Haltungsinformationen
Aeolidiopsis harrietae Rudman, 1982
Der Artname "harrietae" ehrt Mrs. Harriet Robertson.Sie war diejenige, die das allererste Exemplar dieser Schneckenart auf Lizard Island im australischen Great Barrier Reef entdeckt hat.
Aeolidiopsis harrietae lebt auf kolonialen Krustenanemonen der Gattung Palythoa, von denen sich die Nacktschnecke ernährt.
Aeolidiopsis harrietae ist breit und länglich geformt, mit einem breiten Fuß, der am Vorderende abgerundet ist. Die Nacktschnecke kann eine Länge von 40 mm erreichen. Die Mundtentakel sind relativ klein und haben stumpf abgerundete Spitzen. Die Rhinophoren sind kurz und abgerundet; sie tragen einige wenige lange Papillen.
Die Cerata sind dorsoventral abgeflacht; ihr Vorderrand ist breit abgerundet, während der Hinterrand etwa auf halber Höhe einen Knick aufweist. Sie sind relativ groß und stehen vom Körper ab. Die Cerata werden entweder horizontal gehalten oder folgen zunächst der Kontur der Körperseite, bevor sie horizontal nach außen ragen. Die Cerata sind in fast horizontalen Reihen angeordnet, die nach vorne hin leicht nach unten abfallen. Ihre Anordnung ist so gewählt, dass jeweils nur der Vorderrand eines Ceras von dem davor liegenden Ceras beschattet wird. Vor dem Perikard befindet sich nur eine einzige Reihe von Cerata.
Das gesamte Tier wirkt aufgrund der inneren Körperflüssigkeiten strohfarben-bräunlich. Der Rücken weist ein Netz aus feinen rotbraunen Sprenkeln auf; diese sind am Kopf eher unregelmäßig verteilt, bilden jedoch auf dem Rücken hinter den Rhinophoren ein Quermuster. Auch die Oberseite der Mundtentakel und die Rhinophoren zeigen eine ähnliche Zeichnung, mit Ausnahme der Spitzen und der Enden der Papillen, die gelblich-weiß gefärbt sind. Auch das Vorder- und Hinterende des Fußes weisen dieses braune Netzmuster auf. Der Fußbereich unterhalb der Cerata ist strohfarben mit weißen Sprenkeln.
Die Körperseiten unterhalb der Cerata sind strohfarben und zeigen nur wenige braune Flecken. Die Oberseite der Cerata ist mit einem braunen Netzmuster bedeckt, während die Ränder und die Unterseite dieses Muster nicht aufweisen. Jedes Ceras besitzt eine weiße Spitze sowie weiße Flecken im oberen Drittel der Rückseite. Zudem befindet sich auf halber Höhe des Hinterrandes jedes Ceras ein markanter weißer Höcker. Die Fußsohle ist strohfarben.
Die Verdauungsdrüse verzweigt sich in alle Cerata hinein; neben kleinen Tubuli an der dorsalen Körperwand finden sich zahlreiche große Tubuli in der dorsalen Körperhöhle. Die Zellen der Verdauungsdrüse enthalten zahlreiche Zooxanthellen, insbesondere nahe der dorsalen Körperoberfläche sowie am Hinterrand und im oberen Drittel der einzelnen Cerata. Diese Zooxanthellen verleihen dem Tier seine braune Färbung. Der Cnidosack ist verhältnismäßig groß.
Beim Kriechen auf der koloniebildenden Krustenanemonen der Gattung Palythoa ist das Tier nur äußerst schwer zu erkennen. Wie bei Aeolidiopsis ransoni werden die Cerata horizontal oder tiefer gehalten; bisweilen folgen sie zunächst der Kontur der Körperflanke, um dann knapp über dem Fuß horizontal nach außen zu ragen.
Die morphologischen Besonderheiten – etwa die reduzierte Anzahl abgeflachter, in nahezu horizontalen Reihen angeordneter Cerata sowie die komplexe Verzweigung der Verdauungsdrüse in der gesamten Körperwand deuten auf eine symbiotische Beziehung zu Zooxanthellen hin, die von Palythoa stammen.
Aeolidiopsis harrietae lässt sich von Aeolidiopsis ransoni durch die papillösen Rhinophoren, die Lage des Anus unterhalb der Cerata-Reihen und die Form der Radulazähne unterscheiden.
Die Gattung Aeolidiopsis beinhaltet aktuell nur drei beschriebene Arten:
Aeolidiopsis harrietae Rudman, 1982
Aeolidiopsis palythoae (Gosliner, 1985)
Aeolidiopsis ransoni Pruvot-Fol, 1956
Synonymised names
Baeolidia harrietae (Rudman, 1982) · unaccepted
Der Artname "harrietae" ehrt Mrs. Harriet Robertson.Sie war diejenige, die das allererste Exemplar dieser Schneckenart auf Lizard Island im australischen Great Barrier Reef entdeckt hat.
