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Diplecogaster roseioculus Rosa-Augen Ansauger

Diplecogaster roseioculus wird umgangssprachlich oft als Rosa-Augen Ansauger bezeichnet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Prof. Dr. Peter Wirtz, Madeira

Foto: ca. 500 Meter südöstlich von Ilheu Santana, São Tomé and Príncipe, Golf von Guinea, West-Afrika, Ost-Atlantik


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. Peter Wirtz, Madeira . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17996 
AphiaID:
1863092 
Wissenschaftlich:
Diplecogaster roseioculus 
Umgangssprachlich:
Rosa-Augen Ansauger 
Englisch:
Pink-eye Clingfish 
Kategorie:
Schildbäuche, Schildfische, Ansauger 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Gobiesociformes (Ordnung) > Gobiesocidae (Familie) > Diplecogaster (Gattung) > roseioculus (Art) 
Erstbestimmung:
Fricke & Wirtz, 2023 
Vorkommen:
Endemische Art, Golf von Guinea, Ost-Atlantik, São Tomé und Principé, West-Afrika 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 40 Meter 
Habitate:
Felsblöcke mit sandigem Boden 
Größe:
bis zu 1,5cm 
Temperatur:
°C - 23,5°C 
Futter:
Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-12-28 18:19:59 

Haltungsinformationen

São Tomé und Príncipe, ein afrikanischer Inselstaat in Äquatornähe, liegt recht nahe an den Küsten von Gabun, Äquatorialguinea, Kamerun und Nigeria, West-Afrika.
Dieses Gebiet ist ein wichtiger Ort für die Fortpflanzung von Meeresschildkröten, Seevögeln und Walen, und die dortigen Korallenriffen hier stehen für eine große biologischen Vielfalt.

Hier haben Dr. Roland Fricke und Dr. Peter Wirtz in einer Tiefe von 40 Metern an einem isolierten Felsen (ca. 8 Meter lang, 5 Meter breit) auf sandigem Grund in einer kleinen Felsspalte , einen neuen bis dato unbekannten Ansauger, auch Schildbauch genannt, zusammen mit Corcyrogobius lubbocki Miller 1988 entdeckt.

Die Grundfärbung der neuen Art ist gelblich, vordere und untere Teile des Kopfes sind hellgrau und dunkelgrau gesprenkelt.
Der Oberkiefer ist mit drei dunkelgrauen Flecken auf jeder Seite versehen, die Augen sind leuchtend rosafarben.
Zwischen den Augen befindet sich ein weißer Streifen, der die Augen verbindet, und hinter jedem Auge befindet sich ein dunkelgrauer Fleck.
Die Oberseite des Körpers weist Reihen hellblauer Flecken auf, die Seiten des Körpers 6 schwache vertikale, gelbliche Streifen.
Alle Flossen des kleinen Tiers sind gelblich.

Diplecogaster roseioculus wurde in einer Tiefe von 40 Metern an einem isolierten Felsen (ca. 8 Meter lang, 5 Meter breit) auf sandigem Grund in einer kleinen Felsspalte

Bei Diplecogaster roseioculus könnte sich um eine Schwesterart von Diplecogaster tonstricula handeln.

Etymologie: Der Artname "roseioculus" stammt aus dem Lateinischen, wobei „roseus“ für Rose und „oculus“ für Auge steht, der Artname bezieht sich auf die rosafarbenen Augen der neuen Art.

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