Haltungsinformationen
Tremoctopus gracilis (Souleyet, 1852)
Tremoctopus ist eine Gattung pelagischer Kopffüßer mit vier Arten, die in subtropischen und tropischen Ozeanen in Oberflächen- und Mittelwasserzonen leben. Sie werden gemeinhin als Deckenoktopusse bezeichnet, in Anlehnung an die langen, transparenten Schwimmhäute, die die dorsalen und dorsolateralen Arme der adulten Weibchen verbinden. Die übrigen Arme sind deutlich kürzer und weisen keine Schwimmhäute auf.
Während die Weibchen bei Tremoctopus gracilis bis zum 200 cm groß werden, sind die Mänchen nur wenige Zentimer groß. Diese extreme Geschlechtsdimorphismus trii bei allen Arten der Gattung auf.
Männliche Deckenkrakes besitzen einen großen Arm in einer kugelförmigen Tasche, dem sogenannten Hectocotylus, der für die Paarung modifiziert ist. Während der Paarung wird dieser Arm abgetrennt und vom Weibchen in ihrer Mantelhöhle aufbewahrt, bis er zur Befruchtung verwendet wird. Das Männchen stirbt mit hoher Wahrscheinlichkeit kurz nach der Paarung.Es herrscht Konkurrenz zwischen den Männchen, denn es wurden mehrere männliche Arme in der Mantelhöhle von Weibchen gefunden.
Die Weibchen tragen schätzungsweise 100.000 bis 300.000 Eier, die an einem wurstförmigen Kalksekret befestigt sind. Dieses befindet sich an der Basis der Rückenarme und wird vom Weibchen bis zum Schlupf der Kungen getragen.
Deckenkraken sind immun gegen die giftige Portugiesische Galeere. Männchen und Jungweibchen reißen deren Tentakel ab und nutzen sie zur Verteidigung und zum Angriff. Wie viele andere Krakenarten verwendet auch der Deckenkrake "Tinte", um potenzielle Fressfeinde abzuschrecken. Bei Gefahr entfaltet das Weibchen zudem ihre großen, netzartigen Membranen, die sich im Wasser ausbreiten und bauschen, wodurch ihre scheinbare Größe erheblich zunimmt.
Deckenkraken leben üblicherweise in Korallenriffen, wo sie nach Nahrung jagen, die aus kleinen Fischen und Quallen besteht. Dort verstecken sie sich auch vor ihren Fressfeinden, darunter größere Fische und sogar Walen.
Synonyme:
Octopus gracilis Souleyet, 1852 · unaccepted (original combination)
Tremoctopus violaceus gracialis (Souleyet, 1852) · unaccepted (misspelling)
Tremoctopus violaceus gracilis (Souleyet, 1852) · unaccepted
Tremoctopus ist eine Gattung pelagischer Kopffüßer mit vier Arten, die in subtropischen und tropischen Ozeanen in Oberflächen- und Mittelwasserzonen leben. Sie werden gemeinhin als Deckenoktopusse bezeichnet, in Anlehnung an die langen, transparenten Schwimmhäute, die die dorsalen und dorsolateralen Arme der adulten Weibchen verbinden. Die übrigen Arme sind deutlich kürzer und weisen keine Schwimmhäute auf.
Während die Weibchen bei Tremoctopus gracilis bis zum 200 cm groß werden, sind die Mänchen nur wenige Zentimer groß. Diese extreme Geschlechtsdimorphismus trii bei allen Arten der Gattung auf.
Männliche Deckenkrakes besitzen einen großen Arm in einer kugelförmigen Tasche, dem sogenannten Hectocotylus, der für die Paarung modifiziert ist. Während der Paarung wird dieser Arm abgetrennt und vom Weibchen in ihrer Mantelhöhle aufbewahrt, bis er zur Befruchtung verwendet wird. Das Männchen stirbt mit hoher Wahrscheinlichkeit kurz nach der Paarung.Es herrscht Konkurrenz zwischen den Männchen, denn es wurden mehrere männliche Arme in der Mantelhöhle von Weibchen gefunden.
Die Weibchen tragen schätzungsweise 100.000 bis 300.000 Eier, die an einem wurstförmigen Kalksekret befestigt sind. Dieses befindet sich an der Basis der Rückenarme und wird vom Weibchen bis zum Schlupf der Kungen getragen.
Deckenkraken sind immun gegen die giftige Portugiesische Galeere. Männchen und Jungweibchen reißen deren Tentakel ab und nutzen sie zur Verteidigung und zum Angriff. Wie viele andere Krakenarten verwendet auch der Deckenkrake "Tinte", um potenzielle Fressfeinde abzuschrecken. Bei Gefahr entfaltet das Weibchen zudem ihre großen, netzartigen Membranen, die sich im Wasser ausbreiten und bauschen, wodurch ihre scheinbare Größe erheblich zunimmt.
Deckenkraken leben üblicherweise in Korallenriffen, wo sie nach Nahrung jagen, die aus kleinen Fischen und Quallen besteht. Dort verstecken sie sich auch vor ihren Fressfeinden, darunter größere Fische und sogar Walen.
Synonyme:
Octopus gracilis Souleyet, 1852 · unaccepted (original combination)
Tremoctopus violaceus gracialis (Souleyet, 1852) · unaccepted (misspelling)
Tremoctopus violaceus gracilis (Souleyet, 1852) · unaccepted






Phil Garner, Southern California Marine Life, USA