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Melibe engeli Geister-Melibe

Melibe engeli wird umgangssprachlich oft als Geister-Melibe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Robin Gwen Agarwal, USA

Melibe engali with egg mass,Romblon, Philippines 2024


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Robin Gwen Agarwal, USA Robin Gwen Agarwal (ANudibranchMom on iNaturalist). Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7612 
AphiaID:
593362 
Wissenschaftlich:
Melibe engeli 
Umgangssprachlich:
Geister-Melibe 
Englisch:
Ghost Melibe, Engel's Throw-Net Slug 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Tethydidae (Familie) > Melibe (Gattung) > engeli (Art) 
Erstbestimmung:
Risbec, 1937 
Vorkommen:
Hawaii, Japan, La Réunion, Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Sulawesi 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 22 Meter 
Habitate:
Felsküsten, Meerwasser 
Größe:
4 cm - 6 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-06-08 09:26:41 

Haltungsinformationen

Melibe engeli Risbec, 1937

Melibe engeli war ursprünglich nur von Neukaledonien bekannt, hat aber wie vermutet ein viel größeres Verbreitungsgebiet im Indopazifik.Diese Baumschnecke besitzt einen transparenten Körper mit fast zylindrichen Cerata.Braune Zooxanthellen sind über den ganzen Körper verteilt.Durch seitliches hin und herbiegen des Körpers ist Meliebe engeli in der Lage sich schwimmend fortzubewegen.

Die umgangssprachliche Bezeichnung "Geister-Melibe" ist absolut zutreffend, denn diese Schnecke wird wohl aufgrund ihres kryptischen Aussehens meist übersehen und nur bemerkt, wenn sie sich bewegt.

Mitglieder der Familie Tethydidae verfügen über eine trichterförmige oder netzförmige Haube mit der kleine Garnelen, Krebse und andere kleine Krustentiere einsaugt und gefressen werden. Melibe besitzen keine Radula, weshalb die lebend eingesaugte Nahrung erst nach und nach durch die Verdauungssäfte getötet und verdaut wird.

Melibe arianeae ähnelt äußerlich am ehesten Melibe engeli, die ursprünglich aus Neukaledonien beschrieben und später auch aus Japan, Hawaii und den Philippinen gemeldet wurde. Beide Arten besitzen einen nahezu transparenten Körper mit großen Cerata, die mit kegelförmigen Tuberkeln besetzt sind und gegabelte oder dreifach gegabelte Spitzen aufweisen, sowie eine große Mundhaube mit zwei Papillenreihen.

Zu den Unterscheidungsmerkmalen zählen das Fehlen blattartiger hinterer Fortsätze an den Rhinophoralscheiden von Melibe arianeae und das Fehlen einer Vestibulardrüse bei dieser Art, die beide bei Melibe engeli vorhanden sind. Die Körperpapillen von Melibe engeli sind kegelförmiger als die von Melibe arianeae. Die Cerata von Melibe engeli sind mit großen Papillen bedeckt, wodurch sie ein gesägtes Aussehen erhalten; diese fehlen bei Melibe arianeae. Darüber hinaus ist Melibe engeli deutlich größer und erreicht eine Länge von bis zu 45 mm, während alle Exemplare von Melibe arianeae kleiner als 15 mm sind.

Weiterführende Links

  1. Sea Slug Forum (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Seaslugs of Hawaii (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Seaslugs.free.fr (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Laich


Allgemein


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