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Inimicus didactylus Steinfisch, Teufelsfisch

Inimicus didactylus wird umgangssprachlich oft als Steinfisch, Teufelsfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Sehr giftig.


Profilbild Urheber NikiWei

Inimicus didactylus

aufgenommen Sulawesi


Eingestellt von NikiWei.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2355 
AphiaID:
212580 
Wissenschaftlich:
Inimicus didactylus 
Umgangssprachlich:
Steinfisch, Teufelsfisch 
Englisch:
Bearded Ghoul, Longsnout Stingerfish,Devil Stinger Fish, Indian Walkman, Longsnout Stinger, Spiny Devilfish, Devil Stinger 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Synanceiidae (Familie) > Inimicus (Gattung) > didactylus (Art) 
Erstbestimmung:
(Pallas, ), 1769 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Australien, Bali, Banggai-Inseln, Borneo (Kalimantan), China, Fidschi, Flores, Indonesien, Indopazifik, Japan, Java, Kambodscha, Lembeh-Straße, Malaysia, Mikronesien, Neukaledonien, Northern Territory (Australien), Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Singapur, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Thailand, Togian-Inseln, Vanuatu, Vietnam, West-Australien, West-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
5 - 80 Meter 
Habitate:
Außenriffe / Seewärts gerichtete Riffe, Brackwasser, Lagunen, Meerwasser, Riffverbunden, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate, Schlickböden 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
26,3°C - 29°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krabben, Krustentiere, Räuberische Lebensweise 
Aquarium:
~ 500 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Sehr giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-09 19:19:32 

Gift


Inimicus didactylus ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Inimicus didactylus halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: Giftinformationszentrum-Nord
Übersicht Europa: European Association of Poisons Centres and Clinical Toxicologists

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Inimicus didactylus (Pallas, 1769)

Inimicus didactylus kommt auf offenen Sand- oder Schlickböden von Lagunen- und Außenriffen vor. Gräbt sich häufig ein und ist daher leicht zu übersehen. Nutzt die Brustflossen, um Fressfeinde zu verschrecken, und zeigt bei der Balz seine Farben. Ernährt sich von kleinen Fischen und Krebstieren. Das Gift dieses Fisches kann für den Menschen tödlich sein. Seine Fähigkeit zur Tarnung durch teilweises Eingraben stellt eine ernsthafte Gefahr dar. Lebt als Einzelgänger auf Sand- und Schlammböden.

Gift lähmen.
Ein Beispiel: Regungslos verharren sie im Sand. Die Tarnung ist einfach genial.
Indem sie mit ihren breitfächerigen Brustflossen Sandkörner auf den Rücken wirbeln, werden sie vom Opfer nicht erspäht.
Nur Augen und Mund bleiben knapp sichtbar. Schwimmt nun ein Opfer über die giftigen Rückenstacheln hinweg, so erfolgt mit hochaufgerichteten Stacheln ein explosionsartiger Aufsprung.
In wenigen Sekunden ist die Beute gelähmt und kann gefressen werden.
Da dem Steinfisch - Teufelsfisch die Schwimmblase fehlt "läuft" er oft lieber, anstatt zu schwimmen, was ihn scheinbar zu viel Kraft kostet.


Achtung
Bei dieser Fischart sind einzelne oder mehrere Flossenstrahlen mit Stacheln versehen die den Giftstoff injizieren. Die Wirkung der Gifte kann von einfacher Übelkeit bis zum Tod des Verletzten führen.

Das Fangen und oder Hantieren im Aquarium bei dieser Fischart sollte mit äußester Vorsicht erfolgen.
Dieses Gift wird vom Steinfisch durch Drüsen an der Basis der Stachelstrahlen der Rückenflosse gebildet und ist eines der gefährlichsten tierischen Gifte überhaupt und kann für den Menschen tödlich sein!
Es wird ein hochgiftiges Neurotoxin verabreicht.
Sofortmassnahmen sind heisses Wasser (verletzte Stelle hineinhalten) und sofort den Arzt verständigen.

Synonyme:
Scorpaena didactyla Pallas, 1769 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 09.07.2026.

Bilder

Allgemein

Copyright Dr. Paddy Ryan
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Copyright Dr. Paddy Ryan
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Bearded Ghoul (Inimicus didactylus)Wori I, Manado, Sulawesi, INDONESIA 2009
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Copyright Dr. Paddy Ryan
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Copyright Dr. Paddy Ryan
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copyright Paul Ferber Kambodga
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Inimicus didactylus - Finger-Teufelsfisch  -  November 2006 - Indonesia - North-Sulawesi - P. Lembeh - Canon DIGITAL IXUS 700
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Inimicus didactylus - Finger-Teufelsfisch  -  November 2006 - Indonesia - North-Sulawesi - P. Lembeh - Canon DIGITAL IXUS 700
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Inimicus didactylus - Finger-Teufelsfisch  -  November 2006 - Indonesia - North-Sulawesi - P. Lembeh - Canon DIGITAL IXUS 700
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