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Notospermus tricuspidatus Drei-Zacken-Schnurwurm

Notospermus tricuspidatus wird umgangssprachlich oft als Drei-Zacken-Schnurwurm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

Notospermus tricuspidatus


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater . Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4747 
AphiaID:
155920 
Wissenschaftlich:
Notospermus tricuspidatus 
Umgangssprachlich:
Drei-Zacken-Schnurwurm 
Englisch:
Three-Pointed Ribbon Worm, King Ribbon Worm 
Kategorie:
Würmer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Nemertea (Stamm) > Pilidiophora (Klasse) > Heteronemertea (Ordnung) > Lineidae (Familie) > Notospermus (Gattung) > tricuspidatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Quoy & Gaimard, ), 1833 
Vorkommen:
Golf von Mexiko, Guam, Indischer Ozean, Marshallinseln, Mikronesien, Nord-Pazifik, Pazifischer Ozean, Süd-Pazifik, Vietnam 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 12 Meter 
Habitate:
Lagunen, Riffdächer, Seewärts gerichtete Riffe 
Größe:
30 cm - 60 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-10 22:52:21 

Haltungsinformationen

Notospermus tricuspidatus (Quoy & Gaimard, 1833)

Schnurwürmer der Gattung Nermertini
Von ihnen gibt es etwa 1200 bekannte Arten, wovon einige bis zu 30m lang werden können. Schnurwürmer leben räuberisch, so dass man schon das Verschwinden einiger Tiere auf deren Konto buchen kann. Schnurrwürmer werden durchaus mit lebenden Steinen ins Becken eingeschleppt.

Notospermus tricuspidatus wird bis zu 30cm groß. Der Wurm ist schwarz/Bläulich mit einem Hauch grün. Er ernährt sich räuberisch von Zoobenthos und ist in Lagunen-, Zinnen- und Seeriffen meist im flachen Wasser auf Kies oder auch unter Steinen zu finden.

Das besondere Merkmal dieses Schnurwurmes sind die hellgrünen bis weißlichen Zick-Zack-Linen am Kopf, die 3 Zacken bilden.

Synonyme:
Borlasia tricuspida (synonym)
Borlasia tricuspidata (synonym)
Lineus tricuspidatus (synonym)
Meckelia viridis (synonym)
Ophiocephalus viridis (synonym)

Weiterführende Links

  1. Encyclodedia of Life (EOL) (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. UnderwaterKwaj, Homepage Scott & Jeanette Johnson (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

vor 4 Tage#1
Der Schnurwurm scheint sich äußerst gut in einem Aquarium behaupten zu können. Habe ihn unbemerkt durch Lebendgestein eingeschleppt und erst nach Monaten durch Zufall in der Nacht bemerkt, obwohl er eine beachtliche Größe aufweißt. Diese erste Situation in der ich ihn gesehen habe war dann auch gleich ein guter Anhaltspunkt, um herauszufinden um welche Art es sich handelt: Der Wurm hat zunächst ca. 7 cm aus dem Gestein herausgeguckt und sich Schlangenartig hin und her bewegt. Dann hat er zu meinem Erschrecken eine Kegelfechterschnecke mit seinem typischen Proboscis (eine Art, mit Gift bestückter Rüssel) in sekundenschnelle Angegriffen. Die Schnecke hat sich dabei durch das halbe Aquarium katapultiert. Rettungsversuche meinerseits haben leider nicht geholfen die Schnecke ist Stunden später der Vergiftung erlegen. Ich weiß nun warum in den letzten Monaten alle größeren Schnecken (Trochus und Strombus) wenige Wochen nach dem Einsetzen nur noch leere Häuser waren. Lediglich gegen Turbo Bruneus scheint er nichts anrichten zu können, was ich auf deren dicht abschließendes Operculum zurückführe. Versuche den Wurm durch zwei Stenopus Hispidus zu bekämpfen haben bisher keinen Erfolg gezeigt, ich sehe ihn immer wieder.
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