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Bulbonaricus brauni Mops-Gesicht Seenadel

Bulbonaricus brauni wird umgangssprachlich oft als Mops-Gesicht Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Patrick Ess, Schweiz

Bulbonaricus brauni,Romblon Philippines,Braun's pughead pipefish,Max size7cm,2018


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Patrick Ess, Schweiz Patrick Ess. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
9127 
AphiaID:
278086 
Wissenschaftlich:
Bulbonaricus brauni 
Umgangssprachlich:
Mops-Gesicht Seenadel 
Englisch:
Braun’s Pughead Pipefish , Eel Pipefish , Pugheaded Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Bulbonaricus (Gattung) > brauni (Art) 
Erstbestimmung:
(Dawson & Allen, ), 1978 
Vorkommen:
Australien, Indopazifik, Japan, Palau, Philippinen, Ryūkyū-Inseln, Sumatra, Taiwan, West-Australien 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 10 Meter 
Habitate:
Auf lebenden Korallen, Kontinentalschelf, Korallenriffe, Meerwasser 
Größe:
bis zu 7,0cm 
Temperatur:
27°C - 29,3°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Brachionus (Rädertierchen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-03-18 19:29:07 

Haltungsinformationen

Bulbonaricus brauni (Dawson & Allen, 1978)

Bulbonaricus ist eine Gattung von Seenadeln, die im Indischen und Pazischen Ozean beheimatet sind.

Die Gattung Bulbonaricus umfasst aktuell folgende Arten :
Bulbonaricus brauni- Pugheaded pipefish
Bulbonaricus brucei C. E. Dawson, 1984
Bulbonaricus davaoensis - Davao pughead pipefish

Bulbonaricus brauni ist eine kleine aalartige rotbraune Seenadel mit weißen Punkten, die über den Körper verteilt sind und einem kurzen "Mops-ähnlichen" Gesicht (benannt nach dem Aussehen der Hunderasse "Mops"). Adulten Exemplaren fehlen die Rücken- und Brustflosse. Zusätzlich haben sie einen spitzen Stirnfortsatz.

Bulbonaricus brauni kommt auf dem Kontinentalschelf vor, vergesellschaftet mit Dendrophyllia Korallen und der Koralle Galaxea astreata.

Ovovivipar. Das Männchen trägt die Eier in einer Bruttasche unter dem Schwanz.

Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.

Synonyme: Enchelyocampus brauni Dawson & Allen, 1978 · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. reefbuilders.com (en). Abgerufen am 18.03.2025.

Bilder

Allgemein


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