Haltungsinformationen
Plexaura homomalla (Esper, 1794)
Die Schwarze Seerute bildet eine buschige oder kandelaberartige Kolonie aufrecht stehender Zweige. Die Gorgonie hat die Tendenz, sich in einer einzigen Ebene mit einigen Gabeln zu verzweigen, trägt aber meistens seitliche Äste.
Verwechslungsmöglichkeit besteht mit Plexaura kuekenthalii, diese ist jedoch größer und schlanker, mit schmalen End-Ästen. Plexaura homomalla ist kürzer mit robusteren End-Ästen. Der zentrale Stiel und die Zweige sind schwarz oder dunkelbraun, und die Polypen sind cremefarben, gelb oder hellbraun.
Plexaura homomalla wächst in Riffen in der Karibik, im Golf von Mexiko, auf den Bahamas und in Florida in Tiefen bis zu etwa 55 m), wobei Plexaura homomalla in seichten Gewässern häufiger vorkommt und Plexaura kuekenthalii hauptsächlich in größeren Tiefen anzutreffen ist.
Plexaura homomalla enthält einen hohen Anteil des Lipids Prostaglandin A. Diese physiologisch aktive Substanz kommt in ihren Geweben millionenfach häufiger vor, als in den meisten anderen Tieren. Das von der Koralle produzierte Prostaglandin scheint eine chemische Abwehr zu sein um räuberische Fische von ihr abzuschrecken.
Empfehlung - die Koralle sollte in einem Artenbecken gepflegt werden.
Fütterung
Gorgonien haben keine Zooxanthellen und leben nicht vom Licht. Die azooxanthellen Gorgonien beherbergen keine symbiotischen Algen, die über Fotosynthese Nährstoffe und Energie produzieren.
Vor der Fütterung sollten die Pumpen abgeschaltet werden. Damit die Gorgonie im Aquarium überlebt, ist eine ausreichende Fütterung jedes einzelnen Polypen notwendig bzw. soweit möglich, d. h. eine tägliche bzw. 3 - 4x pro Woche Fütterung notwendig. Ohne Fütterung wird die Gorgonie im Aquarium nicht überleben. Die Polypen benötigen eine gewisse Zeit um das Futter (Granulat oder Staubfutter (Ultramarin, Cyclop Eeze) oder Frostfutter (Lobstereier, Mysis)) auf zu nehmen, sind Garnelen und Fische vorhanden, werden diese versuchen das Futter zu entziehen, also diese Mitbewohner unbedingt vorher füttern.
Frisch eingesetzte Gorgonienstöcke können mit einem Flüssigfutter, z. B. von PolypLab Polyp, animiert werden, damit sich die einzelnen Polypen öffnen. Erst dann kann eine Fütterung durchgeführt werden.
Je besser die einzelnen Polypen die gereichte Nahrung aufnehmen, desto besser sind die Wachstum- bzw. Vermehrungsraten.
Azoozanthellate Korallen fressen Suspensionen, Meeresschnee, Mikroplankton und andere organische Stoffe, d. h. sie sind ahermatypisch.
Häutung
Gorgonien besitzen eine weiche Gewebeschicht (Coenenchym), die ihre verzweigte, hornartige Skelettachse aus Gorgonin (ein Protein) überzieht. Sie können diese Gewebeschicht abstoßen (=häuten), dafür schließen sie ihre Polypen. Es kann bis zu 3 Tage benötigen und eine erhöhte Strömung kann hierbei sehr hilfreich sein.
Wasserqualität
Hohe Werte von z. B. Nitrat und / oder Phosphat können die Häutung verzögern oder die Haut löst sich nicht.
Vermehrung / Stecklinge schneiden
Wie befestige ich abgebrochene oder aufgrund der Größe des Stockes abgeschnittne Äste?
In einem kurzen Bericht wird dies hier erklärt.
https://www.korallenriff.de/artikel/356_Das_befestigen_von_Gorgonien.html#
Synonymised names:
Eunicea humosa (Esper, 1794)
Gorgonia homomalla Esper, 1794
Gorgonia humosa Esper, 1794
Plexaura homomalla f. homomalla (Esper, 1794)
Plexaura macrocythara Lamouroux, 1816
Plexauropsis tricolor Stiasny, 1935
Unterarten(2):
Forma Plexaura homomalla f. homomalla Esper, 1794 accepted as Plexaura homomalla (Esper, 1794) (synonymy)
Forma Plexaura homomalla f. kukenthali Moser, 1921 accepted as Plexaura kukenthali Moser, 1921 (synonymy)
Die Schwarze Seerute bildet eine buschige oder kandelaberartige Kolonie aufrecht stehender Zweige. Die Gorgonie hat die Tendenz, sich in einer einzigen Ebene mit einigen Gabeln zu verzweigen, trägt aber meistens seitliche Äste.
