Anzeige
Fauna Marin GmbH Mrutzek Meeresaquaristik BAS Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik

Favites vasta Hirnkoralle

Favites vasta wird umgangssprachlich oft als Hirnkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien

Favites vasta. Tanzania. Surface of a large colony. Photograph: Charlie Veron.


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien . Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2304 
AphiaID:
430663 
Wissenschaftlich:
Favites vasta 
Umgangssprachlich:
Hirnkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Favites (Gattung) > vasta (Art) 
Erstbestimmung:
(Klunzinger, ), 1879 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Brunei Darussalam, Cargados-Carajos-Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Indonesien, Indopazifik, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kenia, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Salomonen, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Spratly-Inseln, Süd-Afrika, Sudan, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Vietnam, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 20 Meter 
Habitate:
Felsenriffe, Korallenriffe, Lagunen, Riffdächer, Riffkanäle, Riffverbunden, Riffwände 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-10 19:13:57 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Favites vasta sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Favites vasta interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Favites vasta bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Favites vasta (Klunzinger, 1879)

Der Artname "vasta" bei der Steinkoralle Favites vasta leitet sich vom lateinischen Adjektiv vastus ab und bedeutet übersetzt „weit“, „ausgedehnt“, „riesig“ oder „gewaltig“.

MerkmaleFavites vasta: Die Kolonien sind massiv und erreichen häufig einen Durchmesser von über einem Meter. Die Koralliten sind hoch und kantig mit sehr dicken Wänden. Die Septen sind gleichmäßig, einheitlich, nicht herausragend und fein gezähnt. Paliforme Lappen sind meist vorhanden.

Farbe: Die Wände sind stets einheitlich bernsteinfarben mit cremefarbenen oder weißen Mundscheiben.

Ähnliche Art: Favites flexuosa, deren Koralliten kantiger sind, dünnere Wände und ausgeprägte Septalzähne aufweisen.

Lebensraum: Die meisten Riffgebiete.

Grundsätzlich ist die Identifikation von Hirnkorallen, vor allem der Arten Favites und Favia nicht einfach, wie bei vielen LPS-Arten und sogar Acropora.
Wir sind uns selbst nicht immer zu 100 % sicher mit der Zuordnung, trotz guter Nachschlagewerke wie Veron oder auch die Seite AIMS.

Daher kann es auch immer mal sein, dass eine Art nicht zu 100% richtig identifiziert ist.
Man kann aber getrost festhalten, dass man Favia und Favites durch die getrennten Korallitenwände erkennen kann.
Favia hat getrennte Korallitenwände, Favites nicht.

Pflegebedingungen für Favites-Arten.

Licht/Platzierung: Mittel - Boden bis Mittelzone
Strömung: Mittel bis turbulent, aber niemals direkt!
Futter: Zusatzfütterung ist nicht notwendig, wird aber angenommen.

Wichtiger Hinweis:
Ein Abstand zu anderen Korallen sollte unbedingt mit bedacht werden (Vernesselung durch Kampftentakel)

Ähnliche Arten: Favites flexuosa

Synonyme:
Favia vasta (Klunzinger, 1879) · unaccepted > superseded combination
Prionastraea vasta Klunzinger, 1879 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Prionastraea vasta var. superficialis Klunzinger, 1879 · unaccepted > junior subjective synonym
Prionastrea vasta (Klunzinger, 1879) · unaccepted > superseded combination

Weiterführende Links

  1. Corals of the World (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. sealifebase (en). Abgerufen am 10.03.2026.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!