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Lepidoblennius haplodactylus Östlicher Springschleimfisch,

Lepidoblennius haplodactylus wird umgangssprachlich oft als Östlicher Springschleimfisch, bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 250 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Tracey I Howley, Australia

Lepidoblennius haplodactylus,Sandy Beach 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Tracey I Howley, Australia . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18572 
AphiaID:
281288 
Wissenschaftlich:
Lepidoblennius haplodactylus 
Umgangssprachlich:
Östlicher Springschleimfisch, 
Englisch:
Eastern Jumping Blenny, Jumping Blenny, Jumping Joey 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Blenniiformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Lepidoblennius (Gattung) > haplodactylus (Art) 
Erstbestimmung:
Steindachner, 1867 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, Korallenmeer (Ost-Australien), New South Wales (Ost-Australien), Queensland (Ost-Australien), Victoria (Australien) 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 5 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Felsküsten, Gezeitentümpel / Felsenpools, Gezeitenzone, Küstengewässer, Meerwasser 
Größe:
bis zu 12cm 
Futter:
Algen , Algenaufwuchs (Epiphyten), Allesfresser (omnivor), Invertebraten (Wirbellose) 
Aquarium:
~ 250 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-27 19:21:48 

Haltungsinformationen

Lepidoblennius haplodactylus Steindachner, 1867

Lepidoblennius haplodactylus ist eine Art aus der Familie der Dreiflossen-Schleimfische (Tripterygiidae) und gehört zur Gattung Lepidoblennius. Er wurde 1867 von Franz Steindachner beschrieben und ist die Typusart der Gattung Lepidoblennius.

Der Östliche Springschleimfisch ist an der Ostküste Australiens endemisch. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Rockhampton (Queensland) bis Western Port (Victoria).

Der Östliche Springschleimfisch besitzt einen leicht seitlich abgeflachten Körper sowie einen schuppenlosen Kopf mit steil verlaufendem Oberkiefer. Die Oberseite ist grau bis grünlich-gelb und wird zum Bauch hin heller. Entlang des Rückens befinden sich normalerweise fünf dunkle, sattelförmige Zeichnungen, während die Flanken mit kleinen, unregelmäßigen perlmuttartigen Flecken sowie dunklen Flecken oder vertikalen Streifen gemustert sind. Ein braunes Band verläuft vom Auge bis zum Oberkiefer.

Die maximal aufgezeichnete Standardlänge beträgt 10,7 Zentimeter. Von dem allopatrisch vorkommenden Westlichen Springschleimfisch Lepidoblennius marmoratus lässt er sich durch eine breite Membran unterscheiden, die den dritten und vierten Hartstrahl der Rückenflosse trennt.

Der Östliche Springschleimfisch kommt in flachen Riffen mit algenbewachsenen, freiliegenden Felsen vor. Er ist in der Gezeitenzone weit verbreitet und wird bei Ebbe häufig an der Wasserkante beobachtet, wo er über feuchte Felsflächen hüpft. Er hält sich in Tiefen von 0 bis 5 Metern auf.

Die adulten Tiere von Lepidoblennius haplodactylus sind in der Gezeitenzone und im Sublitoral auf exponierten, mit Algen bewachsenen Felsen zu finden. Die Eier sind halbkugelförmig und mit zahlreichen klebrigen Fäden bedeckt, die sie in den Algen an den Eiablageplätzen verankern. Die Larven leben planktonisch und kommen vorwiegend in flachen, küstennahen Gewässern vor.

Der Östliche Springschleimfisch ernährt sich omnivor mit einer starken Tendenz zu Algen und kleinen wirbellosen Bodentieren.

Etymologie:
Der Artname "haplodactylus" leitet sich vom Lateinischen haplo- (= einfach, einzeln) und dactylus (= Finger) ab und bezieht sich auf die unverzweigten Strahlen in den Brust-, After- und Schwanzflossen.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonym:
Lepidoblennius geminatus MacLeay, 1881 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 26.08.2026.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 26.08.2026.

Bilder

Allgemein


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