Anzeige
Fauna Marin GmbH Tunze Aqua Medic Masterfisch Kölle Zoo Aquaristik

Oplegnathus robinsoni Natal Schnabelbarsch, Robinsons Schnabelbarsch

Oplegnathus robinsoni wird umgangssprachlich oft als Natal Schnabelbarsch, Robinsons Schnabelbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town

Oplegnathus robinsoni,steps Ponta do Ouro, Maputo, Mozambique 2026 (CC-BY-SA)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18460 
AphiaID:
218775 
Wissenschaftlich:
Oplegnathus robinsoni 
Umgangssprachlich:
Natal Schnabelbarsch, Robinsons Schnabelbarsch 
Englisch:
Natal Knifejaw 
Kategorie:
Schnabelbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Centrarchiformes (Ordnung) > Oplegnathidae (Familie) > Oplegnathus (Gattung) > robinsoni (Art) 
Erstbestimmung:
Regan, 1916 
Vorkommen:
KwaZulu-Natal (Provinz an der Ostküste Südafrika), Mosambik, Süd-Afrika 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
20 - 100 Meter 
Habitate:
Felsenriffe, Korallenriffe, Riffverbunden 
Größe:
40 cm - 60 cm 
Gewicht :
3 kg 
Temperatur:
18,8°C - 29,6°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Korallen(polypen) = korallivor, Krustentiere, Räuberische Lebensweise, Seescheiden (Ascidiacea), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-06 13:21:39 

Haltungsinformationen

Oplegnathus robinsoni Regan, 1916

Oplegnathus robinsoni gehört zur Familie der Schnabelbarsche auch Messerkieferfische genannt.Der Name "Messerkieferfisch" leitet sich von der Tatsache ab, dass die Zähne adulter Tiere zu einem papageiartigen Schnabel zusammengewachsen sind.Dieser harte Schnabel dient dazu, die hartschaligen Beutetiere des Schnabelbarschs knacken und zerbeißen zu können.

Ein gutes Unterscheidungsmerkmal zwischen Schnabelbarschen und Papageifischen sind die unterschiedlichen Größen der Körperschuppen, die bei Schnabelbarschen deutlich kleiner sind.Schnabelbarsche werden in Aquakultur gehalten, kommerziell gefangen und zudem von Sportfischern gerne geangelt.

Oplegnathus robinsoni ist ein Strahlenflosser, der an der Ostküste Südafrikas und Mosambiks endemisch ist. Der Natal-Schnabelbarsch ist vorwiegend in den Gewässern des südlichen Mosambiks,KwaZulu-Natal und häufig im Meeresschutzgebiet (MPA) Pondoland in der südafrikanischen Provinz Ostkap anzutreffen. Jungfische wurden sogar so weit südlich wie in Tsitsikamma, an der Südspitze Südafrikas, beobachtet.

Der Natal Schnabelbarsch ist graubraun bis dunkelbraun und kann ein gesprenkeltes Muster aufweisen. Jungfische hingegen sind gelb und zeigen mehrere vertikale schwarze Streifen, die vom Auge bis zum Schwanz verlaufen. Die kleinen, gelb-schwarz gefärbten Jungfische halten sich typischerweise in pelagischen Strömungen auf. Häufig findet man sie auf dem offenen Meer unter treibenden Objekten, während größere Jungfische flache Riffe im Sublitoral besiedeln. Zudem kommen sie zahlreich im St.-Lucia-See an der Ostküste Südafrikas vor.

Ein papageienartiger Schnabel und die damit verbundenen Zähne ermöglichen es Oplegnathus robinsoni, Organismen von Oberflächen abzureißen. Die Nahrung umfasst Seescheiden (Ascidien), Weichkorallen und riffbildende Organismen, auch kleine Fische, Krebstiere und Kopffüßer. Mit seinem papageienartigen Schnabel kann Oplegnathus robinsoni Organismen von Korallen lösen und die Panzer von Krebstieren aufbrechen.

Aufgrund der schnabelartigen Maulform ist der Natal Schnabelbarsch mit herkömmlicher Angelausrüstung (Rute und Schnur) nur schwer zu fangen. Daher werden für den Fang Speere eingesetzt.

Synonym:
Hoplegnathus robinsoni Regan, 1916 · unaccepted (misspelling)

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 06.07.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 06.07.2026.

Bilder

Adult


Juvenil (Jugendkleid)


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!