Haltungsinformationen
Etisus bargibanti Crosnier, 1987
Der Holotyp zur Beschreibung von Etisus bargibanti wurde auf Neukaledonien gesammelt ( Lagune, Woodin-Kanal, Nachttauchgang, 20 m,) und hatte folgende Maße 80,7 x 128,9 mm.
Der Artname "bargibant" wurde zu Ehren von Georges Bargibant vergeben, einem französischen Meeresbiologen und technischem Assistent am ORSTOM (Office de la Recherche Scientifique et Technique Outre-Mer) in Nouméa, Neukaledonien.
Beschreibung: Der Carapax ist breit (1/L = 1,6). Die verschiedenen Magenregionen bilden eine geschwollene Masse, die durch eine tiefe Furche von den Leber- und Kiemenregionen getrennt ist. Der übrige Teil des Panzers, insbesondere die Herz- und Darmregionen, weist keine dieser Schwellungen auf.
Färbung.: Der Panzer ist rot, je nach Region mehr oder weniger dunkel, mit weißlicher oder olivfarbener Marmorierung, die besonders am hinteren Teil des Carapax und an den Laufbeinen ausgeprägt ist. Die Zehen der Scherenarme sind braun; diese Färbung erstreckt sich kaum auf die Handfläche hinter der festen Zehe. Die Borsten der Laufbeine sind hellbraun. Das besondere Merkmal von Etisus bargibanti gegenüber anderen Arten ihrer Gattung, ist die starke Behaarung.
Etisus bargibanti ist mit 12,9 cm Panzerbreite deutlich größer als Etisus anaglyptus (68mm) und Etisus rhynchophorus (58mm)..
Etisus bargibanti hat löffelförmige Scherenspitzen, mit denen Algen von Steinen gepoolt werden. Die Krabbe ist aber kein reiner Pflanzen- sondern ein Allesfresser.
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.
Der Holotyp zur Beschreibung von Etisus bargibanti wurde auf Neukaledonien gesammelt ( Lagune, Woodin-Kanal, Nachttauchgang, 20 m,) und hatte folgende Maße 80,7 x 128,9 mm.
Der Artname "bargibant" wurde zu Ehren von Georges Bargibant vergeben, einem französischen Meeresbiologen und technischem Assistent am ORSTOM (Office de la Recherche Scientifique et Technique Outre-Mer) in Nouméa, Neukaledonien.
Beschreibung: Der Carapax ist breit (1/L = 1,6). Die verschiedenen Magenregionen bilden eine geschwollene Masse, die durch eine tiefe Furche von den Leber- und Kiemenregionen getrennt ist. Der übrige Teil des Panzers, insbesondere die Herz- und Darmregionen, weist keine dieser Schwellungen auf.
Färbung.: Der Panzer ist rot, je nach Region mehr oder weniger dunkel, mit weißlicher oder olivfarbener Marmorierung, die besonders am hinteren Teil des Carapax und an den Laufbeinen ausgeprägt ist. Die Zehen der Scherenarme sind braun; diese Färbung erstreckt sich kaum auf die Handfläche hinter der festen Zehe. Die Borsten der Laufbeine sind hellbraun. Das besondere Merkmal von Etisus bargibanti gegenüber anderen Arten ihrer Gattung, ist die starke Behaarung.
Etisus bargibanti ist mit 12,9 cm Panzerbreite deutlich größer als Etisus anaglyptus (68mm) und Etisus rhynchophorus (58mm)..
Etisus bargibanti hat löffelförmige Scherenspitzen, mit denen Algen von Steinen gepoolt werden. Die Krabbe ist aber kein reiner Pflanzen- sondern ein Allesfresser.
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater