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Vanacampus phillipi Port Phillip Seenadel

Vanacampus phillipi wird umgangssprachlich oft als Port Phillip Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Rudie Hermann Kuiter, Aquatic Photographics, Australien

Foto: Australieb


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rudie Hermann Kuiter, Aquatic Photographics, Australien

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
15800 
AphiaID:
283128 
Wissenschaftlich:
Vanacampus phillipi 
Umgangssprachlich:
Port Phillip Seenadel 
Englisch:
Port Phillip Pipefish, Medium-snouted Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Vanacampus (Gattung) > phillipi (Art) 
Erstbestimmung:
(Lucas, ), 1891 
Vorkommen:
Endemische Art, New South Wales (Ost-Australien), Süd-Australien, Tasmanien (Australien), Tasmansee, Victoria (Australien), West-Australien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 25 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Brackwasser, Meerwasser 
Größe:
bis zu 18,4cm 
Temperatur:
14.7°C - 19.1°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-06-10 18:02:40 

Haltungsinformationen

Vanacampus phillipi ist eine bräunliche Seenadel mit undeutlichen Streifen und Flecken.
Weibchen haben blaue Streifen auf der Oberseite und entlang des Schwanzes, vor allem größere Exemplare.
Die Unterseite des Kopfes der Weibchen hat normalerweise unregelmäßige dunkle Flecken oder Streifen, während sie bei erwachsenen Männchen blass ist.

Bei adulten Männchen ist die untere Hälfte des Operculums und die Unterseite des Kopfes in der Regel blass.

Die Seenadel ernährt sich tagsüber von kleinen benthischen Krustentieren auf dem Substrat, zum Beispiel von calanoiden Copepoden und gammariden Amphipoden (auch von caprelliden Amphipoden, Isopoden und Ostracoden, winzigen Karidenkrebsen, Polychaeten und Nematoden sowie Foraminiferen). Mysidenkrebse sind eine wichtige Nahrungsquelle für Jungtiere.

Habitat:
Vanacampus phillipi bewohnt gewöhnlich Seegraswiesen (einschließlich Halophila, Heterozostera, Posidonia, Ruppia und Zostera) und Makroalgen in flachen Flussmündungen, Küstenlagunen und geschützten Buchten.

Ähnliche Arten:
Die Port Phillip Seenadel ist Vanacampus margaritifer am ähnlichsten, mit Überschneidungen bei den meristischen Merkmalen und dem geografischen Verbreitungsgebiet.
Vanacampus phillipi unterscheidet sich von Vanacampus margaritifer dadurch, dass es in der Regel eine größere Anzahl von Schwanzringen hat (38-46 gegenüber 34-38), und dass bei den ausgewachsenen Tieren die regelmäßige Anordnung der hellen Flecken auf den Rüsselringen fehlt, die bei Vanacampus phillipi zu finden ist; stattdessen haben größere ausgewachsene Tiere blaue Streifen an den Seiten.
Außerdem hat Vanacampus phillipi tendenziell eine kürzere Schnauze und brütende Männchen tragen tendenziell weniger befruchtete Eier (

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 10.06.2023.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 10.06.2023.
  3. IUCN Red List of Threatened Species (en). Abgerufen am 10.06.2023.
  4. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 10.06.2023.

Bilder

Allgemein


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