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Trochus maculatus Gefleckte Kreiselschnecke

Trochus maculatus wird umgangssprachlich oft als Gefleckte Kreiselschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Raphaël Forns, Kanada

Trochus maculatus, Majuro Atoll, Îles Marshall 2023 (CC BY-NC 4.0)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Raphaël Forns, Kanada Raphaël Forns (CC BY-NC 4.0). Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18468 
AphiaID:
216349 
Wissenschaftlich:
Trochus maculatus 
Umgangssprachlich:
Gefleckte Kreiselschnecke 
Englisch:
Mottled Topsnail, Maculated Top Shell, Spotted Top Shell 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Trochidae (Familie) > Trochus (Gattung) > maculatus (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Ägypten, Aldabra-Gruppe, Australien, Bali, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kenia, Madagaskar, Marshallinseln, Melanesien, Neukaledonien, Ost-Pazifik, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Singapur, Tansania 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 10 Meter 
Habitate:
Außenriffe / Seewärts gerichtete Riffe, Felsenriffe, Felsige, harte Meeresböden, Felsküsten, Gezeitenzone, Korallenriffe, Küstengewässer, Lagunen, Meerwasser, Unter Felsen 
Größe:
2,5 cm - 7 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Algen , Herbivor (pflanzenfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Trochus calcaratus
  • Trochus camelophorus
  • Trochus cariniferus
  • Trochus concinnus
  • Trochus erithreus
  • Trochus ferreirai
  • Trochus firmus
  • Trochus flammulatus
  • Trochus fultoni
  • Trochus histrio
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-10 13:08:39 

Haltungsinformationen

Trochus maculatus Linnaeus, 1758

Trochus maculatus ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Trochidae, die aufgrund ihrer Gehäuseform als Kreiselschnecken bezeichnet werden. Kreiselschnecken sind eine große Familie mit mehreren Gattungen und einigen hundert Arten, die weltweit und in allen Tiefenbereichen verbreitet sind. Unter ihnen sind sowohl Pflanzenfresser als auch räuberische Arten.

Es handelt sich bei Trochus maculatus um eine äußerst variable Form. Das feste, schwere Gehäuse ist kegelförmig und weist einen Scheinnabel (falschen Nabel) auf. Das Gewinde ist streng kegelförmig oder im unteren Bereich aufgebläht und leicht konvex, nach oben hin zugespitzt und manchmal im oberen Teil der letzten Windung eingeschnürt. Die etwa 10 Windungen sind recht flach oder zu den oberen Rändern hin konkav und zu den unteren Rändern hin konvex geformt. Die letzte Windung ist an der Peripherie gekielt und an der Unterseite flach.

Die Färbung der Oberseite besteht aus braunen, purpur, magenta, rosafarbenen oder korallenroten Längsstreifen oder flammenartigen Mustern auf einem weißen, hornfarbenen, rosa oder olivfarbenen Grund. Dabei nehmen die flammenartigen Muster entweder mehr Raum ein als die Grundfarbe oder umgekehrt. Manchmal besteht die Färbung aus zahlreichen, sehr schmalen, strahlenförmig verlaufenden Linien, die meist in schachbrettartige Segmente unterteilt sind und die Spiralleisten (Lirae) nachzeichnen. Die Gehäusebasis ist strahlenförmig mit Zickzack-Flammen oder häufiger mit schmalen Linien gemustert; diese Linien können durchgehend oder unterbrochen sein und bilden oft ein geflecktes oder fein schachbrettartiges Muster; bisweilen ist die Basis einfarbig fliederfarben oder sogar weiß.

Die Skulptur der Oberseite besteht aus perlschnurartigen Spiralleisten, von denen meist sechs bis acht auf jede Windung entfallen. Die Perlen sind entweder seitlich zusammengedrückt (ähnlich Längsfalten) oder abgerundet und voneinander getrennt. Die Gehäusebasis weist eine konzentrische Skulptur aus zahlreichen (etwa 10) feinen, mehr oder weniger perlschnurartigen Leisten auf.

Der Artname "maculatus" bedeutet "gefleckt", was sich auf das Schalenmuster bezieht.

Trochus maculatus ist an Küsten anzutreffen,auf großen Felsblöcken, an felsigen Küstenabschnitten und an künstlichen Uferbefestigungen. Sie tritt meist einzeln oder in kleinen Gruppen auf. Auch in Korallenriffen ist sie weit verbreitet.

Synonyme:
Polydonta gibberula A. Adams, 1853 · unaccepted
Tectus maculatus (Linnaeus, 1758) · unaccepted
Trochus grandinatus Röding, 1798 · unaccepted > junior homonym (not Trochus grandinatus Gmelin,...)
Trochus smaragdus Reeve, 1861 · unaccepted (junior synonym)
Trochus verrucosus Gmelin, 1791 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. sealifebase (en). Abgerufen am 10.07.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 10.07.2026.
  3. wildsingapore.com (en). Abgerufen am 10.07.2026.

Bilder

Allgemein


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