Haltungsinformationen
Chlorodiella cytherea (Dana, 1852)
Chlorodiella cytherea wird als Allesfresser/Pflanzenfresser von sealifebase und als Gezeitenktrabbe eingestuft.
Chlorodiella cytherea ist eine kleine marine Krabbenart aus der Familie der Xanthidae, die für ihre weite Verbreitung im Indo-Pazifik-Raum bekannt ist. Diese Krabben sind in in subtropischen Korallenriff-Lebensräumen, die von der Gezeitenzone bis in Tiefen von etwa 5 Metern reichen, anzutreffen..
Die Art besitzt einen braunen Panzer mit einer Größe von rund 2,5 Zentimetern. Der Panzer ist abgerundet und weist charakteristische Flecken sowie fast miteinander verschmolzene anterolaterale Zähne auf, die der Tarnung zwischen Korallen und Geröll dienen.
Chlorodiella cytherea ist ein Allesfresser, der sich vorwiegend von Algen ernährt, aber auch anderes pflanzliches Material zu sich nimmt und gelegentlich Jagd auf kleine wirbellose Tiere macht. Ihre Fähigkeit, die Ernährung anzupassen, hilft dabei, das Algenwachstum zu regulieren, und trägt so zur Gesundheit und Artenvielfalt der Riffökosysteme bei. Die Krabbe bevorzugt die harten Substrate von Korallenriffen, kann aber auch den feinen Sand in der Umgebung dieser Gebiete besiedeln.
Die Fortpflanzung dieser Krabben umfasst – wie bei vielen Arten der Ordnung Decapoda – typischerweise ein Paarungsritual vor der eigentlichen Kopulation, das auf olfaktorischen und taktilen Signalen beruht, gefolgt von einer indirekten Spermienübertragung. Die Art spielt eine wesentliche Rolle im Ökosystem: Sie reguliert nicht nur Algenbestände, sondern dient auch räuberischen Fischen als Beute und unterstützt damit die Artenvielfalt des Riffs.
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.
Synonyme:
Chlorodius (Chlorodius) cytherea Dana, 1852 · unaccepted > superseded combination
Chlorodius cytherea Dana, 1852 · unaccepted > superseded combination
Chlorodiella cytherea wird als Allesfresser/Pflanzenfresser von sealifebase und als Gezeitenktrabbe eingestuft.
Chlorodiella cytherea ist eine kleine marine Krabbenart aus der Familie der Xanthidae, die für ihre weite Verbreitung im Indo-Pazifik-Raum bekannt ist. Diese Krabben sind in in subtropischen Korallenriff-Lebensräumen, die von der Gezeitenzone bis in Tiefen von etwa 5 Metern reichen, anzutreffen..
Die Art besitzt einen braunen Panzer mit einer Größe von rund 2,5 Zentimetern. Der Panzer ist abgerundet und weist charakteristische Flecken sowie fast miteinander verschmolzene anterolaterale Zähne auf, die der Tarnung zwischen Korallen und Geröll dienen.
Chlorodiella cytherea ist ein Allesfresser, der sich vorwiegend von Algen ernährt, aber auch anderes pflanzliches Material zu sich nimmt und gelegentlich Jagd auf kleine wirbellose Tiere macht. Ihre Fähigkeit, die Ernährung anzupassen, hilft dabei, das Algenwachstum zu regulieren, und trägt so zur Gesundheit und Artenvielfalt der Riffökosysteme bei. Die Krabbe bevorzugt die harten Substrate von Korallenriffen, kann aber auch den feinen Sand in der Umgebung dieser Gebiete besiedeln.
Die Fortpflanzung dieser Krabben umfasst – wie bei vielen Arten der Ordnung Decapoda – typischerweise ein Paarungsritual vor der eigentlichen Kopulation, das auf olfaktorischen und taktilen Signalen beruht, gefolgt von einer indirekten Spermienübertragung. Die Art spielt eine wesentliche Rolle im Ökosystem: Sie reguliert nicht nur Algenbestände, sondern dient auch räuberischen Fischen als Beute und unterstützt damit die Artenvielfalt des Riffs.
Viele Arten der Familie Xanthidae können giftig sein, obwohl sie selber über keinen Giftapparat (Giftzähne, Giftstacheln, Giftdrüsen in der Haut) verfügen, der Verzehr dieser Krebse kann sogar für den Menschen tödlich ausgehen. Solche Tiere gelten als passiv-giftig.
Die Gifte der Krabben (Saxitoxin und Tetrodotoxin) werden durch Endobakterien produziert und im Fleisch der Krabbe eingelagert, diese sind hochwirksam und dem Neurotoxinen der Kugelfische ähnlich und genauso tödlich.
Im rohen und gekochten Zustand ist der Verzehr des Krebsfleischs für den Menschen giftig
Bitte klären Sie vor dem Verzehr des Fleisches dieser Krabben unbedingt, ob es giftig oder ungiftig ist!
Rufen Sie bei ersten Vergiftungsanzeichen (z.B. Atemproblemen, Muskelkrämpfen) sofort einen Notarzt!
Die gute Nachricht ist, dass man diesen Giften nicht ausgesetzt werden kann, wenn man nicht versucht, diese Krebse zu essen - ein Biss oder ein Stich reicht nicht aus, um sie zu töten.
Die schlechte Nachricht für diejenigen, die diese Krebse unwissentlich verzehren, ist, dass das Kochen des Fleisches die Wirkung der Giftstoffe nicht verringert.
Glücklicherweise wollen giftige Krebse genauso wenig gegessen werden, wie wir sie essen sollten, und so helfen sie uns mit ihren prächtigen Warnfarben aus der Patsche.
Synonyme:
Chlorodius (Chlorodius) cytherea Dana, 1852 · unaccepted > superseded combination
Chlorodius cytherea Dana, 1852 · unaccepted > superseded combination






robertbaur