Haltungsinformationen
Unser ganz besonderer Dank für das erste Foto dieser wunderschönen kleinen Xenia-Seenadel geht an Kati und Philipp Eschweiler, vom Three P Holiday & Dive Resort Romblon, Philippinen!
Kati hatte die Seenadel in einer Kolonie von Xenia Weichkorallen entdeckt und Philipp hat dieses tolle Foto 2005 geschossen, in der Strömung, in beweglichen Korallen, und dazu eine sehr kleine Seenadel, eine wirklich tolle Leistung!
Siokunichthys bentuviai lebt über sandigen Böden und in Korallenriffen in seichtem Wasser, wo die Seenadel zwischen den Ästen von Korallen, speziell in Xenia Weichkorallen, lebt.
Die Gebänderte Xenia-Seenadel wurde in den 1960er Jahren anhand von 32 Exemplaren aus dem Roten Meer beschrieben, zurzeit gibt es leider keine tiefergehenden und aktuellen Informationen über die Biologie, Ökologie oder Populationsgröße dieser Art, aber Wissenschaftler vermuten aber, dass die Seenadel auf Weichkorallen der Gattung Xenia angewiesen sein könnte, ähnlich wie Clownfische auf ihre Symbioseanemonen angewiesen sind
Ein weiteres kleines Geheimnis der Gebänderte Xenia-Seenadel muss wissenschaftlich auch noch geprüft werden, die Frage, ob die Tiere aus dem Roten Meer und den West-Pazifik tatsächlich derselben Art angehören, und wie groß das Verbreitungsgebiet dieser Seenadelart tatsächlich ist.
Lassen wir uns überraschen, was in den kommenden Jahren über Siokunichthys bentuviai noch zu berichtet sein wird.
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Kati hatte die Seenadel in einer Kolonie von Xenia Weichkorallen entdeckt und Philipp hat dieses tolle Foto 2005 geschossen, in der Strömung, in beweglichen Korallen, und dazu eine sehr kleine Seenadel, eine wirklich tolle Leistung!
Siokunichthys bentuviai lebt über sandigen Böden und in Korallenriffen in seichtem Wasser, wo die Seenadel zwischen den Ästen von Korallen, speziell in Xenia Weichkorallen, lebt.
Die Gebänderte Xenia-Seenadel wurde in den 1960er Jahren anhand von 32 Exemplaren aus dem Roten Meer beschrieben, zurzeit gibt es leider keine tiefergehenden und aktuellen Informationen über die Biologie, Ökologie oder Populationsgröße dieser Art, aber Wissenschaftler vermuten aber, dass die Seenadel auf Weichkorallen der Gattung Xenia angewiesen sein könnte, ähnlich wie Clownfische auf ihre Symbioseanemonen angewiesen sind
Ein weiteres kleines Geheimnis der Gebänderte Xenia-Seenadel muss wissenschaftlich auch noch geprüft werden, die Frage, ob die Tiere aus dem Roten Meer und den West-Pazifik tatsächlich derselben Art angehören, und wie groß das Verbreitungsgebiet dieser Seenadelart tatsächlich ist.
Lassen wir uns überraschen, was in den kommenden Jahren über Siokunichthys bentuviai noch zu berichtet sein wird.
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Kati & Eschweiler Philipp, The Three P Holiday & Dive Resort Romblon, Philippinen