Haltungsinformationen
Vampir, ein Wort, dass auch im 21. Jahrhundert für einige Menschen ein Unwohlsein und Fagen zur Existenz hervorruft, zahlreiche Filme über Dracula & Co zeigten die Blutgier der Vampire, und nun schaltet das Meerwasser-Lexikon einen Eintrag über einen Vampir-Kalmar....
Darf man nun - aus Angst vor Bissen - nicht mehr an unseren Küsten baden gehen?
Nein, Blödsinn!!
Der Artname "infernalis" für „höllisch“, „teuflisch“ wurde dem Kalmar wegen seines unheimlichen Aussehens gegeben, da die zwischen den Armen gespannte Haut wie ein Vampirumhang wirkt, dazu kommen die dunkle Färbung und die roten Augen Größe kleinen Kalmare aufgrund ihrer dunklen, blutroten Färbung, ihrer Augenfarbe (die bei unterschiedlicher Beleuchtung manchmal blau erscheint), was an „aus der Hölle“ erinnert.
Hinzu kommen die der stachelartigen Auswüchse an ihren Tentakeln.
Der Trivialname bedeutet sinngemäß also „Vampirtintenfisch aus der Hölle“.
Achtung:
Der Name beschreibt nicht seine Ernährung, trotz des dramatischen Namens frisst oder saugt das Tier keinen Blut oder andere Körpersäfte, sondern frisst totes organisches Material aus der Tiefsee, also absinkenden „Meeresschnee“ bzw. Detritus.
Der Vampirkalmar ist ein friedlicher Aasfresser, der durch die Tiefsee schwebt und mit seinen langen Futterschnüren treibende Ablagerungen, den sogenannten „Meerschnee“, einsammelt.
Die einzigartigen Eigenschaften, die ihn von anderen Kopffüßern unterscheiden, helfen ihm, in den dunkelsten Tiefen des Ozeans zu überleben.
Der Vampirkalmar spritzt auch keine Tinte aus.
Die Spitzen seiner Tentakel geben eine Wolke aus biolumineszentem, klebrigem Schleim ab, der bis zu 10 Minuten lang leuchtet – genug Zeit für den Kalmar, einem potentiellen Raubtier zu entkommen.
Vampirkalmare sind Kopffüßer, die in Form, Größe und Farbe in etwa einem Fußball ähneln.
Dies führte zu der falschen Vorstellung, dass er seinen Opfern Blut aussaugt. Tatsächlich schweben diese Tintenfische friedlich in ihrem tiefen, dunklen und sauerstoffarmen Lebensraum und warten darauf, dass die Nahrung zu ihnen kommt – ein Verhalten, das sich von dem anderer Tintenfisch- und Krakenarten unterscheidet.
Interessant ist, dass der Kalmar sich „von innen nach außen stülpen kann“, um Raubtieren zu entkommen.
Potenzielle Fressfeinde:
Delfine, Haie, Wale und Schwertfische
Wir bedanken uns besonders herzlich beim Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI), Kalifornien, USA, für das besondere Foto von Vampyroteuthis infernalis.
Synonyme:
Cirroteuthis macrope S. S. Berry, 1911 · unaccepted
Danateuthis schmidti Joubin, 1929 · unaccepted
Hansenoteuthis lucens Joubin, 1929 · unaccepted
Melanoteuthis anderseni Joubin, 1931 · unaccepted (synonym)
Melanoteuthis beebei G. C. Robson, 1929 · unaccepted > junior subjective synonym
Melanoteuthis lucens Joubin, 1912 · unaccepted (synonym)
Melanoteuthis schmidti Joubin, 1929 · unaccepted (synonym)
Retroteuthis pacifica Joubin, 1929 · unaccepted (synonym)
Vampyroteuthis pseudoinfernalis D.-J. Qiu, B.-L. Liu & L.-M. Huang, 2024 · unaccepted > junior subjective synonym
Watasella nigra M. Sasaki, 1920 · unaccepted (synonym)
Credit: © 2000 MBARI
Darf man nun - aus Angst vor Bissen - nicht mehr an unseren Küsten baden gehen?
Nein, Blödsinn!!
Der Artname "infernalis" für „höllisch“, „teuflisch“ wurde dem Kalmar wegen seines unheimlichen Aussehens gegeben, da die zwischen den Armen gespannte Haut wie ein Vampirumhang wirkt, dazu kommen die dunkle Färbung und die roten Augen Größe kleinen Kalmare aufgrund ihrer dunklen, blutroten Färbung, ihrer Augenfarbe (die bei unterschiedlicher Beleuchtung manchmal blau erscheint), was an „aus der Hölle“ erinnert.
Hinzu kommen die der stachelartigen Auswüchse an ihren Tentakeln.
Der Trivialname bedeutet sinngemäß also „Vampirtintenfisch aus der Hölle“.
Achtung:
Der Name beschreibt nicht seine Ernährung, trotz des dramatischen Namens frisst oder saugt das Tier keinen Blut oder andere Körpersäfte, sondern frisst totes organisches Material aus der Tiefsee, also absinkenden „Meeresschnee“ bzw. Detritus.
Der Vampirkalmar ist ein friedlicher Aasfresser, der durch die Tiefsee schwebt und mit seinen langen Futterschnüren treibende Ablagerungen, den sogenannten „Meerschnee“, einsammelt.
Die einzigartigen Eigenschaften, die ihn von anderen Kopffüßern unterscheiden, helfen ihm, in den dunkelsten Tiefen des Ozeans zu überleben.
Der Vampirkalmar spritzt auch keine Tinte aus.
Die Spitzen seiner Tentakel geben eine Wolke aus biolumineszentem, klebrigem Schleim ab, der bis zu 10 Minuten lang leuchtet – genug Zeit für den Kalmar, einem potentiellen Raubtier zu entkommen.
Vampirkalmare sind Kopffüßer, die in Form, Größe und Farbe in etwa einem Fußball ähneln.
Dies führte zu der falschen Vorstellung, dass er seinen Opfern Blut aussaugt. Tatsächlich schweben diese Tintenfische friedlich in ihrem tiefen, dunklen und sauerstoffarmen Lebensraum und warten darauf, dass die Nahrung zu ihnen kommt – ein Verhalten, das sich von dem anderer Tintenfisch- und Krakenarten unterscheidet.
Interessant ist, dass der Kalmar sich „von innen nach außen stülpen kann“, um Raubtieren zu entkommen.
Potenzielle Fressfeinde:
Delfine, Haie, Wale und Schwertfische
Wir bedanken uns besonders herzlich beim Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI), Kalifornien, USA, für das besondere Foto von Vampyroteuthis infernalis.
Synonyme:
Cirroteuthis macrope S. S. Berry, 1911 · unaccepted
Danateuthis schmidti Joubin, 1929 · unaccepted
Hansenoteuthis lucens Joubin, 1929 · unaccepted
Melanoteuthis anderseni Joubin, 1931 · unaccepted (synonym)
Melanoteuthis beebei G. C. Robson, 1929 · unaccepted > junior subjective synonym
Melanoteuthis lucens Joubin, 1912 · unaccepted (synonym)
Melanoteuthis schmidti Joubin, 1929 · unaccepted (synonym)
Retroteuthis pacifica Joubin, 1929 · unaccepted (synonym)
Vampyroteuthis pseudoinfernalis D.-J. Qiu, B.-L. Liu & L.-M. Huang, 2024 · unaccepted > junior subjective synonym
Watasella nigra M. Sasaki, 1920 · unaccepted (synonym)
Credit: © 2000 MBARI






Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI), Kalifornien, USA