Haltungsinformationen
Ein großer Eheimfilter kann bis zu 28.800 Liter Wasser am Tag filtern, dafür ist dann auch ein entsprechender Energieaufwand notwendig.
Der Karibische Vasenschwamm Spheciospongia vesparium (Lamarck, 1815) erreicht pro Tag fast die gleiche Filtrierleistung, bis zu 24.000 Liter, eine beeindruckende Leistung.
Meeresschwämme sind hocheffiziente Filtrierer, die riesige Wassermengen verarbeiten, um organische Planktonartikel , Bakterien und andere organische Schwebstoffe aus dem Umgebungswasser zu filtern.
Warum also nicht den elektrischen Filter durch einen effizienten Meeresschwamm ersetzen?
Meeresschwämme in der notwenigen Größe werden in unseren Riffaquarien leider nicht dauerhaft überleben, da wir die notwenigen Nahrungspartikel, die schnell herausgefiltert werden, nicht entsprechend schnell und in ausreichender Menger und Qualität ersetzen können (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Viele Meerwasser-Aquarianer erfreuen sich am Wachstum ihrer, überwiegenden zooxanthellaten, Korallen, die dafür gute Lichtquellen benötigen, und viel Licht stört viele Meeresschwämme im Wachstum.
Die Mehrzahl der Meeresschwämme bevorzugt lichtarme Bereiche oder sogar nahezu lichtfreie Höhlen, um wachsen und leben zu können.
Darüber hinaus besteht bei einigen Meeresschwämmen die Problematik einen nahezu ungebremsten Wachstums, was wiederum Probleme mit anderen Mitbewohnern verursachen kann.
Bei der geschlechtlichen Vermehrung können große Meeresschwämme Unmengen an Spermien und Eizellen ausstoßen, so dass auch große Abschäumer schnell an ihr Limit stoßen und überlaufen, viele Aquarianer haben dies schon bei Ablaichen von Korallen erleben dürfen.
Wenn Schwämme im Becken, dann kleinere und nicht ungebremst wachsende Arten einsetzen und diese gut beobachten.
Melophlus sarasinorum ist ein fußballgroßer Meeresschwamm, in dem z.B. Saponine nachgewiesen wurden.
In Untersuchungen, in denen diesen Schwämme aufgeschnitten wurden, konnten große Mengen an kleinen Krebsen und Würmern, und in anderen große Mengen an kleinen Schlangensternen gezählt werden, ein offensichtliches Refugium für anderen Meeresbewohner, die hier Schutz und Nahrung finden.
Neben der gezeigten rötlichen Farbe kommen die Meeresschwämme auch in gelblich bis orangefarben vor.
Synonyme:
Asteropus sarasinorum (Thiele, 1899) · unaccepted (genus transfer)
Jaspis bandae Brøndsted, 1934 · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Stellettinopsis isis de Laubenfels, 1954 · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Der Karibische Vasenschwamm Spheciospongia vesparium (Lamarck, 1815) erreicht pro Tag fast die gleiche Filtrierleistung, bis zu 24.000 Liter, eine beeindruckende Leistung.
Meeresschwämme sind hocheffiziente Filtrierer, die riesige Wassermengen verarbeiten, um organische Planktonartikel , Bakterien und andere organische Schwebstoffe aus dem Umgebungswasser zu filtern.
Warum also nicht den elektrischen Filter durch einen effizienten Meeresschwamm ersetzen?
Meeresschwämme in der notwenigen Größe werden in unseren Riffaquarien leider nicht dauerhaft überleben, da wir die notwenigen Nahrungspartikel, die schnell herausgefiltert werden, nicht entsprechend schnell und in ausreichender Menger und Qualität ersetzen können (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Viele Meerwasser-Aquarianer erfreuen sich am Wachstum ihrer, überwiegenden zooxanthellaten, Korallen, die dafür gute Lichtquellen benötigen, und viel Licht stört viele Meeresschwämme im Wachstum.
Die Mehrzahl der Meeresschwämme bevorzugt lichtarme Bereiche oder sogar nahezu lichtfreie Höhlen, um wachsen und leben zu können.
Darüber hinaus besteht bei einigen Meeresschwämmen die Problematik einen nahezu ungebremsten Wachstums, was wiederum Probleme mit anderen Mitbewohnern verursachen kann.
Bei der geschlechtlichen Vermehrung können große Meeresschwämme Unmengen an Spermien und Eizellen ausstoßen, so dass auch große Abschäumer schnell an ihr Limit stoßen und überlaufen, viele Aquarianer haben dies schon bei Ablaichen von Korallen erleben dürfen.
Wenn Schwämme im Becken, dann kleinere und nicht ungebremst wachsende Arten einsetzen und diese gut beobachten.
Melophlus sarasinorum ist ein fußballgroßer Meeresschwamm, in dem z.B. Saponine nachgewiesen wurden.
In Untersuchungen, in denen diesen Schwämme aufgeschnitten wurden, konnten große Mengen an kleinen Krebsen und Würmern, und in anderen große Mengen an kleinen Schlangensternen gezählt werden, ein offensichtliches Refugium für anderen Meeresbewohner, die hier Schutz und Nahrung finden.
Neben der gezeigten rötlichen Farbe kommen die Meeresschwämme auch in gelblich bis orangefarben vor.
Synonyme:
Asteropus sarasinorum (Thiele, 1899) · unaccepted (genus transfer)
Jaspis bandae Brøndsted, 1934 · unaccepted (genus transfer and junior synonym)
Stellettinopsis isis de Laubenfels, 1954 · unaccepted (genus transfer and junior synonym)


Kary Mar