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Brachysomophis henshawi Krokodil-Schlangenaal

Brachysomophis henshawi wird umgangssprachlich oft als Krokodil-Schlangenaal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii

Copyright J.E. Randall, Hawaii


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii . Please visit hbs.bishopmuseum.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
3494 
AphiaID:
279126 
Wissenschaftlich:
Brachysomophis henshawi 
Umgangssprachlich:
Krokodil-Schlangenaal 
Englisch:
Reptilian Snake Eel, Henshaw's Snake Eel 
Kategorie:
Schlangenaale 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Ophichthidae (Familie) > Brachysomophis (Gattung) > henshawi (Art) 
Erstbestimmung:
Jordan & Snyder, 1904 
Vorkommen:
Australien, Bali, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Golf von Oman / Oman, Hawaii, Indonesien, Indopazifik, Japan, Korallenmeer (Ost-Australien), Marquesas-Inseln, Maumere, Moorea, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Sumatra, Tahiti 
Meerestiefe:
1 - 35 Meter 
Habitate:
Felsenriffe, Korallenriffe, Meerwasser, Riffverbunden, Sandige Meeresböden, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate 
Größe:
bis zu 120cm 
Temperatur:
25°C - 27°C 
Futter:
Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Korallenfische aller Art, Krabben, Krustentiere, Räuberische Lebensweise 
Aquarium:
~ 2000 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-01 20:56:20 

Haltungsinformationen

Brachysomophis henshawi Jordan & Snyder, 1904

Brachysomophis henshawi ist ein recht groß werdender Schlangenaal, der sich durch seinen großen, rot gezeichneten Kopf und die weit vorne liegenden Augen sehr gut identifizieren lässt.

Beschreibung: Mit Schwanzlänge 45-48 % und Kopflänge 13-16 % der Gesamtlänge; Rückenflosse entspringt deutlich hinter den Brustflossenspitzen; Brustflossen fächerförmig, nicht verlängert; Schnauze kurz, etwa 3,4 cm im Kiefer; Kiefer verlängert, etwa 2,3-3 cm im Kopf; Nasenlöcher in kurzen Röhren in der Oberlippe und eng beieinander; Cirren des Lippensaums unverzweigt, kurz und stummelig; Fleisch oberhalb und hinter dem Auge seitlich als Kamm erhöht; dorsales Kopfprofil hinter den Augen eingesenkt und verengt, das Fleisch bildet einen seitlichen Wulst hinter dem dorsalen Augenrand; Kopfporen und Seitenlinienporen deutlich sichtbar; freie sensorische Neuromasten als Reihen weißer Flecken im Nacken sichtbar; Zähne konisch; Färbung im Leben variabel; Flossen hell, außer der Rückenflosse, die an der Basis deutlich dunkel mit einem hellen Rand ist; Seitenlinienporen in deutlichen dunklen Flecken; Zahlreiche dunkle Flecken oberhalb der Seitenlinie am Körper.

Vorkommen in sandigen und schlammigen Gebieten, meist in der Nähe von oder innerhalb von Korallen- oder Felsriffen.

Ernährung: Fische und Krebstiere.

Nachts ragt meist der Kopf und der vordere Teil des Körpers aus dem Untergrund. Tagsüber ist Brachysomophis henshawi oft vergraben, sodass nur die Spitze des Mauls und der Kopf aus dem Sand oder Schlamm ragen.

Das ist auch alles, was man in freier Wildbahn von diesem Lauerjäger zu sehen bekommt, sein weißer Körper bleibt normalerweise verborgen.
Er gräbt sich nämlich fast zur Gänze in den Sand ein und wartet dort auf Beutetiere, wie man auch auf dem von Heinz Mahler aufgenommenen Bild sehr gut erkennen kann.Nur des nachts kommt er etwas weiter heraus, jedoch ohne seine Höhle zu verlassen.

Über eine Eignung für die Aquarienhaltung ist uns nichts bekannt, auch nicht, ob diese Tiere die Strapazen des Fangs und Transports überstehen.
Man kann jedoch davon ausgehen, dass eine hohe Sandschicht und Lebendfutter die Mindestvoraussetzungen für die Haltung darstellen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Wikipedia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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