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Cystiscus garretti Garretts Reisschnecke

Cystiscus garretti wird umgangssprachlich oft als Garretts Reisschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Michael Eisenbart

Cystiscus garretti, Nosy Be UW, Madagascar, April-May 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Michael Eisenbart . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17103 
AphiaID:
390464 
Wissenschaftlich:
Cystiscus garretti 
Umgangssprachlich:
Garretts Reisschnecke 
Englisch:
Garret*s Minute Snail 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Cystiscidae (Familie) > Cystiscus (Gattung) > garretti (Art) 
Erstbestimmung:
Wakefield & McCleery, 2006 
Vorkommen:
Gesellschaftsinseln (Society Islands), Madagaskar, Marshallinseln, Tuamotu-Archipel 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 1 Meter 
Habitate:
Korallenriffe, Lagunen, Meerwasser, Unter Felsen 
Größe:
0,2 cm - 0,4 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Cystiscus angasi
  • Cystiscus aphanacme
  • Cystiscus aurantius
  • Cystiscus beqae
  • Cystiscus boucheti
  • Cystiscus bougei
  • Cystiscus bucca
  • Cystiscus caeruleus
  • Cystiscus camelopardalis
  • Cystiscus carinifer
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-23 13:55:54 

Haltungsinformationen

Cystiscus garretti Wakefield & McCleery, 2006

Cystiscus ist eine Gattung winziger Meereschnecken, die zwischen 1,4 mm bis max. 10 mm groß werden. Aktuell gibt es 111 wissenschaftlich beschriebene Arten.

Die Gehäuse dieser Gattung sind eiförmig, gedrungen, mit einer kleinen, niedrigen Spitze. Der Kopf ist tief zweigeteilt. Es gibt zwei kurze Kopftentakeln und zwei kleine Vorderlappen. Die Augen stehen kurz hinter den Tentakel. Der Mund ist mit einem ausfahrbaren Rüssel versehen. Der Fuß ist im ausgefahrenen Zustand nur geringfügig länger als die Schale.Das Farbmuster von Kopf und Fuß ist bei allen Arten ein nützliches taxonomisches Merkmal.

Diese Schnecken sollen eine direkte Entwicklung ohne planktonische Phase haben.

Typuslokalität zur Beschreibung von Cystiscus garretti sind die Gesellschaftsinseln. Dort wurde die nur 2 mm kleinen Schnecken in Tiefen kleiner 1 m gefunden.

Der Artname "garretti" ehrt Andrew Garrett (1823–1887). Er war ein Autodidakt auf dem Gebiet der Naturkunde, der sich als professioneller Sammler von Schnecken, Fischen und anderen naturkundlichen Objekten von den Inseln des Südpazifiks betätigte. Der Großteil des Materials, das Pease nach 1860 beschrieb, war von Garrett zusammengetragen worden.

Beschreibung Cystiscus garretti: Gehäuse winzig, dünn, hyalin, durchscheinend, weiß, glatt, glänzend, verkehrt-eiförmig, zur Basis hin spitz zulaufend. Gewinde niedrig, abgerundet, zwei Windungen einschließlich Kern, Naht glatt.Kopf und Tentakeln undurchsichtig gelborange mit dunklerem Rand, gefolgt von einem sehr feinen, durchsichtigen Saum. Augen klein, rot. Fuß halb so breit wie das Gehäuse, durchscheinend gelborange, am Rand mit feinem, stärker deckendem Gelborange abgesetzt. Manteldach mit Bändern in undurchsichtigem Gelborange und Schwarz, die von vorne nach hinten abwechseln.

Cystiscus garretti sind unter Felsen in flachen Lagunenriffen anzutreffen.

Anmerkung. Während man früher vermutete, dass Cystiscus garretti nur von den Gesellschaftsinseln bekannt ist und dort eventuell endemisch sei. gibt es in der Zwischenzeit weitere Nachweise aus anderen Regionen.

Weiterführende Links

  1. .underwaterkwaj (en). Abgerufen am 31.12.2024.
  2. Biodiversity of Heritage Library (en). Abgerufen am 23.06.2026.

Bilder

Allgemein


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