Koralle ist gut möglich.

Meine Koralle hat P04 bis mind. 0,5 und No3 bis 50 gut vertragen.

Die Polyphyllia novaehiberniae kann leicht geteilt werden, da das Tier viele Münder besitzt und so die Ernährung kein Problem bereitet.

Das harte Skelett ist sehr massiv und bereitet der Säge Probleme.

Die Regeneration der einzelnen Stücke erfolgte ohne Probleme.
VG
Elisabeth

1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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