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Dendrophyllia indica Großpolyige Steinkoralle, Kelchkoralle

Dendrophyllia indica wird umgangssprachlich oft als Großpolyige Steinkoralle, Kelchkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Marine Biodiversity Records

Foto: Goa am Arabischen Meer, Indien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Marine Biodiversity Records

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12159 
AphiaID:
286975 
Wissenschaftlich:
Dendrophyllia indica 
Umgangssprachlich:
Großpolyige Steinkoralle, Kelchkoralle 
Englisch:
Dendrophyllia Indica 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Dendrophyllia (Gattung) > indica (Art) 
Erstbestimmung:
Pillai, 1967 
Vorkommen:
Arabisches Meer / Persicher Golf, Indien, Indischer Ozean, Ost-Afrika, Somalia, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
8 - 80 Meter 
Größe:
bis zu 3cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Azooxanthellat, Fischeier, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Korallenlaich, Meeresschnee, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-06-25 18:38:29 

Haltungsinformationen

Dendrophyllia indica wird als Kelchkoralle bezeichnet und zu den großpolypigen Steinkorallen gezählt.
Trotz der recht großen Verbreitung wird die Koralle, die mehrere Polypen ausbildet, ehr selten beobachtet, was auch der Siedlungstiefe geschuldet sein mag.
Da die Koralle keine Symbiose mit Energie liefernden Zooxanthellen eingegangen ist, muss sie ihren Energiebedarf durch den Fang von Mikrozooplankton oder herabsinkenden Meeresschnee decken.
Dr. Lazarus Singarayan und Dr. Chandran Rethnara habe diese Art auf dem Meeresbereich um Goa, West-Indien, Arabisches Meer fotografiert, siehe hierzu den Link: zum Bericht "Occurrence of azooxanthellate scleractinian corals off Goa, mid-west coast of India "unten.

Aquaristische Haltungserfahrungen oder Importinformationen zu dieser Art liegen nicht vor.


Weiterführende Links

  1. Occurrence of azooxanthellate scleractinian corals off Goa, mid-west coast of India (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. SeaLifeBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


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