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Pleurosicya fringilla Geweihkorallen-Zwerggrundel

Pleurosicya fringilla wird umgangssprachlich oft als Geweihkorallen-Zwerggrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Bart Hazes, Kanada

Foto: Warahnus house reef, Kri Island, Raja Ampat, West Papua, Indonesien

/ 01:01:2024
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Bart Hazes, Kanada . Please visit biodives.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18189 
AphiaID:
219545 
Wissenschaftlich:
Pleurosicya fringilla 
Umgangssprachlich:
Geweihkorallen-Zwerggrundel 
Englisch:
Staghorn Ghostgoby, Staghorn Thicketgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Gobiiformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Pleurosicya (Gattung) > fringilla (Art) 
Erstbestimmung:
Larson, 1990 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Ashmore- und Cartierinseln, Cargados-Carajos-Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Fidschi, Französisch-Polynesien, Gambierinseln, Gilbertinseln, Great Barrier Riff, Guam, Indonesien, Japan, Kiribati, Korallenmeer (Ost-Australien), Korea, KwaZulu-Natal (Provinz an der Ostküste Südafrika), La Réunion, Linieninseln, Madagaskar, Malaysia, Mauritius, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Northern Territory (Australien), Ost-Afrika, Palau, Papua Barat (West-Neuguinea / West Papua), Papua-Neuguinea, Philippinen, Phoenixinseln, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Seychellen, Süd-Afrika, Taiwan, Timorsee, Tonga, Tuamotu-Archipel, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 30 Meter 
Habitate:
Auf lebenden Korallen, Korallenriffe, Meerwasser / Salzwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 2,2cm 
Temperatur:
24,5°C - 29,2°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Organische Schwebstoffe, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-02 11:26:18 

Haltungsinformationen

Trotz einer sehr großen Verbreitung existieren nur wenige Fotos der kleinen Geister-Grundel, wir bedanken uns herzlich für das erste Foto bei Dr. Bart Hazes!

Ein möglicher Grund für die wenigen Fotos von Pleurosicya fringilla wird darin bestehen, dass die kleine Grundel zwischen verzweigten Korallen wohnt, insbesondere bevorzugt in Acropora formosa und Acropora grandis sowie in Pocillopora eydouxi (Allen und Erdmann 2012), und daher schwierig vor die Kameralinse zu bekommen scheint-

Über den Lebenszyklus und die Fortpflanzungsstrategien von Pleurosicya fringilla ist sonst wenig bekannt.

Pleurosicya fringilla ist eine sehr kleine, halbtransparente Grundel mit feinen dunklen Flecken, einem braunen Streifen an der Seite der Schnauze, einem braunen Streifen entlang der vorderen Mittellinie und einem braunen Fleck im oberen Teil der Kiemendeckel.

Für ein Exemplar aus Lizard Island, Great Barrier Reef, hielt Dr. Helen Larson folgende Kurzbeschreibung vom Pleurosicya fringilla fest:
Ein Exemplar, das von einem braunen Hirschhorn-Acropora-Korallenriff bei Lizard Island gesammelt wurde, war transparent und wies feine braune Sprenkel über das gesamte Peritoneum auf, dessen Rückseite silbrig-weiß und der Rest gelblich war (unterhalb der Melanophoren)
Ein brauner Streifen verlief von der Vorderseite jedes Auges bis zur Spitze der Schnauze, wo er auf den Streifen des anderen Auges traf. Hinter den Augen war die Farbe gelblich-orange, und über dem oberen Operculum befanden sich undeutliche bräunliche Bereiche.
Ein brauner Streifen verlief von der Rückenmitte entlang der Nackenmittellinie nach vorne und verblasste hinter den Augen in eine gelbliche Färbung. Unterhalb des Streifens war ein gelblich-orangefarbenes internes Pigment vorhanden. Die Augen waren silbrig bis golden.
Bei der Beobachtung im Feld kann diese Art durchscheinend erscheinen, wobei die Körperfarbe der Farbe der Acropora entspricht, auf der sie lebt.

Ähnliche Art: Pleurosicya prognatha Goren, 1984

Etymologie. Der Name der Art stammt vom lateinischen Wort „fringilla“ ab, was „Fink“ bedeutet, und bezieht sich auf das „winziges, vogelähnliches Aussehen“ dieser Grundel.

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