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Leptoria phrygia Großpolypige Steinkoralle

Leptoria phrygia wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Marleen Schouten

Leptoria phrygia, Indonesia 2024


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Marleen Schouten Marleen Schouten. Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1987 
AphiaID:
207477 
Wissenschaftlich:
Leptoria phrygia 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Leptoria (Gattung) > phrygia (Art) 
Erstbestimmung:
(Ellis & Solander, ), 1786 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bahrain, Cargados-Carajos-Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Dschibuti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Irak, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Korallenmeer (Ost-Australien), Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Sansibar, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
15 - 25 Meter 
Habitate:
Korallenriffe, Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-29 14:34:11 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Leptoria phrygia sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Leptoria phrygia interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Leptoria phrygia bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Leptoria phrygia (Ellis & Solander, 1786)

Merkmale Leptoria phrygia: Die Kolonien sind massiv, submassiv oder rippenartig strukturiert, gelegentlich säulenförmig, mit ebener Oberfläche und dichtem Skelett. Die Koralliten-Täler verlaufen gewunden und sind gleichmäßig geformt. Die Septen weisen gleichmäßige Abstände auf und sind von gleicher Größe. Die Columellae sind plattenförmig mit gelapptem Oberrand und bilden keine einzelnen Zentren aus.

Farbe: Cremefarben, braun oder grün; Wände und Täler heben sich farblich voneinander ab.

Ähnliche Arten: Leptoria irregularis; diese Art besitzt größere Täler, die an den Kolonierändern gerade verlaufen, weist eine charakteristische Färbung auf und besitzt Columellae, die nicht plattenförmig sind.

Lebensraum: Kommt in den meisten Riffbereichen vor, außer in Gewässern mit hoher Trübung.

Häufigkeit: Häufig, insbesondere an den oberen Riffhängen.

Taxonomische Anmerkung: Die Typusart der Gattung Leptoria Milne Edwards & Haime, 1848.

Es gibt gesamt 2 Korallen aus der Gattung Leptoria:
Leptoria irregularis Veron, 1990
Leptoria phrygia (Ellis & Solander, 1786)

Allgemein ist die Gleichheit in der Haltung zu anderen LPS Korallen, mittlere bis Bodennähe beim Licht, und eine mittelmässige, durchaus turbulente wenn auch nie direkte Strömung. Sie können natürlich auch Futter (Plankton etc.) fangen und verwerten, was meist zu besserem Stand und Wachstum der Korallen führt. Beide bekannte Arten sind nicht schwer zu halten ähnlich anderen LPS.

Synonyme:
Leptoria gracilis (Dana, 1846) · unaccepted > junior subjective synonym
Leptoria phrygia var. gracilis (Dana, 1846) · unaccepted > junior subjective synonym
Leptoria tenuis (Dana, 1846) · unaccepted > junior subjective synonym
Madrepora phrygia Ellis & Solander, 1786 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Maeandra (Platygyra) phrygia (Ellis & Solander, 1786) · unaccepted > superseded combination
Maeandra gracilis (Dana, 1846) · unaccepted > junior subjective synonym
Maeandra tenuis (Dana, 1846) · unaccepted > junior subjective synonym
Maeandrina gracilis Dana, 1846 · unaccepted > junior subjective synonym
Maeandrina phrygia (Ellis & Solander, 1786) · unaccepted > superseded combination
Maeandrina tenuis Dana, 1846 · unaccepted > junior subjective synonym
Meandrina gracilis Dana, 1846 · unaccepted > junior subjective synonym
Meandrina phrygia (Ellis & Solander, 1786) · unaccepted > superseded combination
Meandrina tenuis Dana, 1846 · unaccepted > junior subjective synonym
Platygyra gracilis (Dana, 1846) · unaccepted > junior subjective synonym
Platygyra phrygia (Ellis & Solander, 1786) · unaccepted > superseded combination

Direct children (1)
Variety Leptoria phrygia var. gracilis (Dana, 1846) accepted as Leptoria phrygia (Ellis & Solander, 1786) (unaccepted > junior subjective synonym)

Bilder

Laich


Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 13.11.06#1
Laut Veron gibt es noch eine Art namens L. irregularis.
Leptoria phrygia ist empfindlich was das eigene vernesselt werden betrifft (ist mir mal runtergefallen!). Sie bekämpft Algen, welche ihr auf dem Substrat im Weg sind, mit Mesenterialfilamente.
Die Kalkstruktur scheint mir (ich habe mal ein 'Skelett' erhalten) nicht sehr stabil zu sein. Was vieleicht das seltene Handeln dieser Art erklären würde. Den ich bezweifel, dass das zersägen großer Exemplare (wie z.B. bei Acanthastrea sp.) nur mit erheblicher Zerstörung der Kolonie einher gehen würde.
Bei hoher Beleuchtung ist rasches Wachtum feststellbar.
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