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Myliobatis tenuicaudatus Adlerrochen

Myliobatis tenuicaudatus wird umgangssprachlich oft als Adlerrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12643 
AphiaID:
271491 
Wissenschaftlich:
Myliobatis tenuicaudatus 
Umgangssprachlich:
Adlerrochen 
Englisch:
Bull Ray, Bullray, Bull-ray, Cowfish, Cowray, Eagle Ray, Fly-aways, Mill Ray, Millray, New Zealand Eagle Ray, Whip Ray, Whiptail Ray, Australian Eagle Ray 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Myliobatidae (Familie) > Myliobatis (Gattung) > tenuicaudatus (Art) 
Erstbestimmung:
Hector, 1877 
Vorkommen:
Australien, Große Australische Bucht, Kermadecinseln, Lord-Howe-Insel, Neuseeland, New South Wales (Australien), Norforkinsel, Queensland (Australien), Süd-Australien, Tasmanien, Tasmanische See, West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 160 Meter 
Größe:
100 cm - 240 cm 
Gewicht :
55 kg 
Temperatur:
4,8°C - 18,3°C 
Futter:
Garnelen, Krabben, Krebse, Krustentiere, Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-12-19 15:29:28 

Haltungsinformationen

Myliobatis tenuicaudatus ist ein großer bräunlicher, gräulicher, grünlicher oder gelblicher Adlerrochen mit einem variablen Muster aus grau-blauen Flecken und Balken auf der Rückenseite und einem giftigen Stachel am kurzen Schwanz.
Achtung:
Durch Stiche von Stachelrochen sind bereits Menschen gestorben, so auch der bekannte australischer Dokumentarfilmer, Abenteurer und Zoodirektor des Australian Zoo, Steve Irwin „The Crocodile Hunter“ aus Australien im Jahr 2006.

Selbst wenn die Stichverletzungen nicht tödlich sein sollten, so verursacht der Stachel in jedem Fall äußerst schmerzhafte und tiefe Wunden, zudem besteht die Gefahr, dass Teile des Stachels in der Wunde abbrechen und eine anschließende Operation notwendig wird.
Besonders dramatisch wird die Situation, wenn über den Stachel Gifte in den Körper gelangen.

In jedem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen oder ein umgehender Transport in das nächste Krankenhaus zu erfolgen.

Myliobatis tenuicaudatus bewohnt große Buchten, in denen sich die Art typischerweise in Flachwasserregionen wie Seegrasbetten, auf Sandbänken, einschließlich Watten in Ästuaren und Häfen, flachen Seegraseinbuchtungen und felsigen Riffen und über Sandwatten aufhält und nach Nahrung sucht.
Der Südliche Adlerrochen kommt in einer Reihe von Meeresschutzgebieten sowohl in Südaustralien und Neuseeland als auch in Gebieten von Stellnetz- und Hafensperren in den Küstengewässern Neuseelands vor.

Die Fortpflanzungsperiodizität ist unbekannt, kann aber zwischen einem und drei Jahren liegen, pro Geburt kommen zwei bis 20 (durchschnittlich sechs) Jungtieren zur Welt.

Dieser Rochenart wird für ihr Fleisch bejagt, es gibt auch einen geringen Anteil an Tieren, die in großen Publikumsaquarien gezeigt werden.

Marine Fressfeinde: Große Haie und Schwertwale.

Synonyme:
Myliobatis tenuicandatus (Hector, 1877 )
Myliobatis tenuicaudatis (Hector, 1877)
Myliobatus tentuicaudatus (Hector, 1877)

Bilder

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