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Anilocra apogonae Parasitäre Fischassel

Anilocra apogonae ist eine parasitäre Fischassel.


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Five-lined cardinalfish (Cheilodipterus quinquelineatus) with parasite (Anilocra apogonae)

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rickard Zerpe, Schweden Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11627 
AphiaID:
257435 
Wissenschaftlich:
Anilocra apogonae 
Umgangssprachlich:
Parasitäre Fischassel 
Englisch:
Parasitic Isopod 
Kategorie:
Parasiten 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Isopoda (Ordnung) > Cymothoidae (Familie) > Anilocra (Gattung) > apogonae (Art) 
Erstbestimmung:
Bruce, 1987 
Vorkommen:
Arafurasee, Australien, Great Barrier Riff, Korallenmeer, Papua-Neuguinea, Queensland (Australien), Timor-Leste 
Meerestiefe:
0 - 1 Meter 
Größe:
bis zu 3cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Parasitäre Lebensweise / Schmarotzer 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-03-14 17:57:51 

Haltungsinformationen

Anilocra apogonae Bruce, 1987

Fünflinien-Kardinalfische Cheilodipterus quinquelineatus werden laut wissenschaftlicher Studien sehr häufig von parasitären Isopoden, (Fischasseln) befallen. Die Assel befällt meist den Kopfbereich direkt hinter den Augen, wo sich der Isopode mit Hilfe von kräftigen Haken an der Haut des Fisches fixiert. Anilocra apogonae ist im Verhältnis zur Körpergröße seines Wirtes recht groß und beträgt im Durchschnitt 3,8% des Gewichts seines Wirts.

Studien haben herausgefunden, dass der von Fischasseln befallene Kardinalbarsch schneller an Gewicht verliert, eine höhere Sauerstoffverbrauchsrate aufweist, dass die Schwimmgeschwindigkeit und Schwimmdauer gegenüber nicht befallenen Tieren sinken. Durch das langsamere Schwimmen erhöht sich das Risiko von Räubern gefressen zu werden. Darüber hinaus müssen befallene Kardinalbarsche mehr Zeit mit Nahrungssuche verbringen, um ihren höheren Stoffwechsel auszugleichen.

Der parasitäre Isopode Anilocra apogonae hat sehr negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Überlebenschance des Kardinalbarsches.

Wenn man es schafft, den befallenen Fisch aus dem Becken zu fangen, hilft oft ein Süßwasserbad - die Asseln lassen sich darin binnen kurzer Zeit vom Fisch fallen.

Es gibt zahlreiche Fischasselarten der Gattung Anilocra, die sich teils auf bestimmte Fischarten spezialisiert zu haben scheinen oder bei bestimmten Fischarten besonders häufig vorkommen. Eine genaue Bestimmung der Fischassel ist wahrscheinlich am besten in Zusammenhang mit der befallenen Fischart möglich.

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