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Cladocora caespitosa Rasenkoralle

Cladocora caespitosa wird umgangssprachlich oft als Rasenkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Copyright Grégory Dallavalle

Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Grégory Dallavalle, Frankreich Copyright by Grégory Dallavalle

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
5221 
AphiaID:
135146 
Wissenschaftlich:
Cladocora caespitosa 
Umgangssprachlich:
Rasenkoralle 
Englisch:
Pillow Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Scleractinia incertae sedis (Familie) > Cladocora (Gattung) > caespitosa (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1767 
Vorkommen:
Ägypten, Algerien, Europäische Gewässer, Israel, Marokko, Mittelmeer, Nord-Afrika, Ost-Atlantik, Portugal, Schwarzes Meer, Senegal, Spanien, Straße von Gibralta, West-Afrika 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 50cm 
Temperatur:
20°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
EN stark gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-04-02 15:54:03 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Cladocora caespitosa sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Cladocora caespitosa interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Cladocora caespitosa bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Wir haben sehr lange nach einem Foto der Cladocora caespitosa gesucht und bedanken uns vielmals bei Julian Sprung, USA, für die Nutzung seines Bildes.

Es wäre klasse, wenn unsere "Mittelmeer-Taucher" diesen Eintrag durch eigene Bilder unterstützen würden.

Diese Koralle hat gegenüber anderen Korallen einen entscheidenden Vorteil, Korallen in flachem Wasser enthalten Zooxanthellen und können sich durch die Fotosynthese der Endosymbionten mit Energie versorgen lassen = zooxanthellate Koralle.

Korallen dieser Art sind aber auch in tieferen Wasser überlebensfähig, wo Zooxanthellen nicht mehr genügend Licht für die Fotosynthese finden = azooxanthellate Korallen, die sich dann von Plankton ernähren.

Im Mittelmeer sollen die Tiere recht häufig auf Sandböden und steinigen Untergründen zu finden sein, ansonsten ist das Tier nirgends richtig häufig vertreten.

Farbe: Cremefarben oder braun mit braunen Tentakeln.

Synonym: Madrepora caespitosa Linnaeus, 1767

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Scleractinia incertae sedis (Family) > Cladocora (Genus) > Cladocora caespitosa (Species)

Weiterführende Links

  1. Corals of the World by Charlie Veron (en). Abgerufen am 02.04.2021.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 02.04.2021.
  3. SeaLifeBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright Grégory Dallavalle
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Copyright Grégory Dallavalle
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Copyright blacksea
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© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland
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copyright Viscardo Squartini
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copyright Julian Sprung, USA
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Erfahrungsaustausch

am 21.12.14#1
Ich habe diese Koralle in einem Yachthafenbecken in Nordgriechenland entdeckt. Sie wächst dort auf Steinen im flachen Wasser (zooxanthellat). Die Polypen sind fast ständig geöffnet. Sie fängt aus dem Wasser ihre Nahrung, sonst lebt sie von Licht. Zwischen den Polypen leben viele Kleinstlebewesen: junge Pisidia, Gammarus; Seespinnen und Einsiedler reinigen die Zwischenräume. Die Polypen sind jetzt zum Teil deutlich grösser als am Anfang und die Tentakelspitzen leuchten weiss.
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