Mein Chelmon ist jetzt seit gut 14 Jahren bei mir, langsam scheint seine Zeit zuende zu gehen, er magert nun langsam ab obwohl er gut frisst. Hatte damals ein Paar bekommen, die schwammen beim Händler einträchtig zusammen. Nach dem Einzug in mein Becken (damals 1500 L) gab es Prügel von den Hawaii Docs, das legte sich nach ca. 1 Woche. Danach ging der Stress aber erst richtig los, der größere Chelmon attakierte den kleineren. Konnte den kleineren glücklicherweise nachts erwischen und separieren. Habe ihn erstmal aufgepäppelt und dann zum Händler zurück gebracht. Mein Chelmon hat jegliche Korallen etc. in Ruhe gelassen, frisst aber wie wild alle Sorten Frostfutter und natürlich Glasrosen. Er klaut auch gerne große Futterbrocken aus den Anemonen und lässt sich auch von den Anemonenfischen dabei nicht groß stören. Ein echt verfressenes Stück...Pellets etc. hat er nie angerührt, steht zwischen den anderen Fischen und wundert sich was die da machen.
Ich hatte ca. 1 Jahr nach dem Einsetzen Probleme mit dem Chelmon, plötzlich magerte er ab und kotete weißlich. Habe dann rote Mückenlarven 24 Std. in Preis Coly eingeweicht, diese in einen groben blauen Filterschwamm gerieben und das dann ins Becken gehängt. Der Chelmon hat sich dann aus den Poren das Futter rausgeholt und war nach ca. 2 Wochen wieder fit. Seitdem steht er gut im Futter und hat 2 Umzüge mitgemacht, lebt nun 2200 L. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass die Tiere bereits beim Händler fressen und gut genährt sind. Ein dicker Bauch ist gar nicht mal so wichtig, die Reserven liegen bei diesen Fischen über der Gräte im Rücken. Der Rücken muss schön rund und breit sein.
Es gibt Standortvarianten, eine aus Tahiti, die ist als Alttier eher braun, und die von Fiji, die haben einen tiefschwarzen Körper und orangefarbene Flossen. Dazu natürlich die leuchtend hellblauen Binden. Ein echter Traumfisch, aber ein ziemlicher Stinker. Schwimmen über einen Meter von ihrer Anemone weg und auch in Bereiche, in denen sie keinen direkten Blick auf die Anemone mehr haben. Bei kleineren Becken bedeutet das, dass das ganze Becken ihr Revier ist. Erst bei deutlich über 2000 L scheint es Reviergrenzen zu geben. Sie sind friedlich zu anderen Fischen, egal welcher Größe, auch wenn sie brüten. Ich pflege sie zusammen mit einem Paar A. akallopisos, das geht weil die sehr eng an ihrer Anemone bleiben und das auch einigermaßen von den A. crysopterus akzeptiert wird. Meine Tiere sind Wildfänge aus Fiji, habe ich aus Frankreich bezogen. Nachzuchten sind schon seit Jahren nicht mehr im Handel...leider
Ich habe seit ca. 1 Jahr eine solche Kolonie. Die Tiere sind eindeutig azooxanthellat und machen bei mir nur nachts auf. Wenn entsprechend gefüttert wird sind sie gut haltbar, bei mir tauchen an einigen Stellen im Becken jetzt einzelne Polypen auf.
Kommen extrem selten in den Handel, gehen dann eigentlich immer nach Japan. Preis für ein Paar liegt bei ca. 25.000 Dollar!
Ist im Waikiki Aquarium bereits einmal gezüchtet worden.
Wird sehr schnell sehr groß und hat sehr viel Hunger. Geht gerne mal an Korallen, hat bei mir alle Xenien abgefressen, dann kamen die Muscheln und die Gorgonien dran, trotz täglicher Fütterung mit diversen Algen und Pflanzenkost
keine