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Pastinachus ater Breiter Federschwanzrochen

Pastinachus ater wird umgangssprachlich oft als Breiter Federschwanzrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Giftig.


Profilbild Urheber Bas Johan

Pastinachus ater,Sud, NC 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bas Johan Bas Johan. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18411 
AphiaID:
1019891 
Wissenschaftlich:
Pastinachus ater 
Umgangssprachlich:
Breiter Federschwanzrochen 
Englisch:
Broad Cowtail Ray, Bananatail Ray, Fantail Ray 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Dasyatidae (Familie) > Pastinachus (Gattung) > ater (Art) 
Erstbestimmung:
(Macleay, ), 1883 
Vorkommen:
Australien, Indopazifik, Madagaskar, Malaysia, Philippinen, Sri Lanka 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Brackwasser, Korallenriffe, Mangrovenzonen, Meerwasser, Riffverbunden, Sandige Meeresböden, Weiche Böden 
Größe:
bis zu 200cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krustentiere, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
VU Gefährdet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-15 19:19:26 

Gift


Pastinachus ater ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Pastinachus ater halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: Giftinformationszentrum-Nord
Übersicht Europa: European Association of Poisons Centres and Clinical Toxicologists

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Pastinachus ater (Macleay, 1883)

Pastinachus ater wurde Jahr 1883 von William John Macleay wissenschaftlich beschrieben. Lange Zeit wurden dieser Rochen mit dem sehr eng verwandten Federschwanz-Stechrochen (Pastinachus sephen) gleichgesetzt bzw.verwechselt.

Wie die meisten Stechrochen vergräbt sich Pastinachus ater oft im Sand, um auf Beute zu lauern oder sich vor Fressfeinden zu schützen. Juvenile Pastinachus ater halten sich auf Sandflächen und in den Randbereichen von Mangroven auf. Diese Gebiete bieten Nahrungsquellen sowie potenzielle Rückzugsorte, die es den juvenilen Rochen ermöglichen, Fressfeinden zu entgehen. Flachwasserbereiche des Korallenriffs sind ebenfalls Rückzugsorte für die Jungtiere während des Niedrigwassers.

Die Gattung Pastinachus gehört zur Familie der Stechrochen (Dasyatidae) und enthält aktuell nur fünf beschriebene Arten:
Pastinachus ater (Macleay, 1883)
Pastinachus gracilicaudus Last & Manjaji-Matsumoto, 2010
Pastinachus sephen (Forsskål, 1775)
Pastinachus solocirostris Last, Manjaji & Yearsley, 2005
Pastinachus stellurostris Last, Fahmi & Naylor, 2010

Pastinachus ater ist gemäß WoRMS Wirt zahlreicher verschiedener Endoparasiten.

Wenn man sich in der, zumeist auf Englisch verfassten Fachliteratur, über die Größe von Rochen informieren möchte, dann stößt man oftmals über zwei Abkürzungen, die letztlich aber das Gleiche meinen: DW oder WD.
Bei einem Blick auf FishBase, WoRMS oder Erstbeschreibungen von Rochen sind diese Abkürzungen zu finden.
Die Gesamtlänge inklusive Schwanz wird nur seltener angegeben, die TL.

Achtung:
Durch Stiche von Stachelrochen sind bereits Menschen gestorben, so auch der bekannte australischer Dokumentarfilmer, Abenteurer und Zoodirektor des Australian Zoo, Steve Irwin „The Crocodile Hunter“ aus Australien im Jahr 2006.

Selbst wenn die Stichverletzungen nicht tödlich sein sollten, so verursacht der Stachel in jedem Fall äußerst schmerzhafte und tiefe Wunden, zudem besteht die Gefahr, dass Teile des Stachels in der Wunde abbrechen und eine anschließende Operation notwendig wird.
Besonders dramatisch wird die Situation, wenn über den Stachel Gifte in den Körper gelangen.

Gelegentlich treten Strandbesucher versehentlich auf Stachelrochen, die teilweise im Sand in Strandnähe eingegraben sind, was zu einer schmerzhaften, schweren Wunde am Fuß führt, daher zumindest immer Badeschuhe tragen.
Schnorchler und Taucher sollten niemals über am Boden liegende Rochen schwimmen, denn der Rochen kann seinen muskulösen, peitschenartigen Schwanz zur Verteidigung schnell herumschleudern und zustechen, da er Sie mit großer Sicherheit für ein Raubtier halten wird und sich zu verteidigen sucht.

In jedem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen oder ein umgehender Transport in das nächste Krankenhaus zu erfolgen.

Synonyme:
Pastinachus atrus (MacLeay, 1883) · unaccepted (Superseded original combination...)
Taeniura atra MacLeay, 1883 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 15.06.2026.
  2. PLOS (en). Abgerufen am 15.06.2026.
  3. researchgate (en). Abgerufen am 15.06.2026.
  4. Wikipedia (de). Abgerufen am 15.06.2026.

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Allgemein


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