Haltungsinformationen
Der Artname "vasta" bei der Steinkoralle Favites vasta leitet sich vom lateinischen Adjektiv vastus ab und bedeutet übersetzt „weit“, „ausgedehnt“, „riesig“ oder „gewaltig“.
MerkmaleFavites vasta: Die Kolonien sind massiv und erreichen häufig einen Durchmesser von über einem Meter. Die Koralliten sind hoch und kantig mit sehr dicken Wänden. Die Septen sind gleichmäßig, einheitlich, nicht herausragend und fein gezähnt. Paliforme Lappen sind meist vorhanden.
Farbe: Die Wände sind stets einheitlich bernsteinfarben mit cremefarbenen oder weißen Mundscheiben.
Ähnliche Art: Favites flexuosa, deren Koralliten kantiger sind, dünnere Wände und ausgeprägte Septalzähne aufweisen.
Lebensraum: Die meisten Riffgebiete.
Grundsätzlich ist die Identifikation von Hirnkorallen, vor allem der Arten Favites und Favia nicht einfach, wie bei vielen LPS-Arten und sogar Acropora.
Wir sind uns selbst nicht immer zu 100 % sicher mit der Zuordnung, trotz guter Nachschlagewerke wie Veron oder auch die Seite AIMS.
Daher kann es auch immer mal sein, dass eine Art nicht zu 100% richtig identifiziert ist.
Man kann aber getrost festhalten, dass man Favia und Favites durch die getrennten Korallitenwände erkennen kann.
Favia hat getrennte Korallitenwände, Favites nicht.
Pflegebedingungen für Favites-Arten.
Licht/Platzierung: Mittel - Boden bis Mittelzone
Strömung: Mittel bis turbulent, aber niemals direkt!
Futter: Zusatzfütterung ist nicht notwendig, wird aber angenommen.
Wichtiger Hinweis:
Ein Abstand zu anderen Korallen sollte unbedingt mit bedacht werden (Vernesselung durch Kampftentakel)
Ähnliche Arten: Favites flexuosa
Synonyme:
Favia vasta (Klunzinger, 1879) · unaccepted > superseded combination
Prionastraea vasta Klunzinger, 1879 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Prionastraea vasta var. superficialis Klunzinger, 1879 · unaccepted > junior subjective synonym
Prionastrea vasta (Klunzinger, 1879) · unaccepted > superseded combination






Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien