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Phyllaplysia viridis Grüner Seehase

Phyllaplysia viridis wird umgangssprachlich oft als Grüner Seehase bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bas Johan

Phyllaplysia viridis,Côte Blanche - Province Sud, Nouvelle-Calédonie 2025


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bas Johan Bas Johan. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18035 
AphiaID:
568044 
Wissenschaftlich:
Phyllaplysia viridis 
Umgangssprachlich:
Grüner Seehase 
Englisch:
Green Sea Hare 
Kategorie:
Seehasen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Aplysiida (Ordnung) > Aplysiidae (Familie) > Phyllaplysia (Gattung) > viridis (Art) 
Erstbestimmung:
(Bergh, ), 1905 
Vorkommen:
Australien, Indonesien, Lord-Howe-Insel, Neukaledonien, Philippinen, Sulawesi 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Gezeitenzone, Seegraswiesen 
Größe:
bis zu 1,0cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Herbivor (pflanzenfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-09 12:58:58 

Haltungsinformationen

Phyllaplysia viridis (Bergh, 1905)

Seehasen der Gattung Phyllaplysia P. Fischer, 1872 sind kleine, dorsoventral abgeflachte Tiere mit stark reduzierten Parapodien. Die meisten sind auf ihren Wirtsalgen oder Seegraswiesen sehr gut getarnt.

Typuslokalität zur Beschreibung von Phyllaplysia viridis ist die Flores Sea, ein Gewässer, das im Norden von der indonesischen Insel Sulawesi und im Süden von den Sundainseln Flores und Sumbawa begrenzt wird. Der kleine Seehase ist auf Zostera sp. Seegräsern in flachem Wasser zu finden. Er ernährt sich von Zostera.

Beschreibung Phyllaplysia viridis: Kopf und Hals beim Kriechen deutlich erkennbar. Mundtentakel und Mund ragen über den vorderen Propodialrand hinaus.
Körper länglich, limettenförmig, breiteste und höchste Stelle zwei Drittel der Körperlänge.Schwanz breit und abgerundet, nicht klar vom Körper abgesetzt.
bedeckt von zwei kurzen Parapodienklappen.Rechtes Parapodium überlappt linkes Parapodium.Zerbrechliches Gehäuse innerhalb des Dorsalspalts.
Kurze, einfache oder zusammengesetzte,einziehbare Papillen bei den meisten Exemplaren.Rhinophoren eingerollt, Spitzen leicht aufgeweitet, in einer Linie mit den Kopftentakeln auf dem Kopf angeordnet.Kopftentakel eingerollt, Spitzen leicht aufgeweitet.

Farb- und Mustervariabilität:
Wie die meisten Aplysiiden zeigt auch Phyllaplysia viridis intraspezifische Variation. Obwohl alle Exemplare eine smaragdgrüne Grundfarbe aufweisen, gibt es große Unterschiede im Erscheinungsbild von Flecken, Farbfeldern und Papillen innerhalb einer einzigen Population von Lord Howe Island. Die größte Variabilität zeigt die Rückenfläche. Bei einigen Exemplaren findet sich eine Reihe länglicher, undurchsichtiger grau-weißer Flecken mit unregelmäßigen Rändern, die als unterbrochene Linie erscheinen. Diese Linie beginnt hinter den Mundtentakeln, verläuft nach vorne entlang des mittleren Rückens und wird zum Schwanz hin diffus.

Bei einigen Exemplaren sind die Mundtentakel und Rhinophoren halbtransparent braun bis cremefarben-gelb und grün. Bei anderen sind sie
mit undurchsichtigen grau-weißen Flecken bedeckt. Bei einigen Exemplaren entstehen kleine, einziehbare Papillen innerhalb der undurchsichtigen grau-weißen Flecken, die auf dem Dorsum, den Rhinophoren und den Mundtentakeln verstreut sind. Diese Flecken können von diffusen, hellbraunen Punkten umgeben sein. Diese braunen Flecken treten auch als verstreute halbtransparente Punkte ohne undurchsichtige weiße Flecken oder Papillen auf. Zusätzlich finden sich bei einigen Exemplaren dunklere braune Flecken mit unscharfen Rändern, die zu einer Linie verschmelzen, welche sich entlang des Rückens links von der Linie undurchsichtiger grauer/weißer Flecken erstreckt. Bei manchen Tieren sind diese Merkmale reduziert oder fehlen ganz.

Phyllaplysia viridis findet sich auf ihrem Seegraswirt und ernährt sich wahrscheinlich davon, wobei sie sehr gut getarnt ist. Auf Lord Howe Island, New South Wales, ist sie mit Zostera sp. vergesellschaftet. Ihr bestätigtes Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den westlichen Pazifik, von den Philippinen und Indonesien südwärts bis nach Ostaustralien, einschließlich Lord Howe Island, New South Wales.

Synonym:
Aplysiella viridis Bergh, 1905 · unaccepted (original combination)

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 09.01.2026.

Bilder

Allgemein


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