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Etisus anaglyptus Relief Löffel Krabbe

Etisus anaglyptus wird umgangssprachlich oft als Relief Löffel Krabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Giftig beim Verzehr.


Profilbild Urheber Hitoshi Takakura (Flickr Brachyura), Japan

Etisus anaglyptus, Japan 2026_0315-01

Place: Dive site "Yokobama", Futo, Ito city, Shizuoka pref., Japan (-3m, rocky bottom, under rock).Comment: carapace width=3.5cm (approximately).
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Hitoshi Takakura (Flickr Brachyura), Japan . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18263 
AphiaID:
209117 
Wissenschaftlich:
Etisus anaglyptus 
Umgangssprachlich:
Relief Löffel Krabbe 
Englisch:
Spooner Crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Xanthidae (Familie) > Etisus (Gattung) > anaglyptus (Art) 
Erstbestimmung:
H. Milne Edwards, 1834 
Vorkommen:
Französisch-Polynesien, Japan, Madagaskar, Marshallinseln, Mosambik, Philippinen, Rotes Meer, Seychellen, Somalia 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Habitate:
Außenriffe / Seewärts gerichtete Riffe, Felsige, harte Meeresböden, Gezeitenzone, Küstengewässer, Meerwasser, Riffverbunden, Steinige Böden / Hartsubstrate, Unter Felsen, Unterwasserhöhlen 
Größe:
3,5 cm - 6,8 cm 
Temperatur:
22,3°C - 29°C 
Futter:
Allesfresser (omnivor) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig beim Verzehr 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-10 19:26:47 

Haltungsinformationen

Etisus anaglyptus H. Milne Edwards, 1834

Der Artname "anaglyptus" ist griechisch (anaglyptos), was so viel wie "im Relief gearbeitet", "erhaben" bedeutet.

Etisus anaglyptus ist kleiner als Etisus splendidus und unterscheidet sich etwas in der Färbung, Mit den löffeförmigen Scherenenden werden Algen von festen Substraten abgekratzt. Etisus anaglyptus ist jedoch trotz dieser Eigenschaft kein reiner Algen- sondern ein Allesfresser.

Die Krabbe Kommt in der Küstenzone, in Riffgebieten,im Gezeitenbereich bis zu einer Tiefe von 30 m vor. Sie versteckt sich tagsüber oft unter Steinen und sucht in kleinen Höhlen Schutz.

Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig

Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!

Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.

Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.

Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.

Synonym:
Etisus anaglyphus H. Milne Edwards, 1834 · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling

Weiterführende Links

  1. sealifebase (en). Abgerufen am 10.04.2026.

Bilder

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