Haltungsinformationen
Der Seifenfisch gehört zur Familie der Zackenbarsche und hat von Mutter Natur einen ganz besonderen Schutz erhalten, der ihn effektiv vor gefräßigen, größeren Räubern schützt: Er ist bei Gefahr in der Lage, blitzschnell einen giftigen, seifenartigen Schaum durch seine Haut zu produzieren, der auch dem hungrigsten Feind den Appetit gründlich verdirbt.
Rypticus subbifrenatus bewohnt klare tropische Gewässer bis in Tiefen von 26 m, findet sich aber am häufigsten in 1–2 m Tiefe und lebt in Gezeitentümpeln, zwischen Korallenschutt, in Fleckenriffen und flachen Riffgebieten mit Riffspornen und -rinnen und ist gelegentlich auch an steilen Felswänden anzutreffen.
Der Seifenfisch ist ein Einzelgänger, nachtaktiv und lehnt sich gelegentlich gemütlich an Felswände, wo er dann regungslos pausiert. Obwohl er selber ein Räuber ist, versteckt er sich tagsüber trotzdem gerne in Riffspalten und kleinen Höhlen.
Synonyme:
Rhypticus nigromaculatus Steindachner, 1867 · unaccepted (synonym)
Rhypticus subbifrenatus Gill, 1861 · unaccepted (misspelling)
Rypticus arenatus (non Cuvier, 1829) · unaccepted > misapplication
Rypticus nigromaculatus Steindachner, 1867 · unaccepted






Ricardo Zaluar Passos Guimarães, Brasilien