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Lipophrys pholis Schleimlerche, Schan

Lipophrys pholis wird umgangssprachlich oft als Schleimlerche, Schan bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Stefan Verheyen, Niederlande

Lipophrys pholis, 2018


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Stefan Verheyen, Niederlande Stefan Verheyen, Niederlande Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
6524 
AphiaID:
126768 
Wissenschaftlich:
Lipophrys pholis 
Umgangssprachlich:
Schleimlerche, Schan 
Englisch:
Blenny, Shan, Shanny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Lipophrys (Gattung) > pholis (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Azoren, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Isle of Man, Kanarische Inseln, Madeira, Marokko, Mittelmeer, Nord-Afrika, Nord-Atlantik, Nordsee, Ost-Atlantik, Portugal, Skandinavien, Spanien, Straße von Gibralta 
Meerestiefe:
0 - 8 Meter 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
°C - 23°C 
Futter:
Algen, Felsgarnelen, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Wasserpflanzen, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-12-19 07:58:30 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Lipophrys pholis wird am häufigsten am Ufer in Felsenpools oder unter feuchten Steinen und Algen angetroffen, die anpassungsfähige Art nimmt auch gerne vom Menschen geschaffene Refugien an, wie zum Beispiel die Stützpfeilern an einem Hafenpier.

Der Schleimfisch hat einen glatten, länglichen Körper, einen großen, stumpfen wirkenden Kopf, ziemlich große Augen und kleine Tentakeln auf den Kopf.

Der Fisch ist zudem recht farbvariabel, es sind Exemplare mit einem gelblich-braunen bis grünlich-braunen Farbton bekannt, darüber hinaus wurden dunkelbraune und schwärzlich gefärbte Tiere gesichtet, die Fische haben zudem einen einem dunklen Fleck hinter der ersten Rückenflosse.

Ältere Tiere können recht gut an einem fleischigen Kamm auf der Stirn identifiziert werden.

Der Schleimfisch ernährt sich räuberisch von kleineren bodenbewohnenden Krustentieren und uscheln, verschmäht aber eine pflanzliche Kost aus Algen und Wasserpflanzen nicht.

Der Natur verdankt die Schleimlerche, dass sie auch eine Zeitlang außerhalb des Wassers überleben kann, da sie auch hier atmen kann.

Blennius bufo (Lowe, 1843)
Blennius pholis Linnaeus, 1758
Lipophris pholis (Linnaeus, 1758)
Lipophrys pholys (Linnaeus, 1758)
Pholis bufo Lowe, 1843
Pholis carolinus Valenciennes, 1836
Pholis laevis Fleming, 1828

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Habitas (Encyclopedia of Marine Life of Britain and Ireland) (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. Homepage Anne Frijsinger & Mat Vestjens (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. Marine Species Identification Portal (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  5. MarLIN - The Marine Life Information Network (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  6. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein

Lipophrys pholis,2019
1
Lipophrys pholis, 2018
1
Copyright Anne & Mat, Holland
1

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