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Etisus bargibanti Bargibants Löffel Krabbe, Haarige Löffel Krabbe

Etisus bargibanti wird umgangssprachlich oft als Bargibants Löffel Krabbe, Haarige Löffel Krabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Giftig beim Verzehr.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

Etisus bargibanti,Batuniti, near Tulamben, Kubu, Karangasem Regency, Bali, Indonesia 2025


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater . Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18264 
AphiaID:
444110 
Wissenschaftlich:
Etisus bargibanti 
Umgangssprachlich:
Bargibants Löffel Krabbe, Haarige Löffel Krabbe 
Englisch:
Bargibant's Spooner Crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Xanthidae (Familie) > Etisus (Gattung) > bargibanti (Art) 
Erstbestimmung:
Crosnier, 1987 
Vorkommen:
Indonesien, Malaysia, Neubritannien, Philippinen 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 20 Meter 
Habitate:
Lagunen, Meerwasser 
Größe:
bis zu 12,9cm 
Temperatur:
°C - 29°C 
Futter:
Allesfresser (omnivor) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig beim Verzehr 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-10 20:04:51 

Haltungsinformationen

Etisus bargibanti Crosnier, 1987

Der Holotyp zur Beschreibung von Etisus bargibanti wurde auf Neukaledonien gesammelt ( Lagune, Woodin-Kanal, Nachttauchgang, 20 m,) und hatte folgende Maße 80,7 x 128,9 mm.

Der Artname "bargibant" wurde zu Ehren von Georges Bargibant vergeben, einem französischen Meeresbiologen und technischem Assistent am ORSTOM (Office de la Recherche Scientifique et Technique Outre-Mer) in Nouméa, Neukaledonien.

Beschreibung: Der Carapax ist breit (1/L = 1,6). Die verschiedenen Magenregionen bilden eine geschwollene Masse, die durch eine tiefe Furche von den Leber- und Kiemenregionen getrennt ist. Der übrige Teil des Panzers, insbesondere die Herz- und Darmregionen, weist keine dieser Schwellungen auf.

Färbung.: Der Panzer ist rot, je nach Region mehr oder weniger dunkel, mit weißlicher oder olivfarbener Marmorierung, die besonders am hinteren Teil des Carapax und an den Laufbeinen ausgeprägt ist. Die Zehen der Scherenarme sind braun; diese Färbung erstreckt sich kaum auf die Handfläche hinter der festen Zehe. Die Borsten der Laufbeine sind hellbraun. Das besondere Merkmal von Etisus bargibanti gegenüber anderen Arten ihrer Gattung, ist die starke Behaarung.

Etisus bargibanti ist mit 12,9 cm Panzerbreite deutlich größer als Etisus anaglyptus (68mm) und Etisus rhynchophorus (58mm)..

Etisus bargibanti hat löffelförmige Scherenspitzen, mit denen Algen von Steinen gepoolt werden. Die Krabbe ist aber kein reiner Pflanzen- sondern ein Allesfresser.

Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig

Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!

Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.

Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.

Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.

Weiterführende Links

  1. Biodiversity Heritage Library (fr). Abgerufen am 10.04.2026.
  2. decapoda (en). Abgerufen am 10.04.2026.
  3. underwaterkwaj (en). Abgerufen am 10.04.2026.

Bilder

Allgemein


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