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Apogonichthys perdix Kardinalbarsch

Apogonichthys perdix wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii

Copyright Dr. J. E. Randall, Foto: Waikiki, Hawaii


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii . Please visit hbs.bishopmuseum.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8966 
AphiaID:
209383 
Wissenschaftlich:
Apogonichthys perdix 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Waikiki Cardinalfish, Perdix Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Apogonichthys (Gattung) > perdix (Art) 
Erstbestimmung:
Bleeker, 1854 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanen und Nikobaren, Australien, Banggai-Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Fidschi, Französisch-Polynesien, Guam, Hawaii, Indonesien, Japan, Johnston-Atoll, Kokos-Keelinginseln, Marshallinseln, Mikronesien, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Palau, Papua, Philippinen, Raja Ampat, Rapa, Rotes Meer, Seychellen, Süd-Afrika, Sumatra, Taiwan, Tansania, Vietnam, Wake-Atoll 
Größe:
3.6 cm - 6 cm 
Temperatur:
22°C - 29°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Invertebraten (Wirbellose), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2015-11-15 18:11:50 

Haltungsinformationen

Bleeker, 1854

Dieser nachtaktive Kardinalbarsch hält sich tagsüber zwischen Riff- und Felstrümmern und auch in toten Riffen versteckt und sucht erst in der Dunkelheit nach fressbarem Zooplankton und Zoobenthos.

Der Barsch hält sich normaler Weise in einem Tiefenbereich zwischen 1 bis 4 Metern, maximal bis 65 Metern auf.

Synonyme:
Apogon perdix (Bleeker, 1854)
Apogonichthys waikiki Jordan & Evermann, 1903
Mionurus waikiki (Jordan & Evermann, 1903)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Apogonichthys (Genus) > Apogonichthys perdix (Species)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (multi). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright Dr. J. E. Randall, Foto: Waikiki, Hawaii
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