Haltungsinformationen
Merkmale Oulophyllia wellsi: Die Kolonien sind halbkugelförmig, erreichen einen Durchmesser von bis zu einem Meter und weisen eine flabello-mäandrische Struktur auf. Die Täler sind 8–11 mm breit und besitzen dünne Wände, von denen nur der obere Teil lebendes Gewebe trägt. Die Septen ragen bis zu 5 mm hervor, sind gleichförmig ausgebildet und grob gezähnt. Die Zentren der Columella sind deutlich ausgeprägt und unregelmäßig angeordnet. Die Costae sind fein.
Farbe: Blass cremefarben oder grün.
Ähnliche Arten:Caulastrea tumida; diese Art besitzt kleinere, fleischige Polypen und bildet kleinere Kolonien, die nicht flabello-mäandrisch sind. Ähnelt oberflächlich Lobophyllia.
Lebensraum: Vor Wellenschlag geschützte Riffhänge.
Häufigkeit: Selten.
Der Artname "wellsi" ehrt den US-amerikanischen Paläontologen und Zoologen John West Wells (1907–1994), um seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und seine Pionierarbeit in der Taxonomie (Systematik) von Korallen zu würdigen.
Oulophyllia wellsi ist allerdings, wie viele andere großpolypige Korallen, ganz gut haltbar. Sie braucht einen mittlere Lichtzone und eine mässige bis turbulente, aber keinesfalls eine direkte, Strömung. Sie stellt gegenüber den Wasserwerten nicht die gleich hohen Ansprüche, wie viele SPS-Korallen, man sollte ihnen dennoch natürlich ordentliches bzw. nährstoffarmes Wasser bieten. Auch sie verwertet neben dem Licht planktonisches Futter.
Synonyme:
Erythrastrea flabellata Pichon, Scheer & Pillai, 1983 · unaccepted > junior subjective synonym
Erythrastrea wellsi (Ma, 1959) · unaccepted > superseded combination
Lobophyllia costata var. wellsi Ma, 1859 · unaccepted > superseded combination
Lobophyllia wellsi Ma, 1959 · unaccepted > superseded combination (basionym)


Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien