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Melibe papillosa Papillen Melibe

Melibe papillosa wird umgangssprachlich oft als Papillen Melibe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Niki Weidinger, Wien, Österreich

Melibe papillosa, Anilao (c) Niki Weidinger


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Niki Weidinger, Wien, Österreich Niki Weidinger, Wien. Please visit www.nikiweidinger.at for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13640 
AphiaID:
708808 
Wissenschaftlich:
Melibe papillosa 
Umgangssprachlich:
Papillen Melibe 
Englisch:
Paper Melibe 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Tethydidae (Familie) > Melibe (Gattung) > papillosa (Art) 
Erstbestimmung:
(de Filippi, ), 1867 
Vorkommen:
Anilao, Indonesien, Indopazifik, Japan, Okinawa, Philippinen 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
12 cm - 15 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krustentiere, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-03 20:20:04 

Haltungsinformationen

Melibe papillosa (de Filippi, 1867)

Melibe papillosa ist eine Nacktschnecke aus der Familie Thethydidae. Das besonders von Nacktschnecken bzw. Baumschnecken der Gattung Melibe ist ihre große Kopfhaube. Die Kopfhaube hat feine sensorische fransenartige Tentakel mit denen auf dem Boden lebende kleine Wirbellose aufgespürt und und mit der Haube gefangen werden. Melibe Baumschnecken ernähren sich von Zoobenthos.

Beschreibung Melibe papillosa: Die lebenden Tiere weisen eine goldbraune Grundfarbe auf, mit braunen und undurchsichtigen weißen Flecken auf Notum und Cerata sowie verstreuten Mustern winziger weißer Sprenkel oder Drüsenpunkte. Das Tier ist durchscheinend bis transparent, und Teile der inneren Organe und des Substrats sind durch den Körper hindurch sichtbar.

Der Körper ist länglich und anterolateral etwas abgeflacht, mit einem dorsal erhöhten Höcker in der Kardiakregion, der sich allmählich zu einem schlanken hinteren Fußabschnitt verjüngt. Dünne, längliche Papillen befinden sich auf Notum und Cerata. Der undurchsichtige, schmale, lineare Fuß hat einen abgerundeten, glatten Vorderrand, der an den Seitenabschnitten etwas gewellt ist. Proximal des vorderen Fußabschnitts befinden sich keine Papillen. Die große Mundhaube besitzt einen kreisförmigen, glatten Rand mit zwei Reihen zylindrischer Papillen, die sich zu konischen Spitzen verjüngen, wobei die innerste Reihe länger ist. Auf der Oberfläche der Mundhaube befinden sich vereinzelt Papillen.

Die gut voneinander getrennten, durchbrochenen Rhinophoren besitzen 12 Lamellen und entspringen der Oberfläche der Mundhaube in zylindrischen Hüllen, die ein schmales hinteres Segel mit einem einfachen, länglichen dorsalen Fortsatz aufweisen. Die drei bis sechs Paare von Cerata sind apikal abgeflacht und besitzen einen regelmäßigen, keilförmigen Rand, der einige dünne Papillen entlang des Randes trägt. Der Anus befindet sich unmittelbar vor den zweiten Cerata auf der rechten Körperseite. Das Nephroprokt liegt unmittelbar dorsal des Anus.

Die Geschlechtsöffnung befindet sich auf der rechten Körperseite unterhalb und etwas vor den ersten Ceren und trägt einen Papillenkreis um die Geschlechtsöffnung.

Synonym:
Jacunia papillosa de Filippi, 1867 (original combination)

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 03.04.2026.
  2. underwaterkwaj (en). Abgerufen am 03.04.2026.

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Allgemein


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