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Leptoria phrygia Großpolypige Steinkoralle

Leptoria phrygia wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Leptoria phrygia. Red Sea. Small massive cushion-shaped colonies formed by regrowth after partial mortality are common. Photograph: Charlie Veron.

Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. J.E.N. "Charlie" Veron, Australien Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
1987 
AphiaID:
207477 
Wissenschaftlich:
Leptoria phrygia 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Leptoria (Gattung) > phrygia (Art) 
Erstbestimmung:
(Ellis & Solander, ), 1786 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bahrain, Cargados-Carajos-Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Irak, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Korallenmeer, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Sansibar, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
15 - 25 Meter 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NT Gefährdung zunehmend 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-03-06 09:45:02 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Leptoria phrygia sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Leptoria phrygia interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Leptoria phrygia bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Es gibt gesamt 2 Korallen aus der Gattung Leptoria.

Allgemein ist die Gleichheit in der Haltung zu anderen LPS Korallen, mittlere bis Bodennähe beim Licht, und eine mittelmässige, durchaus turbulente wenn auch nie direkte Strömung.
Sie können natürlich auch Futter (Plankton etc.) fangen und verwerten, was meist zu besserem Stand und Wachstum der Korallen führt.
Beide bekannte Arten sind nicht schwer zu halten ähnlich anderen LPS.

Bekannte Arten / Other Species
Leptoria irregularis
Leptoria phrygia

Detlef Klose sandte uns die folgenden Infos:
Die Gattung ist mit phrygia monothypisch und kommt vom roten Meer über den tropischen indischen Ozean bis Japan und runter in die Südsee vor.

Die Koralle hat ein meandroides Hirn-Muster mit (vor allem bei größeren Exemplaren) vielen gleichmäßig geformte Septen.
Farbe kann variieren zwischen Braun mit gelb-grün oder braun mit blau-grün.
Andere Färbungen sind mir nicht bekannt!
Die Koralle kann oft mit Bohrschwämmen besiedelt sein.
Sie wächst in der Regel auf Riffdächer oder in nicht ganz Flachwasser mit guter abwechslungsreicher Strömung oftmals mit hoher Beleuchtungsstärke.

Nachts fährt es Kampftentakeln (bisher max. 5 cm) aus, die aber, wie mir scheint, nicht sehr stark nesseln.
Die Koralle nimmt gern Futter bei abgeschalteter Strömung an.
Erst einmal akklimatisiert scheint sie recht Robust zu sein.

Sollte ein helles Plätzchen erhalten mit mäßiger Strömung. Abwechslungsreiche Strömung ist nicht zwingend erforderlich.
Es sei denn, sie erhält auf einer Seite keine Strömung.

Dies kann eigentlich nur bei wirklich großen Exemplaren sein. Wird selten gehandelt.

Synonyme:
Leptoria gracilis (Dana, 1846)
Leptoria tenuis (Dana, 1846)
Madrepora phrygia Ellis & Solander, 1786
Maeandra (Platygyra) phrygia (Ellis & Solander, 1786)
Maeandrina gracilis Dana, 1846
Maeandrina phrygia (Ellis & Solander, 1786)
Maeandrina tenuis Dana, 1846
Meandrina gracilis Dana, 1846
Meandrina phrygia (Ellis & Solander, 1786)
Meandrina tenuis Dana, 1846
Platygyra gracilis (Dana, 1846)
Platygyra phrygia (Ellis & Solander, 1786)

Weiterführende Links

  1. Corals of the World (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  2. Flickr, Jean-Marie Gardot (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 30.03.2021.
  4. MarinelifePhotography Keoki Stender (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  5. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Laich


Allgemein

Leptoria phrygia. Red Sea. Small massive cushion-shaped colonies formed by regrowth after partial mortality are common. Photograph: Charlie Veron.
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Erfahrungsaustausch

am 13.11.06#1
Laut Veron gibt es noch eine Art namens L. irregularis.
Leptoria phrygia ist empfindlich was das eigene vernesselt werden betrifft (ist mir mal runtergefallen!). Sie bekämpft Algen, welche ihr auf dem Substrat im Weg sind, mit Mesenterialfilamente.
Die Kalkstruktur scheint mir (ich habe mal ein 'Skelett' erhalten) nicht sehr stabil zu sein. Was vieleicht das seltene Handeln dieser Art erklären würde. Den ich bezweifel, dass das zersägen großer Exemplare (wie z.B. bei Acanthastrea sp.) nur mit erheblicher Zerstörung der Kolonie einher gehen würde.
Bei hoher Beleuchtung ist rasches Wachtum feststellbar.
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