Haltungsinformationen
Inimicus didactylus kommt auf offenen Sand- oder Schlickböden von Lagunen- und Außenriffen vor. Gräbt sich häufig ein und ist daher leicht zu übersehen. Nutzt die Brustflossen, um Fressfeinde zu verschrecken, und zeigt bei der Balz seine Farben. Ernährt sich von kleinen Fischen und Krebstieren. Das Gift dieses Fisches kann für den Menschen tödlich sein. Seine Fähigkeit zur Tarnung durch teilweises Eingraben stellt eine ernsthafte Gefahr dar. Lebt als Einzelgänger auf Sand- und Schlammböden.
Gift lähmen.
Ein Beispiel: Regungslos verharren sie im Sand. Die Tarnung ist einfach genial.
Indem sie mit ihren breitfächerigen Brustflossen Sandkörner auf den Rücken wirbeln, werden sie vom Opfer nicht erspäht.
Nur Augen und Mund bleiben knapp sichtbar. Schwimmt nun ein Opfer über die giftigen Rückenstacheln hinweg, so erfolgt mit hochaufgerichteten Stacheln ein explosionsartiger Aufsprung.
In wenigen Sekunden ist die Beute gelähmt und kann gefressen werden.
Da dem Steinfisch - Teufelsfisch die Schwimmblase fehlt "läuft" er oft lieber, anstatt zu schwimmen, was ihn scheinbar zu viel Kraft kostet.
Achtung
Bei dieser Fischart sind einzelne oder mehrere Flossenstrahlen mit Stacheln versehen die den Giftstoff injizieren. Die Wirkung der Gifte kann von einfacher Übelkeit bis zum Tod des Verletzten führen.
Das Fangen und oder Hantieren im Aquarium bei dieser Fischart sollte mit äußester Vorsicht erfolgen.
Dieses Gift wird vom Steinfisch durch Drüsen an der Basis der Stachelstrahlen der Rückenflosse gebildet und ist eines der gefährlichsten tierischen Gifte überhaupt und kann für den Menschen tödlich sein!
Es wird ein hochgiftiges Neurotoxin verabreicht.
Sofortmassnahmen sind heisses Wasser (verletzte Stelle hineinhalten) und sofort den Arzt verständigen.
Synonyme:
Scorpaena didactyla Pallas, 1769 · unaccepted






NikiWei
