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Diogenes curvimanus Diogenes Einsiedlerkrebs

Diogenes curvimanus wird umgangssprachlich oft als Diogenes Einsiedlerkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Thomas Menut, Frankreich

Diogenes curvimanus,Bouches-du-Rhône, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FR 2022


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Thomas Menut, Frankreich Thomas Menut. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18536 
AphiaID:
1552804 
Wissenschaftlich:
Diogenes curvimanus 
Umgangssprachlich:
Diogenes Einsiedlerkrebs 
Englisch:
Diogenes Hermit Crab 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Diogenidae (Familie) > Diogenes (Gattung) > curvimanus (Art) 
Erstbestimmung:
(Clément, ), 1874 
Vorkommen:
Frankreich, Mittelmeer, Nordsee, Ost-Atlantik, Portugal, Spanien 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Gezeitenzone, Meerwasser, Sandige Meeresböden, Strand, Wattenmeer 
Größe:
0,3 cm - 0,5 cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Allesfresser (omnivor) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-10 16:24:06 

Haltungsinformationen

Diogenes curvimanus (Clément, 1874)

Diogenes curvimanus ist eine kleiner Einsiedlerkrebs aus der Familie der Diogenidae. Die Linkshändigen Einsiedlerkrebse (Diogenidae) ähneln den Paguridae (Rechtshändigen), nur ist bei ihnen die linke Schere meist größer. Mit ihr kann die Öffnung des Schneckenhauses, in dem der Krebs lebt, verschlossen werden. Sie leben an Sandstränden und im Flachwasser des Ostatlantiks sowie des Mittelmeerraums und breiten sich in Wärmeperioden auch im Wattenmeer der Nordsee aus.

Der Artname "curvimanus" leitet sich aus den lateinischen Wörtern curvus (gebogen, gekrümmt) und manus (Hand, Schere/Scherenfuß) ab. Er bedeutet "gebogene Schere“. Das besondere Merkmal von Diogenes curvimanus ist seine stark gebogene Schere.

Beschreibung Diogenes curvimanus: Grünlich-weiße Augenstiele mit einem breiten, kastanienbraunen, dreieckigen Fleck auf der Dorsalseite,der sich proximal verbreitert, entlang der Innenfläche verläuft und bis zur Basis der Hornhaut reicht; samtig schwarze Hornhaut. Augendorne mattes Grünblau. Antennulae milchweiß, mit blass holzbraunem Fleckauf Segment 2; gelblich-orange im proximalen Zweidrittel von Segment 3 sowie am Flagellum. Antennenstiele grünlich-weiß oder rötlich angehaucht mit blassem Gelb-Orange und mattem Kastanienbraun; auffälliger grünblauer Fleck auf der Dorsalseite von Segment 4.

Linker Scherenarm: Carpus mit rötlich-orangefarbenem Grund und unvollständigem, kastanienbraunem Ring in der Mitte; orange-weiße Hand mit kastanienbraunem Fleck an der Basis der Handfläche (bei Männchen in zwei schmalen Linienzur Innenfläche hin verlaufend) sowie einem weiteren, deutlicher ausgeprägten Fleck an der Basis des Dactylus.

Rechter Scherenarm: kleiner, weißlich;Carpus mit gelb-orangefarbenem proximalen Bereich; alle Segmente mit verstreuten gelbbraunen Flecken, insbesondere im Bereich größerer Dornen oder Tuberkel.

Pereiopoden 2–3: rötlich-weiße Grundfarbe;Merus mit gelbbraunen Ringen in der Mitte (unvollständig)und im proximalen Bereich (vollständig, aber matter); Carpus mit unvollständigem kastanienbraunem Ring in der Mitte sowie einem kleinen Fleck im dorso-proximalen Bereich; Propodus mit großem proximalen Fleck,der sich latero-ventral bis zur halben Länge des Propodus erstreckt;Dactylus mit gelbbrauner Basis, die sich entlang der Furche (Sulcus) erstreckt; bisweilen ist diese Linie sehr schwach und kaum wahrnehmbar.

Mitglieder der Gattung sind Allesfresser.

Hinweis: Diogenes curvimanus wurde einige Zeit als Synonym zu Diogenes pugilator geführt, gilt jedoch nach eingehenden wissenschaftlichen Analysen wieder als eigenständige Art.

Synonym:
Pagurus curvimanus Clément, 1874 · unaccepted > superseded combination

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 10.08.2026.
  2. Wikipedia (de). Abgerufen am 10.08.2026.

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Allgemein


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