Aeolidiopsis harrietae lebt auf kolonialen Krustenanemonen der Gattung Palythoa, von denen sich die Nacktschnecke ernährt.
Aeolidiopsis harrietae ist breit und länglich geformt, mit einem breiten Fuß, der am Vorderende abgerundet ist. Die Nacktschnecke kann eine Länge von 40 mm erreichen. Die Mundtentakel sind relativ klein und haben stumpf abgerundete Spitzen. Die Rhinophoren sind kurz und abgerundet; sie tragen einige wenige lange Papillen.
Die Cerata sind dorsoventral abgeflacht; ihr Vorderrand ist breit abgerundet, während der Hinterrand etwa auf halber Höhe einen Knick aufweist. Sie sind relativ groß und stehen vom Körper ab. Die Cerata werden entweder horizontal gehalten oder folgen zunächst der Kontur der Körperseite, bevor sie horizontal nach außen ragen. Die Cerata sind in fast horizontalen Reihen angeordnet, die nach vorne hin leicht nach unten abfallen. Ihre Anordnung ist so gewählt, dass jeweils nur der Vorderrand eines Ceras von dem davor liegenden Ceras beschattet wird. Vor dem Perikard befindet sich nur eine einzige Reihe von Cerata.
Das gesamte Tier wirkt aufgrund der inneren Körperflüssigkeiten strohfarben-bräunlich. Der Rücken weist ein Netz aus feinen rotbraunen Sprenkeln auf; diese sind am Kopf eher unregelmäßig verteilt, bilden jedoch auf dem Rücken hinter den Rhinophoren ein Quermuster. Auch die Oberseite der Mundtentakel und die Rhinophoren zeigen eine ähnliche Zeichnung, mit Ausnahme der Spitzen und der Enden der Papillen, die gelblich-weiß gefärbt sind. Auch das Vorder- und Hinterende des Fußes weisen dieses braune Netzmuster auf. Der Fußbereich unterhalb der Cerata ist strohfarben mit weißen Sprenkeln.
Die Körperseiten unterhalb der Cerata sind strohfarben und zeigen nur wenige braune Flecken. Die Oberseite der Cerata ist mit einem braunen Netzmuster bedeckt, während die Ränder und die Unterseite dieses Muster nicht aufweisen. Jedes Ceras besitzt eine weiße Spitze sowie weiße Flecken im oberen Drittel der Rückseite. Zudem befindet sich auf halber Höhe des Hinterrandes jedes Ceras ein markanter weißer Höcker. Die Fußsohle ist strohfarben.
Die Verdauungsdrüse verzweigt sich in alle Cerata hinein; neben kleinen Tubuli an der dorsalen Körperwand finden sich zahlreiche große Tubuli in der dorsalen Körperhöhle. Die Zellen der Verdauungsdrüse enthalten zahlreiche Zooxanthellen, insbesondere nahe der dorsalen Körperoberfläche sowie am Hinterrand und im oberen Drittel der einzelnen Cerata. Diese Zooxanthellen verleihen dem Tier seine braune Färbung. Der Cnidosack ist verhältnismäßig groß.
Beim Kriechen auf der koloniebildenden Krustenanemonen der Gattung Palythoa ist das Tier nur äußerst schwer zu erkennen. Wie bei Aeolidiopsis ransoni werden die Cerata horizontal oder tiefer gehalten; bisweilen folgen sie zunächst der Kontur der Körperflanke, um dann knapp über dem Fuß horizontal nach außen zu ragen.
Die morphologischen Besonderheiten – etwa die reduzierte Anzahl abgeflachter, in nahezu horizontalen Reihen angeordneter Cerata sowie die komplexe Verzweigung der Verdauungsdrüse in der gesamten Körperwand deuten auf eine symbiotische Beziehung zu Zooxanthellen hin, die von Palythoa stammen.
Aeolidiopsis harrietae lässt sich von Aeolidiopsis ransoni durch die papillösen Rhinophoren, die Lage des Anus unterhalb der Cerata-Reihen und die Form der Radulazähne unterscheiden.
Die Gattung Aeolidiopsis beinhaltet aktuell nur drei beschriebene Arten:
Aeolidiopsis harrietae Rudman, 1982
Aeolidiopsis palythoae (Gosliner, 1985)
Aeolidiopsis ransoni Pruvot-Fol, 1956
Synonymised names
Baeolidia harrietae (Rudman, 1982) · unaccepted






Jenvit Seriburi