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Pseudosiderastrea tayamai Falsche Kissenkoralle, Großpolypige Steinkoralle

Pseudosiderastrea tayamai wird umgangssprachlich oft als Falsche Kissenkoralle, Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Len Zell, Australien

“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”, Photographer Dr. Len Zell


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Len Zell, Australien . Please visit www.lenzell.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8904 
AphiaID:
207272 
Wissenschaftlich:
Pseudosiderastrea tayamai 
Umgangssprachlich:
Falsche Kissenkoralle, Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
False Pillow Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hexacorallia (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Rhizangiidae (Familie) > Pseudosiderastrea (Gattung) > tayamai (Art) 
Erstbestimmung:
Yabe & Sugiyama, 1935 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanen und Nikobaren, Arabisches Meer , Australien, Bahrain, Bangladesch, China, Dschibuti, Eritrea, Fidschi, Golf von Aden, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Irak, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kiribati, Komoren, Kuwait, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Thailand, Tuvalu, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 20 Meter 
Habitate:
Felsige, harte Meeresböden, Meerwasser 
Größe:
bis zu 16cm 
Temperatur:
25.4°C - 29.3°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-18 14:21:40 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Pseudosiderastrea tayamai sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Pseudosiderastrea tayamai interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Pseudosiderastrea tayamai bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Pseudosiderastrea tayamai Yabe & Sugiyama, 1935

Merkmale Pseudosiderastrea tayamai: Die Kolonien sind krustenartig bis leicht kuppelförmig und erreichen einen Durchmesser von bis zu 160 Millimetern. Die Koralliten sind cerioid, polygonal und haben einen Durchmesser von 3 bis 6 Millimetern. Die Septen sind gleichmäßig angeordnet und verschmelzen gewöhnlich in fächerartigen Gruppen miteinander. Sie weisen feine, sägezahnartige Zähnchen auf. Die Columellae bestehen aus ein bis vier Pinnulae.

Färbung: Hellgrau mit markanten weißen Korallitenwänden. Im westlichen Indischen Ozean einheitlich braun.

Ähnliche Arten: *Siderastrea savignyana*, welche kleinere Koralliten besitzt und große Kolonien bildet. Diese Art ähnelt zudem *Coscinaraea* und weist oberflächliche Ähnlichkeiten mit *Coeloseris* und *Leptastrea* auf. *Coscinaraea* ist tatsächlich eng mit *Pseudosiderastrea* verwandt; ihre Koralliten sind jedoch nicht cerioid, und die Septen sind gröber strukturiert und weisen eigene, charakteristische Muster auf. *Coeloseris* besitzt keine Columella und verfügt über Septen mit glatten Seitenflächen, die nur selten miteinander verschmelzen. Bei *Leptastrea* sind die Koralliten durch eine Furche voneinander getrennt; die Septen verschmelzen selten und weisen nur in Ausnahmefällen sägezahnartige Zähnchen auf.

Lebensraum: Sehr flaches Wasser, festgewachsen auf nacktem Fels.

Häufigkeit: Selten und kryptisch lebend.

Taxonomischer Hinweis: Die Typusart der Gattung *Pseudosiderastrea* Yabe & Sugiyama, 1935.

Die Kolonien von Pseudosiderastrea tayamai wachsen krustenförmig und sind leicht kuppelförmig, ihr Durchmesser reicht bis zu 16cm.Die corallites sind cerioid, polygonal und etwa 3-6 Millimeter im Durchmesser.Farbe: hellgrau mit markanten weißen Korallitwände, es gibt aber auch einheitliche braune Tiere im westlichen Indischen Ozean.Die Steinkorallen kommen in sehr flachen Wasser, in der Regel auf nackten Felsen in einem Tiefenbereich von 0 bis 20 Meter vor.Mitglieder der Klasse Anthozoa sind entweder getrenntgeschlechtlich oder Zwitter.

Lebenszyklus: Die Zygote entwickelt sich zu einer planktonischen Planulalarve.Die Larve bewegt sich rotierend und setzt sich nach einem planktonischen Stadium von wenigen Tagen bis mehreren Wochen mit ihrem aboralen Pol auf einem festen Untergrund fest und bildet eine Haftscheibe. Nun erfolgt die Metamorphose zum Polypen, mit der Bildung des Mundes, wenn nicht schon vorhanden, und der Tentakel.

Synonyme:
Anomastraea (Pseudosiderastraea) tayamai (Yabe & Sugiyama, 1935) · unaccepted > superseded combination (basionym)
Pseudosiderastrea tayami Yabe & Sugiyama, 1935 · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling

Bilder

Allgemein

Copyright David Obura, Corals of the Western Indian Ocean
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“From Veron, J.E.N. Corals of the World.”, Photographer Dr. Len Zell
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« Pseudosiderastrea tayamai » par Benzoni, F. — http://coralatlas.ird.nc/?q=file/310. Sous licence CC BY 3.0 via Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pseudosiderastrea_tayamai.j
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Pseudosiderastrea tayami. Papua New Guinea. Corallite detail. Photograph: Charlie Veron.
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