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Callistochiton crassicostatus Käferschnecke

Callistochiton crassicostatus wird umgangssprachlich oft als Käferschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Jeff Goddard, USA

Callistochiton crassicostatus, found under a low intertidal cobble at Naples Point.2019


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jeff Goddard, USA Copyright Jeff Goddard, USA Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7587 
AphiaID:
386120 
Wissenschaftlich:
Callistochiton crassicostatus 
Umgangssprachlich:
Käferschnecke 
Englisch:
Chiton 
Kategorie:
Käferschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Polyplacophora (Klasse) > Chitonida (Ordnung) > Callistoplacidae (Familie) > Callistochiton (Gattung) > crassicostatus (Art) 
Erstbestimmung:
Pilsbry, 1893 
Vorkommen:
Alaska, Golf von Kalifornien / Baja California, Ost-Pazifik, USA 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
1,3 cm - 3 cm 
Futter:
Algen, Algenaufwuchs (Epiphyten) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Callistochiton adenensis
  • Callistochiton aepynotus
  • Callistochiton antiquus
  • Callistochiton ashbyi
  • Callistochiton asthenes
  • Callistochiton augustensis
  • Callistochiton barnardi
  • Callistochiton belliatus
  • Callistochiton biakensis
  • Callistochiton broomensis
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-07-16 11:21:20 

Haltungsinformationen

Callistochiton crassicostatus Pilsbry, 1893

Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag. Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind.

Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.

Typisch für Weichtiere: auch die Käferschnecken ernähren sich mit Hilfe ihrer Raspelzunge (Radula). Die weitaus meisten Käferschnecken sind Algen fressende Tiere, die auf Steinen und Felsen, aber auch auf Muschelschalen in der Brandungszone grasen. Wahrscheinlich wird meist der Algenaufwuchs ebenfalls abgerasplet. Es gibt aber auch räuberisch lebende Arten, die sich ausschließlich karnivor ernähren.

Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein ins Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.

Callistochiton ist eine heute lebende Gattung der polyplacophoren Weichtiere, deren Fossilien seit dem Pliozän bekannt sind. Callistochiton crassicostatus grast den Algenrasen von Steinen vor allem in der Gezeitenzone ab. Man findet dieses Käferschnecken meist auf der Unterseite von Steinen.

Synonym:
Callochiton fimbriatus Cooper, 1867

Weiterführende Links

  1. WoRMS (en). Abgerufen am 16.07.2021.

Bilder

Allgemein


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