Verwechslungsmöglichkeit besteht mit Plexaura kuekenthalii, diese ist jedoch größer und schlanker, mit schmalen End-Ästen. Plexaura homomalla ist kürzer mit robusteren End-Ästen. Der zentrale Stiel und die Zweige sind schwarz oder dunkelbraun, und die Polypen sind cremefarben, gelb oder hellbraun.
Plexaura homomalla wächst in Riffen in der Karibik, im Golf von Mexiko, auf den Bahamas und in Florida in Tiefen bis zu etwa 55 m), wobei Plexaura homomalla in seichten Gewässern häufiger vorkommt und Plexaura kuekenthalii hauptsächlich in größeren Tiefen anzutreffen ist.
Plexaura homomalla enthält einen hohen Anteil des Lipids Prostaglandin A. Diese physiologisch aktive Substanz kommt in ihren Geweben millionenfach häufiger vor, als in den meisten anderen Tieren. Das von der Koralle produzierte Prostaglandin scheint eine chemische Abwehr zu sein um räuberische Fische von ihr abzuschrecken.
Empfehlung - die Koralle sollte in einem Artenbecken gepflegt werden.
Fütterung
Gorgonien haben keine Zooxanthellen und leben nicht vom Licht. Die azooxanthellen Gorgonien beherbergen keine symbiotischen Algen, die über Fotosynthese Nährstoffe und Energie produzieren.
Vor der Fütterung sollten die Pumpen abgeschaltet werden. Damit die Gorgonie im Aquarium überlebt, ist eine ausreichende Fütterung jedes einzelnen Polypen notwendig bzw. soweit möglich, d. h. eine tägliche bzw. 3 - 4x pro Woche Fütterung notwendig. Ohne Fütterung wird die Gorgonie im Aquarium nicht überleben. Die Polypen benötigen eine gewisse Zeit um das Futter (Granulat oder Staubfutter (Ultramarin, Cyclop Eeze) oder Frostfutter (Lobstereier, Mysis)) auf zu nehmen, sind Garnelen und Fische vorhanden, werden diese versuchen das Futter zu entziehen, also diese Mitbewohner unbedingt vorher füttern.
Frisch eingesetzte Gorgonienstöcke können mit einem Flüssigfutter, z. B. von PolypLab Polyp, animiert werden, damit sich die einzelnen Polypen öffnen. Erst dann kann eine Fütterung durchgeführt werden.
Je besser die einzelnen Polypen die gereichte Nahrung aufnehmen, desto besser sind die Wachstum- bzw. Vermehrungsraten.
Azoozanthellate Korallen fressen Suspensionen, Meeresschnee, Mikroplankton und andere organische Stoffe, d. h. sie sind ahermatypisch.
Häutung
Gorgonien besitzen eine weiche Gewebeschicht (Coenenchym), die ihre verzweigte, hornartige Skelettachse aus Gorgonin (ein Protein) überzieht. Sie können diese Gewebeschicht abstoßen (=häuten), dafür schließen sie ihre Polypen. Es kann bis zu 3 Tage benötigen und eine erhöhte Strömung kann hierbei sehr hilfreich sein.
Wasserqualität
Hohe Werte von z. B. Nitrat und / oder Phosphat können die Häutung verzögern oder die Haut löst sich nicht.
Vermehrung / Stecklinge schneiden
Wie befestige ich abgebrochene oder aufgrund der Größe des Stockes abgeschnittne Äste?
In einem kurzen Bericht wird dies hier erklärt.
https://www.korallenriff.de/artikel/356_Das_befestigen_von_Gorgonien.html#
Synonymised names:
Eunicea humosa (Esper, 1794)
Gorgonia homomalla Esper, 1794
Gorgonia humosa Esper, 1794
Plexaura homomalla f. homomalla (Esper, 1794)
Plexaura macrocythara Lamouroux, 1816
Plexauropsis tricolor Stiasny, 1935
Unterarten(2):
Forma Plexaura homomalla f. homomalla Esper, 1794 accepted as Plexaura homomalla (Esper, 1794) (synonymy)
Forma Plexaura homomalla f. kukenthali Moser, 1921 accepted as Plexaura kukenthali Moser, 1921 (synonymy)






Johnny Jensen, Dänemark
