Haltungsinformationen
Neopetrolisthes maculatus (H. Milne Edwards, 1837
Porzellankrebse haben ihren Namen von der Eigenschaft, bei Gefahr sehr leicht Gliedmaßen abzuwerfen also sehr zerbrechlich zu sein. Mit dieser Aktion retten sie ihr Leben, denn die abgeworfenen Gliedmaßen wachsen bei den nächsten Häutungen wieder vollständig nach.
Dieser Pozellankrebs ist sehr gut für ein Korallenriffaquarium geeignet, in dem keine großen, schnellschwimmenden Fische gepflegt werden sollten. Wenn das gegeben ist, dann sieht man die Krabbe den ganzen Tag, da sie dann nicht scheu ist.
Dieser Porzellankrebs sollte paarweise gepflegt werden, wobei man aufpassen muss, dass es keine gleichgeschlechtlichen Tiere sind. Denn das funktioniert nicht und endet meist mit dem Tod bzw. dem plötzlichen Verschwinden des "falschen" Partners.
Sie leben bevorzugt in Anemonen, wobei Anemonenfische meistens etwas gegen den Besuch von den Krabben in ihrer Anemone haben und diese vertreiben. Bisweilen, bei ausreichender Größe der Anemone, kann es aber auch gut gehen. Sehr gern leben diese kleinen Porzellankrebse in verschiedenen Teppichanemonen.
Porzellankrebse sind Filtrierer, die größere Brocken, wie zum Beispiel Artemia, mit ihren Armen (Fächern) einfangen!
Synonyme:
Neopetrolisthes ohshimai Miyake, 1937 · unaccepted (junior synonym)
Petrolisthes ohshimai (Miyake, 1937) · unaccepted (superseded combination of junior...)
Porcellana maculata H Milne Edwards, 1837 [in H Milne Edwards, 1834-1840] · unaccepted (basionym)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Porzellankrebse haben ihren Namen von der Eigenschaft, bei Gefahr sehr leicht Gliedmaßen abzuwerfen also sehr zerbrechlich zu sein. Mit dieser Aktion retten sie ihr Leben, denn die abgeworfenen Gliedmaßen wachsen bei den nächsten Häutungen wieder vollständig nach.
Dieser Pozellankrebs ist sehr gut für ein Korallenriffaquarium geeignet, in dem keine großen, schnellschwimmenden Fische gepflegt werden sollten. Wenn das gegeben ist, dann sieht man die Krabbe den ganzen Tag, da sie dann nicht scheu ist.
Dieser Porzellankrebs sollte paarweise gepflegt werden, wobei man aufpassen muss, dass es keine gleichgeschlechtlichen Tiere sind. Denn das funktioniert nicht und endet meist mit dem Tod bzw. dem plötzlichen Verschwinden des "falschen" Partners.
Sie leben bevorzugt in Anemonen, wobei Anemonenfische meistens etwas gegen den Besuch von den Krabben in ihrer Anemone haben und diese vertreiben. Bisweilen, bei ausreichender Größe der Anemone, kann es aber auch gut gehen. Sehr gern leben diese kleinen Porzellankrebse in verschiedenen Teppichanemonen.
Porzellankrebse sind Filtrierer, die größere Brocken, wie zum Beispiel Artemia, mit ihren Armen (Fächern) einfangen!
Synonyme:
Neopetrolisthes ohshimai Miyake, 1937 · unaccepted (junior synonym)
Petrolisthes ohshimai (Miyake, 1937) · unaccepted (superseded combination of junior...)
Porcellana maculata H Milne Edwards, 1837 [in H Milne Edwards, 1834-1840] · unaccepted (basionym)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Javier Diaz Frogmen, Spanien


