Haltungsinformationen
Oplegnathus robinsoni Regan, 1916
Oplegnathus robinsoni gehört zur Familie der Schnabelbarsche auch Messerkieferfische genannt.Der Name "Messerkieferfisch" leitet sich von der Tatsache ab, dass die Zähne adulter Tiere zu einem papageiartigen Schnabel zusammengewachsen sind.Dieser harte Schnabel dient dazu, die hartschaligen Beutetiere des Schnabelbarschs knacken und zerbeißen zu können.
Ein gutes Unterscheidungsmerkmal zwischen Schnabelbarschen und Papageifischen sind die unterschiedlichen Größen der Körperschuppen, die bei Schnabelbarschen deutlich kleiner sind.Schnabelbarsche werden in Aquakultur gehalten, kommerziell gefangen und zudem von Sportfischern gerne geangelt.
Oplegnathus robinsoni ist ein Strahlenflosser, der an der Ostküste Südafrikas und Mosambiks endemisch ist. Der Natal-Schnabelbarsch ist vorwiegend in den Gewässern des südlichen Mosambiks,KwaZulu-Natal und häufig im Meeresschutzgebiet (MPA) Pondoland in der südafrikanischen Provinz Ostkap anzutreffen. Jungfische wurden sogar so weit südlich wie in Tsitsikamma, an der Südspitze Südafrikas, beobachtet.
Der Natal Schnabelbarsch ist graubraun bis dunkelbraun und kann ein gesprenkeltes Muster aufweisen. Jungfische hingegen sind gelb und zeigen mehrere vertikale schwarze Streifen, die vom Auge bis zum Schwanz verlaufen. Die kleinen, gelb-schwarz gefärbten Jungfische halten sich typischerweise in pelagischen Strömungen auf. Häufig findet man sie auf dem offenen Meer unter treibenden Objekten, während größere Jungfische flache Riffe im Sublitoral besiedeln. Zudem kommen sie zahlreich im St.-Lucia-See an der Ostküste Südafrikas vor.
Ein papageienartiger Schnabel und die damit verbundenen Zähne ermöglichen es Oplegnathus robinsoni, Organismen von Oberflächen abzureißen. Die Nahrung umfasst Seescheiden (Ascidien), Weichkorallen und riffbildende Organismen, auch kleine Fische, Krebstiere und Kopffüßer. Mit seinem papageienartigen Schnabel kann Oplegnathus robinsoni Organismen von Korallen lösen und die Panzer von Krebstieren aufbrechen.
Aufgrund der schnabelartigen Maulform ist der Natal Schnabelbarsch mit herkömmlicher Angelausrüstung (Rute und Schnur) nur schwer zu fangen. Daher werden für den Fang Speere eingesetzt.
Synonym:
Hoplegnathus robinsoni Regan, 1916 · unaccepted (misspelling)
Oplegnathus robinsoni gehört zur Familie der Schnabelbarsche auch Messerkieferfische genannt.Der Name "Messerkieferfisch" leitet sich von der Tatsache ab, dass die Zähne adulter Tiere zu einem papageiartigen Schnabel zusammengewachsen sind.Dieser harte Schnabel dient dazu, die hartschaligen Beutetiere des Schnabelbarschs knacken und zerbeißen zu können.
Ein gutes Unterscheidungsmerkmal zwischen Schnabelbarschen und Papageifischen sind die unterschiedlichen Größen der Körperschuppen, die bei Schnabelbarschen deutlich kleiner sind.Schnabelbarsche werden in Aquakultur gehalten, kommerziell gefangen und zudem von Sportfischern gerne geangelt.
Oplegnathus robinsoni ist ein Strahlenflosser, der an der Ostküste Südafrikas und Mosambiks endemisch ist. Der Natal-Schnabelbarsch ist vorwiegend in den Gewässern des südlichen Mosambiks,KwaZulu-Natal und häufig im Meeresschutzgebiet (MPA) Pondoland in der südafrikanischen Provinz Ostkap anzutreffen. Jungfische wurden sogar so weit südlich wie in Tsitsikamma, an der Südspitze Südafrikas, beobachtet.
Der Natal Schnabelbarsch ist graubraun bis dunkelbraun und kann ein gesprenkeltes Muster aufweisen. Jungfische hingegen sind gelb und zeigen mehrere vertikale schwarze Streifen, die vom Auge bis zum Schwanz verlaufen. Die kleinen, gelb-schwarz gefärbten Jungfische halten sich typischerweise in pelagischen Strömungen auf. Häufig findet man sie auf dem offenen Meer unter treibenden Objekten, während größere Jungfische flache Riffe im Sublitoral besiedeln. Zudem kommen sie zahlreich im St.-Lucia-See an der Ostküste Südafrikas vor.
Ein papageienartiger Schnabel und die damit verbundenen Zähne ermöglichen es Oplegnathus robinsoni, Organismen von Oberflächen abzureißen. Die Nahrung umfasst Seescheiden (Ascidien), Weichkorallen und riffbildende Organismen, auch kleine Fische, Krebstiere und Kopffüßer. Mit seinem papageienartigen Schnabel kann Oplegnathus robinsoni Organismen von Korallen lösen und die Panzer von Krebstieren aufbrechen.
Aufgrund der schnabelartigen Maulform ist der Natal Schnabelbarsch mit herkömmlicher Angelausrüstung (Rute und Schnur) nur schwer zu fangen. Daher werden für den Fang Speere eingesetzt.
Synonym:
Hoplegnathus robinsoni Regan, 1916 · unaccepted (misspelling)






Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town