Haltungsinformationen
Camachoaglaja mariagordae (Ortea, Espinosa & Moro, 2004)
Ursprünglich 2004 als Chelidonura mariagordae anhand von Exemplaren beschrieben, die auf der Halbinsel Guanacahibes im Westen Kubas gesammelt wurden, wurde Camachoaglaja mariagordae später aufgrund molekularphylogenetischer Erkenntnisse in die neu etablierte Gattung Camachoaglaja verschoben.
Camachoaglaja mariagordae ist aus dem westlichen Atlantik bekannt, wo sie in flachen Küstengewässern vorkommt. Sie weist die typische Morphologie der Aglajidae auf, darunter einen abgeflachten Körper mit einem markanten Kopfschild und einer kleinen innen liegenden Schale auf.
Beschreibung: Camachoaglaja mariagordae zeichnet sich durch eine auffällige Färbung aus, die von einem violett-schwarzen Körpergrund dominiert wird. Zahlreiche kleine gelbe Flecken, die an Sandkörner erinnern, konzentrieren sich auf der Oberseite. Große, unregelmäßige weiße Flecken finden sich entlang der Mittellinie und des Hinterrandes des Kopfschildes (oft in 2–3 Segmente fragmentiert), der hinteren Eingeweideregion und der Schwanzlappen (insbesondere des rechten Lappens). Leuchtend blaue Flecken markieren die vorderen Seitenränder des Kopfschildes, den Vorderrand des Fußes und die Schwanzlappen, während die Unterseite zusätzliche blaue Flecken aufweist, die mit goldenen Flecken durchsetzt sind.
Camachoaglaja mariagordae wurde anhand von Exemplaren beschrieben, die bei María la Gorda auf der Halbinsel Guanacahibibes an der Westspitze Kubas in der Karibik gesammelt wurden. Die Typusexemplare aus kubanischen Sandriffen stammten aus 12 m Tiefe und maßen nur 1–3 mm (ohne Schwanzlappen; Holotypus 3 mm, Paratypus 2,5 mm). Weitere Exemplare aus Guadeloupe erreichten eine Gesamtlänge von 5–8 mm, ohne dass ein signifikanter Geschlechtsdimorphismus in der Größe erkennbar war. Die Färbung der 20 untersuchten Exemplare vom Typusfundort variierte nur geringfügig.
Der Artname "mariagordae" ehrt "Maria Gordea " und wurde bei der Beschreibung nicht näher erläutert.
Die Kopfschildschnecke bewohnt flache, sandige Meeresböden im Gezeitenbereich, typischerweise zwischen Korallenriffen oder in Küstennähe. Dort gräbt sie sich zur Tarnung und auf Nahrungssuche in feine Sedimente ein.
Camachoaglaja mariagordae ernährt sich räuberisch von mobiler Beute wie Vielborster, Krebstiere wie Anomuren und Asseln, Plattwürmer und andere Schnecken.Sessile Organismen wie Muscheln kommen selten vor. Die genaue Zusammensetzung der Nahrung wurde durch Untersuchungen des Mageninhaltes von Camachoaglaja mariagordae genau analysiert.
Zur Abwehr presst Camachoaglaja mariagordae ihre Parapodien zusammen und stößt eine Art Tinte explosionsartig wie eine Wolke zur Abwehr von Feinden aus. Das ist keine besondere Eigenschaft von Camachoaglaja mariagordae, sondern auch von anderen Arten der Gattung, wie zB. von Camachoaglaja larramendii bekannt.
Die Eier werden in gallertartigen Massen abgelegt, eine gängige Fortpflanzungsstrategie bei Mitgliedern der Familie Aglajidae.
Synonyme:
Chelidonura mariagordae Ortea, Espinosa & Moro, 2004 · unaccepted (original combination)
Chelidonura normani Ornelas-Gatdula, Dupont & Á. Valdés, 2011 · unaccepted
Ursprünglich 2004 als Chelidonura mariagordae anhand von Exemplaren beschrieben, die auf der Halbinsel Guanacahibes im Westen Kubas gesammelt wurden, wurde Camachoaglaja mariagordae später aufgrund molekularphylogenetischer Erkenntnisse in die neu etablierte Gattung Camachoaglaja verschoben.
Camachoaglaja mariagordae ist aus dem westlichen Atlantik bekannt, wo sie in flachen Küstengewässern vorkommt. Sie weist die typische Morphologie der Aglajidae auf, darunter einen abgeflachten Körper mit einem markanten Kopfschild und einer kleinen innen liegenden Schale auf.
Beschreibung: Camachoaglaja mariagordae zeichnet sich durch eine auffällige Färbung aus, die von einem violett-schwarzen Körpergrund dominiert wird. Zahlreiche kleine gelbe Flecken, die an Sandkörner erinnern, konzentrieren sich auf der Oberseite. Große, unregelmäßige weiße Flecken finden sich entlang der Mittellinie und des Hinterrandes des Kopfschildes (oft in 2–3 Segmente fragmentiert), der hinteren Eingeweideregion und der Schwanzlappen (insbesondere des rechten Lappens). Leuchtend blaue Flecken markieren die vorderen Seitenränder des Kopfschildes, den Vorderrand des Fußes und die Schwanzlappen, während die Unterseite zusätzliche blaue Flecken aufweist, die mit goldenen Flecken durchsetzt sind.
Camachoaglaja mariagordae wurde anhand von Exemplaren beschrieben, die bei María la Gorda auf der Halbinsel Guanacahibibes an der Westspitze Kubas in der Karibik gesammelt wurden. Die Typusexemplare aus kubanischen Sandriffen stammten aus 12 m Tiefe und maßen nur 1–3 mm (ohne Schwanzlappen; Holotypus 3 mm, Paratypus 2,5 mm). Weitere Exemplare aus Guadeloupe erreichten eine Gesamtlänge von 5–8 mm, ohne dass ein signifikanter Geschlechtsdimorphismus in der Größe erkennbar war. Die Färbung der 20 untersuchten Exemplare vom Typusfundort variierte nur geringfügig.
Der Artname "mariagordae" ehrt "Maria Gordea " und wurde bei der Beschreibung nicht näher erläutert.
Die Kopfschildschnecke bewohnt flache, sandige Meeresböden im Gezeitenbereich, typischerweise zwischen Korallenriffen oder in Küstennähe. Dort gräbt sie sich zur Tarnung und auf Nahrungssuche in feine Sedimente ein.
Camachoaglaja mariagordae ernährt sich räuberisch von mobiler Beute wie Vielborster, Krebstiere wie Anomuren und Asseln, Plattwürmer und andere Schnecken.Sessile Organismen wie Muscheln kommen selten vor. Die genaue Zusammensetzung der Nahrung wurde durch Untersuchungen des Mageninhaltes von Camachoaglaja mariagordae genau analysiert.
Zur Abwehr presst Camachoaglaja mariagordae ihre Parapodien zusammen und stößt eine Art Tinte explosionsartig wie eine Wolke zur Abwehr von Feinden aus. Das ist keine besondere Eigenschaft von Camachoaglaja mariagordae, sondern auch von anderen Arten der Gattung, wie zB. von Camachoaglaja larramendii bekannt.
Die Eier werden in gallertartigen Massen abgelegt, eine gängige Fortpflanzungsstrategie bei Mitgliedern der Familie Aglajidae.
Synonyme:
Chelidonura mariagordae Ortea, Espinosa & Moro, 2004 · unaccepted (original combination)
Chelidonura normani Ornelas-Gatdula, Dupont & Á. Valdés, 2011 · unaccepted






Dan Schofield, UK