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Oulophyllia wellsi Wells Olophyllia

Oulophyllia wellsi wird umgangssprachlich oft als Wells Olophyllia bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien

“From J.E.N. Charlie Veron, Corals of the World.”, Foto Rotes Meer


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien . Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4376 
AphiaID:
1487779 
Wissenschaftlich:
Oulophyllia wellsi 
Umgangssprachlich:
Wells Olophyllia 
Englisch:
Wells Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hexacorallia (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Oulophyllia (Gattung) > wellsi (Art) 
Erstbestimmung:
(Ma, ), 1959 
Vorkommen:
Ägypten, Dschibuti, Eritrea, Golf von Aden, Indien, Israel, Jemen, Jordanien, Pakistan, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Sudan 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Habitate:
Geschützte Riffe, Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
26.4°C - 29.2°C 
Futter:
Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-29 12:25:53 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Oulophyllia wellsi sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Oulophyllia wellsi interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Oulophyllia wellsi bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Oulophyllia wellsi (Ma, 1959)

Merkmale Oulophyllia wellsi: Die Kolonien sind halbkugelförmig, erreichen einen Durchmesser von bis zu einem Meter und weisen eine flabello-mäandrische Struktur auf. Die Täler sind 8–11 mm breit und besitzen dünne Wände, von denen nur der obere Teil lebendes Gewebe trägt. Die Septen ragen bis zu 5 mm hervor, sind gleichförmig ausgebildet und grob gezähnt. Die Zentren der Columella sind deutlich ausgeprägt und unregelmäßig angeordnet. Die Costae sind fein.

Farbe: Blass cremefarben oder grün.

Ähnliche Arten:Caulastrea tumida; diese Art besitzt kleinere, fleischige Polypen und bildet kleinere Kolonien, die nicht flabello-mäandrisch sind. Ähnelt oberflächlich Lobophyllia.

Lebensraum: Vor Wellenschlag geschützte Riffhänge.

Häufigkeit: Selten.

Der Artname "wellsi" ehrt den US-amerikanischen Paläontologen und Zoologen John West Wells (1907–1994), um seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und seine Pionierarbeit in der Taxonomie (Systematik) von Korallen zu würdigen.

Oulophyllia wellsi ist allerdings, wie viele andere großpolypige Korallen, ganz gut haltbar. Sie braucht einen mittlere Lichtzone und eine mässige bis turbulente, aber keinesfalls eine direkte, Strömung. Sie stellt gegenüber den Wasserwerten nicht die gleich hohen Ansprüche, wie viele SPS-Korallen, man sollte ihnen dennoch natürlich ordentliches bzw. nährstoffarmes Wasser bieten. Auch sie verwertet neben dem Licht planktonisches Futter.

Synonyme:
Erythrastrea flabellata Pichon, Scheer & Pillai, 1983 · unaccepted > junior subjective synonym
Erythrastrea wellsi (Ma, 1959) · unaccepted > superseded combination
Lobophyllia costata var. wellsi Ma, 1859 · unaccepted > superseded combination
Lobophyllia wellsi Ma, 1959 · unaccepted > superseded combination (basionym)

Bilder

Allgemein

“From J.E.N. Charlie Veron, Corals of the World.”, Foto Rotes Meer
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Erythrastrea flabellata. Red Sea. Corallite detail. Photograph: Charlie Veron.
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