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Harpa cabriti Cabrits Harfenschnecke, Ventrale Harfenschnecke

Harpa cabriti wird umgangssprachlich oft als Cabrits Harfenschnecke, Ventrale Harfenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dennis Rabeling, Lanzarote, Kanarischen Inseln

Harpa cabriti,Kusini, TZ-ZS, TZ 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dennis Rabeling, Lanzarote, Kanarischen Inseln . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18590 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Harpa cabriti 
Umgangssprachlich:
Cabrits Harfenschnecke, Ventrale Harfenschnecke 
Englisch:
Ventral Harp 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Harpidae (Familie) > Harpa (Gattung) > cabriti (Art) 
Erstbestimmung:
P. Fischer, 1860 
Vorkommen:
Indischer Ozean, Kenia, KwaZulu-Natal (Provinz an der Ostküste Südafrika), Madagaskar, Maskarenen, Mauritanien, Rotes Meer, Süd-Afrika, Tansania 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser, Sandige Meeresböden, Weiche Böden 
Größe:
5,0 cm - 13,3 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Krabben, Krebse, Krustentiere, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-06 13:16:01 

Haltungsinformationen

Harpa cabriti P. Fischer, 1860

Harpa cabriti ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Harpidae, die umgangssprachlich als Harfenschnecken bezeichnet werden. Hafrenschnecken haben ein rechtsgewundenes Gehäuse mit sehr starken Axialrippen und eine weite Mündung.Der kurze Siphonalkanal wird von einer flachen Kerbe an der Außenlippe gebildet.Harpidae haben kein Operculum zum verschließen der Gehäuseöffnung. Sie sind getrenntgeschlechtlich und es gibt planktonische Larvenstadien.

Harpidae leben in tropischen Gewässern auf sandigen Flächen. Die räuberischen Schnecken ernähren sich fleischlich von Zehnfußkrebsen (Dekapoda).Man geht davon aus, dass sie ihre Beute einschleimen und dann verdauen.

Beschreibung Harpa cabriti: Das recht große, ovale Gehäuse ist bauchig und glänzend. Es ist mit mehr oder weniger weit auseinanderstehenden, breiten, flachgedrückten, glatten und parallelen Rippen verziert, die zur Basis hin geneigt sind. Sie sind blassrosa und weisen meist rechteckige, tiefbraune Flecken auf. Diese Rippen laufen oben spitz zu und bilden etwas unterhalb der Spitze einen leichten Kiel, der durch kleine Unebenheiten entsteht. Die Zwischenräume zwischen den Rippen sind fein längsgestreift.

Die Grundfarbe des Gehäuses ist weißlich oder violett und mit braunen oder rötlichen Flecken, die über die gesamte Länge hinweg regelmäßige girlandenartige Muster bilden. Auf der Gehäuseoberfläche finden sich zudem zwei oder drei Bänder, manchmal durch große Flecken ersetzt, die das Gehäuse umlaufen. Das mittlere Band ist stets am deutlichsten ausgeprägt.

Das Gewinde ist kurz und besteht aus sechs Windungen, die oben leicht abgeflacht sind. Die große Gehäusemündung ist rötlich. An ihrer Basis befindet sich eine schräge, flache Einbuchtung, und im Inneren sind braune Flecken oder Bänder erkennbar. Der Außenrand der Mündung wird nach außen hin durch die letzte Rippe begrenzt. Die Spindel (Columella) ist glatt, glänzend und weist zahlreiche sehr dunkelbraune Flecken auf.

Die Harfenschnecke jagt aktiv nach kleinen Krebstieren auf sandigen Meeresböden. Die nachtaktive Schnecke fängt ihre Beute mit ihrem großen Fuß ein und überwältigt diese.

Die Schale von Harpa cabriti ist bei Sammlern sehr beliebt.

Synonyme:
Buccinum harpa var. testudo Donovan, 1823 · unaccepted > junior homonym
Harpa lorenzi D. Monsecour & K. Monsecour, 2018 · unaccepted > junior subjective synonym
Harpa striata Lamarck, 1816 · unaccepted
Harpa ventricosa Lamarck, 1816 · unaccepted (invalid: junior homonym of Harpa...)

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (en). Abgerufen am 06.09.2026.

Bilder

Allgemein


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