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Arenigobius frenatus Zügelgrundel

Arenigobius frenatus wird umgangssprachlich oft als Zügelgrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Steckbrief

lexID:
18620 
AphiaID:
313758 
Wissenschaftlich:
Arenigobius frenatus 
Umgangssprachlich:
Zügelgrundel 
Englisch:
Halfbridled Goby, Banded Goby, Falsely Bridled Goby, Half-bridled Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Gobiiformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Arenigobius (Gattung) > frenatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Günther, ), 1861 
Vorkommen:
Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Große Australische Bucht, Korallenmeer (Ost-Australien), New South Wales (Ost-Australien), Queensland (Ost-Australien), Süd-Australien, Tasmanien (Australien), Victoria (Australien) 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0,5 - 10 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Bodenlebendes Meerestier (demersal), Brackwasser, Buchten, Lagunen, Mangrovenzonen, Meerwasser / Salzwasser, Seegraswiesen, Weiche Böden 
Größe:
bis zu 11cm 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-19 16:05:30 

Haltungsinformationen

Arenigobius frenatus (Günther, 1861)

Arenigobius frenatus ist ein Bewohner von Höhlen in Seegraswiesen und Mangroven in Flussmündungen, Buchten und lokalen Lagunen auf weichem Untergrund (Bray 2017).
In diesen selbst gegrabenen Höhlen lebt sie in Brutpaaren (Bray 2017), wobei die Weibchen ihre Eier während der Laichzeit in der Höhle ablegen (D. Hoese und H.K. Larson, pers. Mitteilung 2024).

Die Grundel ist fleischfressend und ernährt sich hauptsächlich von benthischen Wirbellosen (Bray 2017).

Der Kopf wirkt leicht zusammengedrückt, die Schnauze ist kurz und Stumpf.Arenigobius frenatus besitzt ein endständiges Maul, das bis unterhalb der Augenmitte reicht .Die Augen der Zügelgrundel sind groß, und sind dicht beieinander.

Der Schwanz ist schwach zugespitzt bis leicht abgerundet, die Brustflossen sind groß, schwach zugespitzt bis leicht abgerundet.

Auf dem Kopf sind graubraune und schwarzen Flecken vorhanden, und etwa 8 unregelmäßigen Bändern an den Seiten.Ein horizontal verlaufender Streifen ist an den Kopfseite von den Augen über die Oberseite des Kiemendeckel gut erkennbar. Meistens existiert ein vertikaler, dunkler Streifen unterhalb der Augen.

Synonyme:
Acentrogobius frenatus (Günther, 1861) · unaccepted (synonym)
Gobius frenatus Günther, 1861 · unaccepted
Gobius semifrenatus MacLeay, 1881 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 16.09.2026.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 16.09.2026.

Bilder

Allgemein


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