Haltungsinformationen
Diogenes curvimanus (Clément, 1874)
Diogenes curvimanus ist eine kleiner Einsiedlerkrebs aus der Familie der Diogenidae. Die Linkshändigen Einsiedlerkrebse (Diogenidae) ähneln den Paguridae (Rechtshändigen), nur ist bei ihnen die linke Schere meist größer. Mit ihr kann die Öffnung des Schneckenhauses, in dem der Krebs lebt, verschlossen werden. Sie leben an Sandstränden und im Flachwasser des Ostatlantiks sowie des Mittelmeerraums und breiten sich in Wärmeperioden auch im Wattenmeer der Nordsee aus.
Der Artname "curvimanus" leitet sich aus den lateinischen Wörtern curvus (gebogen, gekrümmt) und manus (Hand, Schere/Scherenfuß) ab. Er bedeutet "gebogene Schere“. Das besondere Merkmal von Diogenes curvimanus ist seine stark gebogene Schere.
Beschreibung Diogenes curvimanus: Grünlich-weiße Augenstiele mit einem breiten, kastanienbraunen, dreieckigen Fleck auf der Dorsalseite,der sich proximal verbreitert, entlang der Innenfläche verläuft und bis zur Basis der Hornhaut reicht; samtig schwarze Hornhaut. Augendorne mattes Grünblau. Antennulae milchweiß, mit blass holzbraunem Fleckauf Segment 2; gelblich-orange im proximalen Zweidrittel von Segment 3 sowie am Flagellum. Antennenstiele grünlich-weiß oder rötlich angehaucht mit blassem Gelb-Orange und mattem Kastanienbraun; auffälliger grünblauer Fleck auf der Dorsalseite von Segment 4.
Linker Scherenarm: Carpus mit rötlich-orangefarbenem Grund und unvollständigem, kastanienbraunem Ring in der Mitte; orange-weiße Hand mit kastanienbraunem Fleck an der Basis der Handfläche (bei Männchen in zwei schmalen Linienzur Innenfläche hin verlaufend) sowie einem weiteren, deutlicher ausgeprägten Fleck an der Basis des Dactylus.
Rechter Scherenarm: kleiner, weißlich;Carpus mit gelb-orangefarbenem proximalen Bereich; alle Segmente mit verstreuten gelbbraunen Flecken, insbesondere im Bereich größerer Dornen oder Tuberkel.
Pereiopoden 2–3: rötlich-weiße Grundfarbe;Merus mit gelbbraunen Ringen in der Mitte (unvollständig)und im proximalen Bereich (vollständig, aber matter); Carpus mit unvollständigem kastanienbraunem Ring in der Mitte sowie einem kleinen Fleck im dorso-proximalen Bereich; Propodus mit großem proximalen Fleck,der sich latero-ventral bis zur halben Länge des Propodus erstreckt;Dactylus mit gelbbrauner Basis, die sich entlang der Furche (Sulcus) erstreckt; bisweilen ist diese Linie sehr schwach und kaum wahrnehmbar.
Mitglieder der Gattung sind Allesfresser.
Hinweis: Diogenes curvimanus wurde einige Zeit als Synonym zu Diogenes pugilator geführt, gilt jedoch nach eingehenden wissenschaftlichen Analysen wieder als eigenständige Art.
Synonym:
Pagurus curvimanus Clément, 1874 · unaccepted > superseded combination
Diogenes curvimanus ist eine kleiner Einsiedlerkrebs aus der Familie der Diogenidae. Die Linkshändigen Einsiedlerkrebse (Diogenidae) ähneln den Paguridae (Rechtshändigen), nur ist bei ihnen die linke Schere meist größer. Mit ihr kann die Öffnung des Schneckenhauses, in dem der Krebs lebt, verschlossen werden. Sie leben an Sandstränden und im Flachwasser des Ostatlantiks sowie des Mittelmeerraums und breiten sich in Wärmeperioden auch im Wattenmeer der Nordsee aus.
Der Artname "curvimanus" leitet sich aus den lateinischen Wörtern curvus (gebogen, gekrümmt) und manus (Hand, Schere/Scherenfuß) ab. Er bedeutet "gebogene Schere“. Das besondere Merkmal von Diogenes curvimanus ist seine stark gebogene Schere.
Beschreibung Diogenes curvimanus: Grünlich-weiße Augenstiele mit einem breiten, kastanienbraunen, dreieckigen Fleck auf der Dorsalseite,der sich proximal verbreitert, entlang der Innenfläche verläuft und bis zur Basis der Hornhaut reicht; samtig schwarze Hornhaut. Augendorne mattes Grünblau. Antennulae milchweiß, mit blass holzbraunem Fleckauf Segment 2; gelblich-orange im proximalen Zweidrittel von Segment 3 sowie am Flagellum. Antennenstiele grünlich-weiß oder rötlich angehaucht mit blassem Gelb-Orange und mattem Kastanienbraun; auffälliger grünblauer Fleck auf der Dorsalseite von Segment 4.
Linker Scherenarm: Carpus mit rötlich-orangefarbenem Grund und unvollständigem, kastanienbraunem Ring in der Mitte; orange-weiße Hand mit kastanienbraunem Fleck an der Basis der Handfläche (bei Männchen in zwei schmalen Linienzur Innenfläche hin verlaufend) sowie einem weiteren, deutlicher ausgeprägten Fleck an der Basis des Dactylus.
Rechter Scherenarm: kleiner, weißlich;Carpus mit gelb-orangefarbenem proximalen Bereich; alle Segmente mit verstreuten gelbbraunen Flecken, insbesondere im Bereich größerer Dornen oder Tuberkel.
Pereiopoden 2–3: rötlich-weiße Grundfarbe;Merus mit gelbbraunen Ringen in der Mitte (unvollständig)und im proximalen Bereich (vollständig, aber matter); Carpus mit unvollständigem kastanienbraunem Ring in der Mitte sowie einem kleinen Fleck im dorso-proximalen Bereich; Propodus mit großem proximalen Fleck,der sich latero-ventral bis zur halben Länge des Propodus erstreckt;Dactylus mit gelbbrauner Basis, die sich entlang der Furche (Sulcus) erstreckt; bisweilen ist diese Linie sehr schwach und kaum wahrnehmbar.
Mitglieder der Gattung sind Allesfresser.
Hinweis: Diogenes curvimanus wurde einige Zeit als Synonym zu Diogenes pugilator geführt, gilt jedoch nach eingehenden wissenschaftlichen Analysen wieder als eigenständige Art.
Synonym:
Pagurus curvimanus Clément, 1874 · unaccepted > superseded combination






Thomas Menut, Frankreich