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Micrognathus micronotopterus Zwerg-Seenadel, Weißsattel-Seenadel

Micrognathus micronotopterus wird umgangssprachlich oft als Zwerg-Seenadel, Weißsattel-Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Glen Whisson, Aqua Research and Monitoring Services, Australien

Foto: Point Murat, Exmouth, West-Australien

/ 11.06.2020
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Glen Whisson, Aqua Research and Monitoring Services, Australien . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18318 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Micrognathus micronotopterus 
Umgangssprachlich:
Zwerg-Seenadel, Weißsattel-Seenadel 
Englisch:
Tidepool Pipefish, White-saddled Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Micrognathus (Gattung) > micronotopterus (Art) 
Erstbestimmung:
(Fowler, ), 1938 
Vorkommen:
Große Sundainseln, Indonesien, Java, Malaysia, Neukaledonien, Northern Territory (Australien), Östlicher Indischer Ozean, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Singapur, Sumatra, West-Australien, West-Pazifik 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 6 Meter 
Habitate:
Gezeitentümpel / Felsenpools, Korallenriffe, Seegraswiesen 
Größe:
bis zu 7cm 
Temperatur:
26,4°C - 29,2°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-04 13:21:27 

Haltungsinformationen

Micrognathus micronotopterus ist eine kleine Seenadel, kommt häufig in Gezeitentümpeln der Korallenriffe, auf flachen Korallenriffplateaus und in Seegraswiesen vorkommt.

Die Seenadel ist hellbraun bis dunkelbraun, meist fleckig und mit Anzeichen von 10–12 schmalen, hellen Streifen, die den Rücken überqueren.
Manchmal mit dunklen Streifen, die den unteren Teil der Seiten und die Bauchseite des Rumpfes durchziehen.

Micrognathus micronotopterus unterscheidet sich von anderen Arten dieser Gattung durch meist 15 Rumpfringe, eine relativ lange Schnauze und überwiegend gerade Schwanzrippen.
Die Hautlappen am Kopf sind in der Regel lang und schlicht, im Gegensatz zu den kürzeren, gekräuselten oder verzweigten Hautlappen der adulten Tiere anderer Micrognathus-Arten.

Kurzbeschreibung:
Der Körper ist schlank und länglich, die Kopflänge beträgt 7,2–8,9 % der Standardlänge (SL).
Die Schnauzenlänge macht 2,3–3,0 % der Kopflänge aus, die oberen Rumpf- und Schwanzkämme sind unterbrochen, der; unterer Rumpfkamm endet am Analring.
Der seitlicher Rumpfkamm geht in den unteren Schwanzkamm über, der mittlerer dorsaler Schnauzenkamm ist niedrig, durchgehend, im Seitenprofil etwas konkav.
Der Längskamm am Kiemendeckel ist bei Jungtieren vollständig, bei subadulten und adulten Tieren unvollständig bis verkümmert.
Kopf- und Körperringe sind ohne Stacheln, Zähnchen oder Zacken.
Der Ansatz der Rückenflosse liegt zwischen dem vorderen Rand des vorletzten Rumpfrings und dem hinteren Rand des 1. Schwanzrings, die Flossenbasis bei subadulten und adulten Tieren nicht deutlich erhöht.

Etymologie:
Der Gattungsname „Micrognathus“ leitet sich vom griechischen „micro“ für klein und „gnathos“ für Kiefer ab und bezieht sich auf die kurze Schnauze dieser Art.
Der Artname „micronotopterus „stammt aus dem Griechischen und bedeutet „kleine Rückenflosse“.

Synonyme:
Syngnathus micronotopterus Fowler, 1938
Syngnathus micronotopterus Fowler, 1938 · unaccepted

Wir danken Glen Whisson herzlich für das erste Foto dieser Art!

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 04.05.2026.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 04.05.2026.

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Allgemein


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