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Hexadella topsenti Topsents Meeresschwamm

Hexadella topsenti wird umgangssprachlich oft als Topsents Meeresschwamm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Sylvain Le Bris, Frankreich

Foto: Pouars, Marseille, Frankreich

/ 25.01.2026
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Sylvain Le Bris, Frankreich . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18111 
AphiaID:
707474 
Wissenschaftlich:
Hexadella topsenti 
Umgangssprachlich:
Topsents Meeresschwamm 
Englisch:
Topsent´s Marine Sponge 
Kategorie:
Meeresschwämme 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Porifera (Stamm) > Demospongiae (Klasse) > Verongiida (Ordnung) > Ianthellidae (Familie) > Hexadella (Gattung) > topsenti (Art) 
Erstbestimmung:
Reveillaud, Allewaert, Pérez, Vacelet, Banaigs & Vanreusel, 2012 
Vorkommen:
Britische Inseln, Frankreich, Irland, Korsika, Mittelmeer, Nord-West-Atlantik, Portugal 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
10 - 40 Meter 
Habitate:
Felsenriffe, Felsige, harte Meeresböden, Korallenriffe, Meerwasser / Salzwasser, Schattige Lebensräume, Unterwasserhöhlen 
Temperatur:
9°C - 23°C 
Futter:
Filtrierer, Organische Schwebstoffe, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Suspensionsfresser (Schwebstofffresser) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-01 14:58:04 

Haltungsinformationen

Der Meeresschwamm Hexadella topsenti besitzt eine glatte, gestreifte Oberfläche mit einigen kleinen, schornsteinartigen Ausstülpungen, die zum Osculum hin zusammenlaufen, und durch ein Netz aus dünnen Rippen verbunden sind
Der Meeresschwamm enthält kugelförmige Zellen mit großen Einschlüssen, die Mikrogranula und mikrogranulare Zellen enthalten
In der Oberfläche der untersuchten Meeresschwämme waren nicht näher beschrieben Fremdkörper vorhanden

Die Poren sind mikroskopisch klein und die Oscula sind zahlreich, verstreut und ähneln kleinen Kaminen, da sie die Verlängerung membranartiger Oberflächenkanäle sind
Der Schwamm ist dünnkrustig mit einem lobulären Körper.

Giftigkeit: Geringe bis mäßige natürliche Toxizität

Farbe: Hexadella topsenti ist hell- bis dunkelrosa und sogar violettfarben

Angaben zur Größe dieses Meeresschwamms wurden in der Erstbeschreibung nicht festgehalten

Etymologie
Die Art ist dem französischen Zoologen und ehemaligen Kurator am Zoologischen Museums in Straßburg. Émile Topsent (1862–1951) gewidmet, der die Gattung Hexadella erstmals beschrieb.

Nach Émile Topsent sind mehrere Schwammarten benannt, darunter:

Acheliderma topsenti Burton, 1932, Axinyssa topsenti Lendenfeld, 1897, Chondropsis topsenti Dendy, 1895, Corticium topsenti Pouliquen, 1972, Cryptotethya topsenti Thiele, 1900, Desmacella topsenti Burton, 1930, Desmanthus topsenti Hentschel, 1912, Dragmatyle topsenti Burton, 195, Dysideopsis topsenti Hentschel, 1912, Echinodictyum topsenti De Laubenfels, 1936, Erylus topsenti von Lendenfeld, 1903, Eurypon topsenti Pulitzer-Finali, 1983, Grayella topsenti Babic, 1922, Haddonella topsenti I. Sollas, 1903
Halichondria topsenti De Laubenfels, 1936, Hymenotrocha topsenti Burton, 1930, Hymerhabdia topsenti Lévi, 1952, Jaspis topsenti Thiele, 1900, Leucandra topsenti reitfuss, 1929, Raspailia topsenti Dendy, 1924, Reniera topsenti Thiele, 1905, Rhabderemia topsenti Van Soest & Hooper, 1993, Rhabdoploca topsenti Hentschel, 1912, Spongosorites topsenti Dendy, 1905, Stelletta topsenti Thiele, 1903, Suberella topsenti Burton, 1929, Tedania topsenti De Laubenfels, 1930, Tylaspis topsenti Lévi & Lévi, 1983, Crella topsenti Babiç, 1922, Aristias topsenti Chevreux, 1900, Thoracactis topsenti Gravier C., 1918

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